00:00:09: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Adlerblick, dem Impulsgeber-Podcast für Unternehmer und Führungskräfte.
00:00:17: Schön
00:00:17: dass Sie wieder dabei sind!
00:00:26: Ja, so direkt nach dem Sommer heißt es jetzt natürlich nicht nach dem Sommersondern im Sommer muss man sagen.
00:00:32: Es ist ja immer noch wunderschönstes Wetter draußen.
00:00:34: aber nach unserer kurzen Atlaplik-Podcastsommerpause geht es jetzt wieder los mit den ersten Ausgaben und wie schon angekündigt wollen wir auch gleich natürlich da mit großen Inhalten auch starten.
00:00:46: Und in unseren heutigen Erstenfolge Nach der Sommerpause geht das um das Thema was die Bedeutung einer Marke eines Brands auch mittelständisches Unternehmen es schaffen, sich zu einer Marke zu machen.
00:01:00: Wir haben mit der man natürlich auch eine Anziehung schafft für Mitarbeiter und Kunden usw.
00:01:05: Und da habe ich heute einen absoluten Experten zu Gast nämlich Philipp Beerbaum und er wird dazu viel Expertise in die heutige Folge reinbringen und ich wünsche allen dabei ganz viel Spaß!
00:01:30: Lieber Philipp herzlich willkommen.
00:01:32: Vielen Dank, dass du heute die Zeit nimmst.
00:01:35: Ja bei dem wunderschönen Wetter.
00:01:36: Es gäbe heute auch andere Dinge, die man machen könnte... ...dass du die Zeit da aufbringst und mit mir zusammen heute den Adler Big Podcast aufnimmst.. ..und ich habe es eben schon ja in der Ankündigung auch postuliert.
00:01:48: Wir wollen heute darüber reden was das heißt eine Marke zu entwickeln, eine Markel zu haben, eine marke zu bilden Und mit wem könnte man da besser drüber sprechen wie mit dir?
00:01:57: Also daher bin ich sehr gespannt!
00:02:02: erstmal die Möglichkeit, dich überhaupt vorzustellen und zu sagen wenn du bist.
00:02:05: Und warum ich ausgerechnet mit dir über dieses Thema rede?
00:02:08: Sehr schön!
00:02:10: Ja vielen Dank Andreas für die Einladung.
00:02:12: freue mich sehr drauf und so gut kann es Wetter gar nicht sein dass ich nicht lieber mit dir Übermarke und Kommunikation reden würde.
00:02:21: Gerne kurz zu mir.
00:02:23: Philipp Bierbaum Vater von drei Kindern hat mal BWL studiert habe eine Banklehre gemacht.
00:02:30: Ich habe im Studium dann Praktika in Werbeagenturen klassischerweise gemacht, in Düsseldorf.
00:02:37: Und ja da hat es mich dann direkt gepackt.
00:02:41: ich hab meine Eltern angerufen und ich will Werber werden.
00:02:43: die waren nur entsetzt und fand das ganz fürchterlich.
00:02:47: aber er hat mich direkt irgendwie gepacket und ich habe dann gestartet in Düsseldorf und bin jetzt seit über zwanzig Jahren hier in Frankfurt bei Damund Bierbaum Eben als nur Damm, die Agentur gibt es schon seit über vierzig Jahren.
00:03:03: Es ist wirklich einer führenden Agentur hier in Frankfurt und eine klassische Markenagentur wenn man so möchte.
00:03:12: wir sind allerdings positioniert als Kreativ-Agentur für Aufmerksamkeit.
00:03:18: das ist unsere eigene Positionierung.
00:03:20: Man muss natürlich selber auch schauen wie man sich im Wettbewerbsumfeld darstellt.
00:03:26: Und ja, die Agentur hat fünffünfzig Mitarbeiter.
00:03:30: Wir machen klassische Markenarbeit.
00:03:32: also wir führen und entwickeln Marken mit vorausschauender Strategie und überraschender Kreation.
00:03:41: das ist eigentlich unser Anspruch und Marke ist unser Thema.
00:03:45: Wir kommen immer aus dem Markenkontext.
00:03:46: selbst wenn wir projektweise arbeiten haben wir immer einen Blick auf die Marke.
00:03:52: was finden wir davor, was macht die Marke eigentlich aus?
00:03:57: Und ja.
00:03:57: Wir haben die Hälfte BtoB Kunden, die andere Hälften BtoC also recht ausgewogen und wir haben auch ein ausgewogenes Verhältnis von gutem Mittelstand Also viele kleinere bis gehobener Mittelstand bis hin auch zur hessischen Landesbank wo wir Liedagentur sind oder Gut hier, wo wir die Händler betreuen.
00:04:19: Also ein breites Spektrum von Kunden und Projekten... ...und fühlen uns da auch sehr
00:04:26: wohl
00:04:27: mit.".
00:04:36: Ja du hast es schon sehr gut erklärt Philipp!
00:04:38: Da will ich noch mal kurz einsteigen warum du natürlich auch hier bist oder wir auch dieses Gespräch führen.
00:04:43: Du und dein Partner Dirk.
00:04:45: Ihr habt eine Agentur, ihr seid ja nicht, sag jetzt mal irgendwie ne kleine Agentur die da in Frankfurt irgendwo bisschen rumkraut hat sondern Ich war natürlich schon sehr beeindruckt, als ich das erste Mal bei euch war und mal gesehen habe auch wie ihr euch da positioniert.
00:05:00: Wie tolle Räumlichkeiten ihr da habt eine coole Location um es so zu sagen Und man merkt ab dem ersten Moment wenn man reinkommt dass da schon besondere Wipes ja irgendwie sind Und natürlich auch eine entsprechende Größe auch dahinter steht.
00:05:14: Wenn man dann mit dir oder deinen Mitarbeitern auch redet, mit deinen Führungskräften, da merkt man schon welche Power dahinter steckt und du hast ja gerade ein paar Namen genannt für wen ihr so tätig seid.
00:05:26: Also das mit eurer langjährigen Erfahrung um es vielleicht noch mal von der Seite zu spiegeln ist halt ja schon Profis in eurem Medier und deswegen lass uns da mal einsteigen und ins Thema reingehen.
00:05:39: Also ich könnte jetzt ja mal erst mal provokant fragen, ist es nicht alles nur eine Sache von Budget?
00:05:44: Also je mehr Geld ich ausgebe, desto höher wird mein Marken werden.
00:05:48: Weil ich natürlich mir damit auch mehr Klicks verschaffen kann.
00:05:52: Da wäre ich schon gleich bei meiner zweiten Frage.
00:05:56: Geht's heute nun noch online oder was ist da so passiert in den letzten Jahren?
00:06:00: aus deiner Sicht ja in der Welt, der Kommunikation und der Sichtbarkeit.
00:06:04: Wie schaffe ich es denn heute überhaupt noch als Unternehmen mir eine Marke oder eine Sichtbarigkeit aufzubauen?
00:06:11: Ja das ist tatsächlich die letzten Jahre also gerade wenn man so die die letzten fünf sechs Jahre nimmt Marketing und Kommunikations wahnsinnig kompliziert geworden.
00:06:21: Also früher haben wir irgendwie Gab's Anzeigen und Plakate, ein paar Broschüren und einen TV-Spot.
00:06:27: Und dann stammt die Kampagne ... Wenn man Automobil hatte nach CarLines irgendwie durchstrukturiert.
00:06:35: Jetzt kommen so viele neue Kanäle dazu.
00:06:37: Sei es Social Media, sei es Lead-Generierung.
00:06:42: Die ganzen Tools, die zu berücksichtigen sind.
00:06:44: Und jetzt on top noch KI macht die Welt nicht einfacher?
00:06:49: Was auch nicht zu unterschätzen ist jetzt durch KI dass jetzt auch kleine Player in der Lage sind, sehr professionell im Markt kommunikativ aufzutreten.
00:07:00: Das heißt für alle ob Mittelstand oder Großkonzernen man muss sehr genau schauen wie gebe ich mein Geld aus?
00:07:07: und natürlich denke ich schon ein ordentliches Budget hilft natürlich Dinge sehr professionelle gut zu machen aber das ist gar nicht Zwingend notwendig.
00:07:18: Also musst du immer noch mal unterscheiden zwischen dem, wie definiere ich meine Marke und wo investiere ich da?
00:07:25: Und dann das reine Mediageld, wo ich jetzt wirklich sage um diese Botschaften die ich definiert habe, um eine Positionierung in den Markt zu tragen, nämlich jetzt Mediageld in die Hand.
00:07:35: Stell das auf Social Media, schalte Anzeigen macht vielleicht Plakat oder TV um das sozusagen an meine Zielgruppen zu bekommen.
00:07:46: Und es ist sehr kompliziert geworden, das muss man wirklich leider sagen.
00:07:52: Ich meine wir hatten ja auch schon das eine oder andere Gespräch auch als wir uns kennengelernt haben und harmonisiert haben und ich mein wir kommen ja aus der Ecke dass wir mit einem Unternehmen erstmal ein Leitbild entwickeln, eine Vision entwickeln eine Strategie entwickeln strategische Ziele entwickeln usw.
00:08:07: Wie weit ist das denn für euch wichtig im Prinzip da eine Klarheit zu haben?
00:08:13: was das Unternehmen überhaupt will und wo das Unternehmen hin möchte usw.
00:08:18: Also ist das für euch überhaupt relevant an der Stelle?
00:08:21: Das sind
00:08:22: eigentlich nein, eigentlich machen wir das anders.
00:08:26: Die beste Voraussetzung die man für eine gute Markenarbeit haben kann ist wenn man eben diese Dinge von innen heraus schon definiert hat.
00:08:34: Man hat eine Vision, man hat eine Mission Man hat vielleicht Mitarbeiter, die auch wissen wo das Unternehmen sich hin entwickeln will und da an einem Strang ziehen.
00:08:45: Das ist sozusagen dann in jedem Fall die Hauptbasis für die komplette Markenentwicklung.
00:08:51: Und wenn wir jetzt mal einen kleineren Mittelständler nehmen der... Da sind ja häufig die Inhaber die Marke als Person so zu sagen Keiner kann es so richtig definieren, was eigentlich die Marke ausmacht.
00:09:05: Alle kennen vielleicht den Seniorchef der irgendwie klare Kante ist, der verlässlich ist für höchste Qualität bei dem Produkten steht und ähnliches aber das ist nie irgendwo festgeschrieben.
00:09:17: deswegen haben wir ja auch gesagt Es macht in jedem Fall Sinn In Gesprächen auch mal zu fragen wo steht ihr eigentlich mit eure Marketing?
00:09:26: Habt Ihr einen Corporate Design definiert.
00:09:30: Ist eure Marke visuell klar definiert?
00:09:33: Habt ihr eine Bildsprache, habt ihr eine Tonalität?
00:09:36: Wie geht's mit eurem Logo, habt die eine Produktarchitektur, habt dir eine Markenarchitek- ture?
00:09:43: Hapt ihr Budgets, habt Ihr eine klare Richtlinie wie in Social Media agiert versus zum Beispiel der sonstigen Kommunikation?
00:09:53: und all diese Dinge lassen sich eigentlich nur ableiten wenn intern eben solche grundsätzlichen Dinge, wo will ich mich eigentlich hinentwickeln als Unternehmen?
00:10:03: Und ich glaube wir hatten auch mal Golden Circle angesprochen.
00:10:08: Das ist schon eine gute Basis wenn ich weiß warum es mein Unternehmen eigentlich hat eigentlich ne Existenzberechtigung und ich glaub da helft ihr ja auch dabei genau auf diese Frage Warum sind wir eigentlich da und was wollen wir unser Mitarbeiter sagen, warum sie da sind?
00:10:26: Wenn das gegeben ist, dann kann ich eben auch nach außen die Relevanz für die Zielgruppen schaffen.
00:10:33: Und deswegen ist es eigentlich das Fundament für alles.
00:10:37: Ich finde das natürlich sehr spannend, Philipp.
00:10:39: Das natürlich genau auch von diesem Blickwinkel mal zu betrachten weil wir leben es ja nun sehr häufig wenn wir in Unternehmen mit unserem Prozess beginnen dass es genau diese Dinge entweder gar nicht gibt oder natürlich nur im Ansatz gibt.
00:10:54: also man hat da schon Versuche gestartet hat vielleicht auch schon mal irgendwie versucht ein Leitbild zu entwickeln aber das ist dann irgendwo wieder an irgendeiner Schubla hat es sinnbildlich verschwunden Und wir stehen ja dafür, dass wir sagen so ein Prozess geht über eine Dekade.
00:11:09: Ja man hat eine ganz klare Vision die man dann mit einer entsprechenden Strategie und mit Zielkunden Definitionen, mit Produktdefinitionen mit allen Dingen über eine Decade nachhaltig umsetzen muss damit natürlich auch eine Durchdringung bekommt also eine Sicherheit bekommt das der Kunde weiß wofür man steht die Mitarbeiter wissen wofü man steht usw.
00:11:29: Ich meine auch was trefft ihr denn?
00:11:31: Die meiste Zeit wenn ihr beauftragt?
00:11:34: Es geht es dir ähnlich wie uns, dass ihr eigentlich da Sodom und Gomorra seht.
00:11:38: Und das dann im Prinzip natürlich das Marketing mal irgendwie verschönert werden soll oder dass man vielleicht auch mal einen neuen Firmenauftritt braucht oder vielleicht mal irgendeine Kampagne braucht für irgend ein Produkt.
00:11:48: aber wer arbeitet denn wirklich aus einer klaren konkreten strategischen Zielsetzung heraus und beauftragt euch?
00:11:57: Ja auch er.
00:11:57: selten also häufig werden wir angerufen, weil man das Gefühl hat es ist irgendwas nicht klar.
00:12:04: Man hat sich vielleicht verrannt.
00:12:06: Es ist sehr viel gewachsen und ja, man hat häufig das Gefühl irgendwie haben wir uns verloren?
00:12:15: Wir sind vielleicht ein bisschen altmodisch aber die Tradition ist natürlich auch total wichtig.
00:12:20: Wir sind auch eine Agentur, die einen sehr großen Respekt vor einer Marke hat.
00:12:25: also In der Regel beauftragen uns ja Firmen, die auch irgendwo erfolgreich im Markt unterwegs sind.
00:12:31: Und da haben wir per se mal einen sehr hohen Respekt vor.
00:12:35: Die Gefahr ist immer wenn das zurückgewandt ist.
00:12:37: Wenn ich also nur auf die Tradition und schaue... Ich muss die Tradktion als Sprungbrett verstehen, als Sprungsbrett für die Markenentwicklung.
00:12:46: Das ist auch ein kleiner wichtiger Teil.
00:12:48: aber ich muss natürlich noch was zu addieren und welche Perspektive Gerade auch im Mittelstand immer sehr stark bringen ist nochmal, was will denn eure Zielgruppe?
00:13:00: Also es ist auch sehr deutsch um das mal ganz klar zu sagen dass viele gerne drüber reden.
00:13:06: Was sie alles können und was sie gemacht haben.
00:13:09: aber ob das für die Zielgruppen wirklich relevant ist Ob das der die Geschichte ist die man hören will als Zielgruppes darüber wird gar nicht so nachgedacht weil man eher so eine Sender Mentalität hat und wir versuchen dann eben wie einen anderen Blick nämlich den der Zielgruppe reinzubringen.
00:13:26: Und vielleicht da kurz ausgeführt, wir fragen dann auch gerne kennt ihr eure Zielgruppen?
00:13:33: Habt ihr die vielleicht in Personas schon definiert?
00:13:37: gibt es da richtige definierte Einzelzielgruppen gibt es oft schon, aber jetzt kommt eben auch die neue Welt dazu.
00:13:47: und ein ganz spannender Aspekt.
00:13:50: Wir nennen das Triggershinking.
00:13:53: ich würde das vielleicht mal am Beispiel kurz klar machen.
00:13:56: also wenn du dir einen Elektroauto kaufst und dann werden plötzlich durch diesen Kauf bist du getriggert über neue Themen nachzudenken zum beispiel über dein Stromtarif Oder über eine Ladesäule, also oder über Solar auf dem Dach.
00:14:14: Also der Kauf dieses Autos war ein Trigger zu überlegen sich mit anderen Themen auseinanderzusetzen.
00:14:22: und jetzt ist die Frage wie kommt der Stromanbieter?
00:14:25: Mit welcher Botschaft holt er dich wo ab?
00:14:28: Und da is völlig egal ob du vermögend bist Ob du Sport machst, also die klassischen Personen, ob du gerne Espresso trinkst und eine bestimmte Zeitung liest.
00:14:39: Das ist dann unwichtig.
00:14:40: Entscheidend ist, du hast dir dieses Elektroauto gekauft Und jetzt ist der richtige Moment mit einem guten Stromtarif an dich ran zu treten.
00:14:49: Und das ist natürlich ein bisschen ne neue Art von Kommunikation auch, die sehr spannend ist.
00:14:55: Die kann jeder für sich anwendet.
00:14:58: Ich als Agentur, wann ist meine Zielgruppe denn?
00:15:02: Fängt die an über eine neue Agentur nachzudenken?
00:15:05: oder dann bei CEC?
00:15:07: jetzt das Beispiel Wann denken Kunde nach.
00:15:11: Oh ich muss mal irgendwie hier die Dinge regeln und mal ein größeres Projekt raus machen.
00:15:19: Ja, absolut.
00:15:20: Aber noch mal ist es nicht auch ganz wichtig dazu reflektieren wie lange brauche ich damit ich mit meiner Botschaft ja egal was jetzt ist auch genau wie du es gerade beschreibst dass sich mit meiner Bootschaft halt auch wirklich nachhaltig und langfristig dahin komme wofür ich auch stehe.
00:15:37: Und also wie lange, ich sag jetzt mal wie viel Zeit und Geduld muss ich natürlich auch aufwenden.
00:15:43: Und nicht nur immer wieder Impuls gesteuert agieren, dass die Leute halt niemals wirklich wissen was will das Unternehmen überhaupt?
00:15:50: Also für was steht das Unternehmen überhaupt?
00:15:53: Genau!
00:15:54: Ja, deswegen hat mich bei euch auch wirklich fasziniert, dass ihr ein dickes Brett bohrt und sagt wir müssen da über eine Dekade zusammenarbeiten.
00:16:05: der einzig richtige Weg, also um wirklich Erfolg zu sein.
00:16:09: Das gleiche gilt für eine gute Markenarbeit.
00:16:12: aus heißt jetzt nicht unbedingt dass ich zehn Jahre mit meiner Agentur arbeiten muss.
00:16:15: gerade
00:16:15: das wollte ich schon ein bisschen rauskitzeln.
00:16:17: aber
00:16:17: ja was haben wir?
00:16:19: übrigens viel?
00:16:20: Also wir haben Kunden seit dreißig Jahren oder hellerbar seit fünfzehn jahren.
00:16:25: also wir versuchen natürlich auch Ja oder wir verstehen die Marken so gut, dass der Kunde sich vielleicht auch schwer tut dann zu wechseln.
00:16:34: Das ist schon unser Anspruch.
00:16:36: aber ich sage mal ein Beispiel.
00:16:39: also du hast Warum wird man angerufen?
00:16:43: Es gibt einen Logo es gibt vielleicht ein paar Designrichtlinien es gibt Produkte und irgendwie wird kommuniziert.
00:16:49: Ganz häufige Frage ist wir wollen marken relaunch Wir wollen die Marke verjüngern wir wollen vielleicht auch sowas wie ein claim oder ein slogan Und das klingt immer so ein bisschen lapidar, ja ein Claim-Slogan.
00:17:02: Aber das ist die absolute Essenz!
00:17:05: Das ist das Konzentrat was nach einem sehr sehr langen Prozess wo solche Dinge wie Vision und Mission drin sind.
00:17:12: aber auch welches Versprechen will ich als Marke meiner Zielgruppe geben?
00:17:17: Und Nike ist da immer noch ein gutes Beispiel mit Just Do It oder Do It.
00:17:22: Die stärken eben Athleten den Rücken.
00:17:24: Das ist der Anspruch der Marke.
00:17:26: Das ist eben viel, viel mehr als ich habe tolle Sneaker oder tolle Funktionsshirts sondern das heißt nichts anderes als ihr ist ein Partner an deiner Seite, der dich beim Training unterstützt, der nicht mental den Extra-Schub gibt.
00:17:43: all diese Dinge Und das machen die seit, weiß ich nicht, vierzig Jahren wird da immer wieder darauf eingezahlt.
00:17:50: Immer wieder auf moderne und ungesehene neue Art.
00:17:53: aber dass Markenkonto was da eröffnet wurde?
00:17:57: Das ist immer noch das gleiche!
00:17:59: Und das zeigt eben je bessere Marke es, desto solider ist dieses Markenkonto.
00:18:04: und die große Frage ist womit zahle ich eigentlich auf dieses Konto dauerhaft ein?
00:18:10: und wir sehen unseren Job wirklich auch so einen Markenkontor zu eröffnen.
00:18:14: Also vielleicht ein Beispiel, wir haben eine Stuttgarter Privatbank neu positioniert und haben festgestellt dass die eben in Abgrenzung ist.
00:18:24: Eine echte Privat Bank in Abgrenzung.
00:18:27: jetzt zu den holländischen Privatbanken, die sich da eher Marken kaufen aber dann in einem größeren Konzern gehandelt werden das sie wirklich sehr werteorientiert agieren Und die hatten gar keinen klien.
00:18:42: Die hatten glaube ich gesagt Elvanger Geiger-Privatbank seit SIPTZ in Hundert noch was.
00:18:49: und jetzt ist es Elvenger Geiger Privatbank aus Prinzip.
00:18:54: Und dahinter liegt aber ein ganzes Set, aber dieses Privat Bank aus Prinzip wird immer wieder neu aufgeladen.
00:19:01: das funktioniert einfach sehr gut weil die Zielgruppe sich sowas auch wünscht.
00:19:05: Die wollen natürlich dann irgendwo auch ihr Geld anlegen wo sie das Gefühl haben Wert ist stabil, da liegt eine Philosophie dahinter.
00:19:15: wo ich als Kunde eine besondere Rolle spiele und ich bin nicht wie in einem Konzern.
00:19:20: Eine Kontonummer.
00:19:21: und wo einmal an Tag jemand guckt ob da irgendwas dazugekommen ist
00:19:27: Ja, bin ich absolut bei dir.
00:19:29: Ich mache das immer auch ganz gerne wenn wir mit einem Klienten in der Zusammenarbeit beginnen.
00:19:34: und wie gesagt ich komme ja über die inhaltliche Seite aber ich schaue mir dann ganz gerne mal so deren Markenauftritt an den letzten fünf Jahren Ja, und ich meine wir reden jetzt über mittelständische Unternehmen die vielleicht auch Budgets oder Umsätze haben in also nicht verkennt verstehen sondern umsetzer haben.
00:19:51: In Größenordnung von vielleicht zwanzig bis fünfhundert Millionen sage ich jetzt mal der Große Ordnung.
00:19:57: und dann schaue ich mir an was haben die in den letzten Jahren gemacht?
00:20:01: ja?
00:20:01: Und da erkenne ich noch nicht mehr irgendeinen roten Faden Ja, sondern dann hat man in der Zeit mit der Agentur, mit dieser Agentur gearbeitet.
00:20:09: Die Homepage sieht so aus nach außen irgendwelche Unterlagen die man für Mitarbeiter messen mitgenommen hat.
00:20:15: Sie sehen wieder ganz anders aus.
00:20:17: Der online Auftritt passt gar nicht zur Homepage und so weiter also in der Regel mit fünf unterschiedlichen Dienstleistern ja die ich zusammen arbeite.
00:20:24: häufig wechselt die Agentur oder mit der Agentur mache ich mal das.
00:20:29: Und letztendlich ist es ein Summelsarium von Auftritten Bildsprachen, von Texten, von Aussagen und so weiter.
00:20:37: Also wie will ich denn damit auch nur irgendwo eine Wirkung erzielen?
00:20:41: Also wofür steht denn ein solches Unternehmen?
00:20:43: ... bin ich immer geschockt, ja.
00:20:46: Also wird es dann dem Unternehmer zu langweilig?
00:20:48: Oder gibt's keine Verantwortlichkeit die klar definiert ist oder wechselt sogar intern in die Marketingleitung... ...die dann wieder andere Akturen mitbringt?
00:20:57: Ich erlebe selten da irgendeine Klarheit,... ...irgend eine Kontinuität, irgendein klare Aussage wie du es gerade sagst.
00:21:05: Wenn ich das erlebe und das sehe muss ich sagen... ...oha!
00:21:08: Da hat einer schon mal zumindest sich Gedanken gemacht... ...und mal Konsequenzen und Kontinuität gezeigt.
00:21:13: aber das ist aus meiner Sicht... Vor über zehn Jahren habe ich bei einer privaten Begegnung Menschen kennengelernt, die Schmidt heißen und die aus Offenbach kommen.
00:21:30: Und dann hab' ich gefragt was sie beruflich machen.
00:21:33: und da haben sie gesagt, Sie arbeiten für die Allianz!
00:21:36: Und in dem Moment war sofort bei mir eine Schublade auf, Aha Versicherungsvertreter, Allians-Vertreter.
00:21:43: dass das Ganze aber auch ganz anders geht und eine ganz andere Dimension hat.
00:21:49: Und hier ganz anders agiert wird, das musste ich dann erst nach und nach erkennen und kann aus eigenen Erfahrungen die ich jetzt über zehn Jahre hier gewonnen habe sagen wenn es um übergeordnete Themen geht, wenn's um natürliche Finanzstrategie geht?
00:22:07: Wenns um Sicherheitsthematiken geht im Unternehmen?
00:22:10: Wenn es um Fragen geht, die auch zu unserer Strategie passen Aber natürlich auch, wenn es mal um eine Schadensthematik geht.
00:22:17: Ich habe von Schmidt und Schmidt den Brüdern und natürlich jetzt auch dem Fjörn der Sohn für Michael, der jetzt auch mit dabei ist also die Schmidis sind mittlerweile in der Führung zu dritt und haben mit ihrem Team eine ganz, ganz hohe Qualität und Expertise um alle Fragen die man im Unternehmen unbedingt klären muss.
00:22:38: Und die man auch betrachten muss!
00:22:40: Sie halten auch nochmal ganz bewusst an der einen oder anderen Stelle den Finger in die Wunde und drücken auch noch mal nach und fragen auch genau das gefällt mir ja gut so was ich sehr auch gerne bei CIC und fragen doch mal nach ob man da wirklich gut genug aufgestellt ist?
00:22:54: Oder ob man vielleicht etwas optimieren muss und andersherum.
00:22:58: Wie gesagt, wenn mal irgendwas ist oder wenn ein Thema ist dann hat man hier auch immer sofort ein offenes Ohr und sie kümmern sich um die Dinge.
00:23:07: Und ich muss sagen dass ich mich noch nie in dem Bereich oder den Bereich so gut begleitet gefühlt habe wie hier von der Allianz und von Schmidt und Schmidt aus Offenbach und von daher im Rahmen unserer Zusammenarbeit Auch Dinge, die wir gemeinsam machen und sie unterstützen ja auch permanent unsere Veranstaltungen.
00:23:29: Die Roundtable sind bei unserer Jahresveranstaltung präsent.
00:23:33: Und wenn es darum geht dass für CEC irgendwas weiterhinschwickeln wollen habe ich bei denen immer ein offenes Ohr und von daher kann ich die wirklich nur mit besten Gewissen empfehlen.
00:23:45: Und wer da Fragen hat, der kann sich natürlich auch um das Thema betriebliches Gesundheitsmanagement, betriebliche Altersversorge und so weiter.
00:23:53: Kann sich hier immer mit tollen Gesprächspartnern in Verbindung setzen.
00:23:58: Also in den Show Notes gibt es die entsprechenden Kontaktmöglichkeiten und wer sich mit Björn Peter und Michael in Verbindung setzt, gebt bitte nochmal den Hinweis darauf dass es über den CET Adler Big Podcast entstanden ist und dann gibt's da auch das entsprechende Gut.
00:24:13: Sie dazu In diesem Sinne, ich wünsche viel Erfolg bei den Gesprächen mit Allianz, Schmidt und Schmidt.
00:24:20: Werbung Ende
00:24:22: Ja.
00:24:23: also ich glaube der Grund ist das häufig dazu wenig strategisch gedacht wird ne?
00:24:28: Und jetzt Strategie ist für mich immer ein Plan um Ziele zu erreichen So dass es Strategie, Strategie is ja nichts was Konzernen vorbehalten ist sondern heißt einfach nur Ich weiß wo ich hin will und ich habe einen Plan wie ich da hinkommen.
00:24:43: Und dieser Plan, der wird andauernd befeuert von allen möglichen Trends.
00:24:50: Also was wir natürlich auch erleben ist dass jemand sich ja TikTok muss ja jetzt das ist eine tolle Sache da müssen wir auch rein und probieren wir mal etwas und das passt dann überhaupt nicht mehr zu den anderen Sachen geschildert hast, also ich habe ein Sammelsurium von allen möglichen Maßnahmen und das machen wir auch gerne.
00:25:14: Wir legen das einfach alles auf einen großen Tisch und da muss zu kein Marketing-Experte sein um zu merken ihr läuft irgendwas ganz falsch und da gibt es tatsächlich auch Quick Wins.
00:25:24: Da kann nicht einfach mit einem guten Portrait Design die Dinge wieder einfangen.
00:25:29: Ich kann mit einer Botschafts-Ferrarchie solche Dinge definieren, aber nochmal ich brauche immer die Basis.
00:25:36: wo will ich denn eigentlich hin?
00:25:37: Wofür steht mein Unternehmen?
00:25:39: Was ist der Mehrwert den meine Zielgruppe empfinden?
00:25:43: das kann ich auch mal abfragen.
00:25:45: also ein ganz tolles Instrumentarium.
00:25:48: was wir nutzen ist Fans des Unternehmens zu fragen was aus ihrer Sicht das Unternehmen ausmacht dann kommen immer ganz andere Dinge als Inhaber zum Beispiel denken, die denken einem ja unsere Produkte sind zu überlegen.
00:26:01: Da kommt dann aber... Die haben den nettesten Vertrieb.
00:26:04: oder wenn ich der Anruf geht immer einer ans Telefon.
00:26:08: also es sind dann häufig auch diese Soft Faktoren, die aber im Wettbewerbsumfeld entscheidend sein können, die dann eben vielleicht auch eine Expermage noch mal ermöglichen, wie aber vielleicht auch wirklich dazu führen das Kunden woanders weggehen?
00:26:24: Also Beispiel Privatbank Jetzt haben wir überall KI-Stimmen, die du hast vielleicht auch schon mal gehabt.
00:26:32: Du holst noch einen anderen und da geht eine KI Stimme dran und du merkst es erst nach zehn Minuten oder zehn Sekunden und denkst immer, stimmt dir nicht?
00:26:40: Ja das streckt ab wenn das nicht perfekt ist.
00:26:45: Dann ist man auch frustriert.
00:26:47: und das sind alles Dinge, die kann ich auch in so ein Markennarrativ gut reinpacken, wenn die meine Marke ausmachen
00:26:54: Ja, absolut.
00:26:55: Also die strategischen Erfolgspositionen aus Eigenwahrnehmung und Fremd-Wahrnehmung – das mache ich auch sehr gerne.
00:27:02: Wenn man das Unternehmen befragt, wo es in eure strategische Erfolgsposition ist, was glaubt ihr, wofür ihr nach außen wahrgenommen werdet?
00:27:09: Und dann drei oder vier Dinge genannt werden und wenn der Markt eine guten Befragung macht, worum geht ihr überhaupt dahin?
00:27:14: Oder was wisst ihr über das Unternehmen, dass komplett etwas anderes dabei rauskommt?
00:27:18: Also Eigenbild und Bild sind ja überhaupt nicht demnächst.
00:27:21: Und deswegen ist ja genau das, was du sagst.
00:27:24: Also wie kann ich dann die Botschaften letztendlich nach außen auch senden?
00:27:27: Dass sich natürlich die Dinge, die ich nach Außen haben will, auch da ankommen oder andersherum, dass das im Markt natürlich etwas wahrgenommen wird als sie stärklos in der Lebenszeit wieder gespiegelt werden.
00:27:36: Aber es bedarf ja letztendlichen auch da wiederum eines professionellen Prozesses und einer Meta-Ebene und einer Bekleidung in dem ganzen Bereich.
00:27:45: Ich glaube daran mangelt's halt fast überall!
00:27:49: Ja, was ich auch noch spannend finde ist und da letztlich zu sehr immer auf dem Mittelstand.
00:27:56: Aber wenn du die Topentsch... Also Marke ist immer Chefsache also so groß kann der Konzern gar nicht sein das nicht das Board mitentscheiden muss, was die Marke ausmacht.
00:28:09: Egal wie viel davor gearbeitet wurde und das ist für uns immer das Schöne wenn wir mit Mittelstand arbeiten dass wir ja sehr nah dann an den Top-Entscheidern dran sind vielleicht auch mal mit denen Workshop machen können wo die einmal aus ihrer Sicht sagen Das macht es aus!
00:28:23: Wir sortieren das schon, wir nehmen das mit und bereiten das so auf, dass sie auch ein Mehrwert spüren und merken okay das jetzt so aufbereitet dass ich das sowohl ins Unternehmen verbreitern kann, als auch dann wirklich zu meinen Zielgruppen das tragen kann.
00:28:40: Aber da ist der Input vom Topmanagement ist notwendig weil muss auch von oben natürlich auch vorgelebt und unterstützt werden.
00:28:51: Ja absolut!
00:28:52: Und ich meine wenn ihr jetzt, wir haben natürlich viele mittelständische Unternehmen wobei man ja auch da wieder schon differenziert betrachten muss, wo fängt es an?
00:29:02: Wo hört's auf?
00:29:04: Auch da reden wir ja über sehr, eine sehr große Bandbreite logischerweise.
00:29:07: Aber wenn wir über Mittelständen schon eben reden... Wie verteilt sich denn jetzt für euch?
00:29:13: Ich sage mal der Kuren, der Aktivitäten, der Budgets und der Herangehensweise?
00:29:19: also ist es wirklich so dass ihr sagt keine Ahnung.
00:29:21: Achtzig Prozent aller Dinge die da entscheidend sind laufen wirklich im digitalen Bereich ab und nur noch zwanzig Prozent ist der Rest oder das ist eine andere Verteilung.
00:29:32: Wie sieht die Wetter im Marketing mittlerweile für euch aus?
00:29:36: Also, die Trennung von Klassik und Digital gibt es so nicht mehr.
00:29:42: Du hast natürlich eine Marke und die Marke wird in allen möglichen Kanälen bespielt Und unser Anspruch ist immer das kanalspezifisch mit höchster Perfektion zu machen.
00:29:55: Das heißt übrigens dann auch nicht dass alles gleich aussieht Also überhaupt nicht.
00:30:00: Auch die Tonalität kann eine unterschiedliche sein, wenn ich auf TikTok bin und mich dafür entscheide.
00:30:05: TikTok ist ein Entertainment-Plattform da muss sich entertainen.
00:30:09: Ich kann nicht einen gehend langweiligen zehn Sekunden Spot bei TikTok und hoffen dass der viral geht.
00:30:15: das so funktioniert TikTok nicht.
00:30:17: Das muss ich dann schon so mutig sein und sagen für den Kanal ja bin ich bereit zu entertainen Und wir haben es mal für einen großen Heizungsanbieter gemacht und da bist du plötzlich, es ist humor ein ganz wichtiger Punkt.
00:30:36: Obwohl der eigentlich gar nicht Markenbestandteil ist.
00:30:38: aber für diesen Kanal muss ich das tun und macht es auch sehr viel Sinn.
00:30:45: Aber genau was die Frage ist finde ich den richtigen Weg mit der richtigen Zielsetzung und der richtige Mischung.
00:30:53: also ich bin jetzt mal ganz bewusst als Gegenbeispiel wir hatten uns auch schon drüber unterhalten Klienten mit zwei tausend Mitarbeitern ungefähr, haben wir gerade eine aktuelle Leitbildentwicklung gemacht.
00:31:06: Und jetzt war die Frage... Wie kommunizieren wir das Leitbild dann noch mal zu allen Mitarbeitern?
00:31:11: Und die leichteste Möglichkeit wäre gewesen, das Ganze über deren Internet nochmal zu sensibilisieren mit einem entsprechenden Schreiben dazu.
00:31:19: oder es wäre leicht gewesen so sagen.
00:31:20: Wir schicken eine Mail mit entsprechenden Anhängen dazu.
00:31:23: Nein!
00:31:24: Die haben sich dazu entschieden ein richtig aufwendiges Booklet zu machen also ein richtig schönes Buch gebunden ja mit richtig dicker Papierqualität und richtig schönen Deckel oben drauf handgeschriebenen Brief dazu, wo nochmal das Leitbild in einer persönlichen Aussendung an jeden Mitarbeiter nach Hause wurde dieses Buch geschickt mit dem Brief dazu und der Wirkungstreffer.
00:31:51: Alle Mitarbeiter haben das ihren Freunden gezeigt, haben das ihrem Familien gezeigt, also der Multiplikationseffekt, der daraus entstanden ist ja, der war es unfassbar dass allein schon in die Hand nimmt.
00:32:03: Also deswegen, ich will nur noch mal bewusst machen darüber oder dafür das nicht unbedingt alles nur digital ist und alles nur noch da gelb und kriegendirty gemacht werden kann sondern... Ich muss ja trotz alledem es noch schaffen Menschen zu emotionalisieren, Menschen zu begeistern, Menschen mit magic moments, magischen Momenten abzuholen und in die Aufmerksamkeit reinzukommen.
00:32:26: und das fängt ja bei sowas an.
00:32:29: Ich glaube, dass so was machen wir auch.
00:32:31: Also dann wirklich eine Ausendung nach Hause, genau wie du sagst, auch nochmal da im engeren Umfeld als Mitarbeiter zeigen.
00:32:38: Guck mal das hat meine Company gemacht.
00:32:40: Da ist ein bisschen stolz dabei.
00:32:43: aber die spüren natürlich auch, dass es den Management wichtig ist.
00:32:46: Dass ebenso wichtig ist, dass man eigene Aussendungen dafür macht.
00:32:51: und bei solchen Themen ist immer noch die zweite Frage spannend.
00:32:56: Und da ist Film ein sehr gutes Mittel und man muss sagen, durch KI haben wir unglaubliche Möglichkeiten gerade intern gute Filme zu machen.
00:33:05: Die wahnsinnig emotionalisieren die auch sehr viel Potenzial haben weiter gezeigt zu werden, die aber nochmal so eine ganze emotionale Welt mitbringen können.
00:33:16: Wie sind dann zum Beispiel sehr geeignet für große Betriebsversammlungen oder wo dann eben Jahresstrategie gezeigt wird und einfach um vorher noch mal besser als in eigenen Worten einen perfekten Film zu zeigen, wo alle sich hinterversammeln können.
00:33:33: Wo alle sagen wow das ist wirklich toll gemacht!
00:33:37: Das ist aber natürlich die Kunst dass es auch wirklich gut gemacht ist.
00:33:40: wenn schlecht gemacht ist dann hätte ich besser gar nicht gemacht.
00:33:45: Das ist dann eben die Frage und da ist Kreativität natürlich ein wichtiger Punkt, dass überhaupt kein Selbstzweck nicht um kreativ zu sein sondern um schnellstmöglich zum besten Ergebnis zu kommen.
00:34:02: Den Ball kann ich dir gerne noch mal zurückspielen, Philipp.
00:34:06: Da haben wir große Wirkungstreffer gelandet.
00:34:08: Ich kann mich daran erinnern, wenn wir den Strategie-Prozess machen für das Jahr, dann gibt es natürlich immer bei der Auftaktveranstaltung, wenn alle Mitarbeiter eingeladen werden und das vorgestellt wird, gibt's natürlich einen Rückblick auf das letzte Jahr.
00:34:21: Und dann ist natürlich ein Riesenunterschied ob einer der Flugungskräfte oder auch die Geschäftsleitung, da natürlich die wichtigsten Punkte aus dem letzten Jahr nochmal vorträgt was da so passiert ist oder ob man das als Film präsentiert.
00:34:33: Und wir hatten bei einigen Klienten, die haben das auch als film präszentiert und es sind die Mitarbeiter anschließend aufgestanden und haben Standing Ovations gegeben weil sie nochmal stolz darauf waren, was dann letzten Jahr an dem Unternehmens passiert ist.
00:34:45: Das muss man halt zelebrieren, man muss Emotionen freisetzen.
00:34:49: Absolut absolut!
00:34:50: Und Marke ist immer auch Emotion.
00:34:53: also man spricht ja immer gern vom emotionalen Mehrwert einer Marke.
00:34:58: Weil wenn alles superfaktisch wäre, warum soll ich dann eine Ivea-Creme kaufen im Vergleich zu einer No Name?
00:35:07: Aber der Mehrwert den ich vielleicht auch durch die Marke Nivea habe das Gefühl.
00:35:12: Ich hab das beste Produkt für mich ist mir wichtig und so funktionieren alle Marken letztlich also auch ein Mercedes oder große Marken haben immer einen emotionalen Mehrwert wo Menschen bereit sind mehr Geld zu bezahlen für ein vergleichbares Produkt, aber sie lieben die Marke.
00:35:31: Sie verstehen die Philosophie dahinter und die ganze Heritage der Marke vom Motorsport bis zu den Testimonials findet sich dann auch in meinem Produkt wieder.
00:35:44: Und das da hinter können sich auch Mitarbeiter versammeln Aber eben auch Kunden.
00:35:49: Ja, ich glaube auch was noch mal ganz wichtig ist dass man nochmal bewusst sein dafür schafft.
00:35:56: Ich sage jetzt mal bewusst kleinere mittelständische Unternehmen da wesentlich mehr bewirken kann Auch in der heutigen Zeit bei allen Rahmenbedingungen mit den Budgets gegen die großen Unternehmen als man sich vielleicht wirklich vorstellen kann.
00:36:07: Also ich habe zum Beispiel einen Klienten aus der Baubranche.
00:36:10: Die sind in der Nähe von Fulda und sie haben in ihrem lokalen Markt Also beim Mitarbeitermarkt, aber auch bei ihren Zielgründen in der Region auf jeden Fall geschafft zu einer absoluten Lokalmarke herzuwerden.
00:36:24: Weil sie seit seit zehn Jahren ganz konsequent alle Firmenfahrzeuge die ganze Kleidung Die Veranstaltungen also das Branding was Sie haben ganz konsequente Hausentragen Und in der Region jeder den Slogan oder viele dem Slogans auch wahrnehmen und die, dass das den Namen des Unternehmens wirklich als Marke ja kennen und wahrnehmen.
00:36:44: Und sich dann bei den potenziellen Mitarbeiter noch umspricht da kannst du hingehen.
00:36:49: und natürlich bei den Zielkunden wenn irgendwas gebaut werden soll Die sich ja nicht die Ersten sind, die angesprochen werden.
00:36:54: Also der Erfolg kommt da nicht von ungefähr... ...die haben natürlich dann auch eine gute Qualität und so keine Frage,... ...aber die haben es geschafft mit einer Konsequenz in ihrem Auftritt eine Lokalmarke zu sein.
00:37:04: Und ich glaube das wird unterschätzt wie gut das möglich ist wenn man das mit aller Konsequent über mehrere Jahre macht.
00:37:11: oder wie möchtest du das einschätzen?
00:37:14: Ja, sich auch so.
00:37:15: also lokal-und regionalmarken.
00:37:19: in der Regel schaffen sie jetzt diesen lokalen Kern irgendwie in ihre Marke reinzuziehen.
00:37:26: und fleiß das jetzt auch ein ganz guter Punkt mal kurz über einem Feuer Branding zu sprechen, wo ich ja auch.
00:37:34: die Region spielt eine wichtige Rolle.
00:37:37: Ich lebe dort und ich muss jetzt neben dem, was sich da tut.
00:37:41: Warum mein Job vielleicht wertvoll ist und die Welt besser macht, muss ich eben als Arbeitgeber auch noch mal zeigen dass mir vielleicht diese Region besonders am Herzen liegt.
00:37:52: wenn das gelingt dann hat man wieder einen großen Vorteil und es ist wirklich wie du richtig sagt es nicht zu unterschätzen.
00:37:59: Auch durch KI und die Möglichkeiten sind kleine Player in der Lage auch sehr, sehr professionell aufzutreten und zu kommunizieren.
00:38:09: Und das muss allen auch ein Warnschluss sein, auch den dann vermeintlich größeren professionell zu arbeiten um diesen Vorsprung zu halten, dem man vielleicht als größter Arbeitgeber hat weil die Kleinen auch einen Kulturthema gut spielen können.
00:38:24: Absolut!
00:38:27: Die Leute – und das ist immer wichtiger geworden – die Leute suchen Kultur, sie suchen eine starke Kultur die mindestens so wichtig wie es Gehalt ist, also da geht's dann auch nicht nur ums Geld logischerweise.
00:38:43: Und empfiehst du dann dass man sowas zum Beispiel dann auch über Best Practice Beispiele in irgendeiner Art und Weise nach außen trägt?
00:38:49: Also lässt man dann Mitarbeiter berichten oder erzählen Mitarbeiter vielleicht einen kurzen Film was dein Unternehmen möglich ist oder wie das in dem Unternehmen läuft oder wie würdest Du sowas nach außentragen?
00:39:01: Ja, finde ich schon.
00:39:03: Da muss man auch nochmal die Kanäle betrachten.
00:39:06: also Insta ist ja ein typischer Employer Branding Kanal auch wo sehr viele Bewerber vorher genau hinschauen was machen sie da?
00:39:15: wie sind die Firmen feiern?
00:39:16: Was haben die für eine Kultur?
00:39:18: und wenn der einer sich vor die Kamera stellt und der macht das gut und sagt wir haben hier ne eine offene Streitkultur, hier kann man auch sagen wenn einem was nicht passt dann machst du damit einen Riesenpunkt.
00:39:30: Weil das häufig Dinge sind die im Bewerbungsgespräch nicht angesprochen werden.
00:39:35: also der Kandidat der sagt ich suche ne Firma wo eine gute Streit kultur ist er weiß natürlich dass er seine Chancen dadurch nicht unbedingt erhöht wenn es aber dann sieht authentisch vorgetragen von ein Mitarbeiter.
00:39:49: Also Ich finde sowas immer sehr gut.
00:39:51: Es ist dann immer die Frage Wie gut und echt kommt das rüber?
00:39:57: Und wie gut und echt wird auch mal über Schwächen gesprochen als Arbeitgebermarke.
00:40:03: Also nur die Benefits immer aufzuzählen, noch einen Obstkorb und Freibier und weiß nicht was.
00:40:08: damit machst du nicht den Punkt sondern du machst dem Punkt mit Kultur, mit einer Einblicken ins Unternehmen.
00:40:16: so etwas finde ich auch immer wichtig.
00:40:18: also wir machen zum Beispiel wenn wir Employer Branding machen gerne so Day Clips wo dann Andreas mal zeigt, wie sein Tag aussieht und dann nimmst du halt die Kamera mit.
00:40:27: Dann wird das gut geschnitten und dann kriege ich ein Gefühl, wie dein Tag aussiebt.
00:40:31: Das ist ein ganz wertvoller Einblick der vielleicht sagt hey, der steht auch früh auf.
00:40:36: Der gibt auch Gas.
00:40:38: Da bricht mich an
00:40:40: Werbung.
00:40:43: Führung ist einem in die Wiege gelegt.
00:40:48: Führungen hat man genetisch bedingt mitbekommen.
00:40:54: hat man natürlich durch seine Eltern oder durch Vorbilder, die man in seinem Leben hatte gelernt.
00:41:01: So funktioniert Führung!
00:41:03: Oder kann man Führungen heute?
00:41:06: Wenn man noch keine Führungskraft ist... ...oder wenn man schon eine Führingskraft ist in der ersten Führungebene als Unternehmer, als Geschäftsführer bis natürlich hin zu einem Polier auf einer Baustelle, kann man weiterentwickeln kann man Führung in sich auch verwässern.
00:41:28: und wir sagen von CEC eindeutig ja zu diesem Thema.
00:41:33: Und wir beschäftigen uns viele, viele Jahre schon mit dem Thema Reifegrad einer Führungskraft, Weiterentwicklung einer Fährungskraft um was es heißt Natürlich in einem Organisationsentwicklungssystem als Führungskraft zu glänzen, Wirkung zu erzielen und sie natürlich auch permanent weiterzuentwickeln.
00:41:53: Das wollen wir unterstützen.
00:41:55: Und dazu haben wir eine Führungskräftakademie entwickelt Und die kann man entweder so, wie man es für sich möchte in einzelnen Modulen besuchen.
00:42:06: Man kann auch die komplette Führungsakademie durchlaufen – in vierzehn Modulen!
00:42:10: Man kann diese Führungsaakademie mit den jeweiligen Führungenskräften in seinen Unternehmen etablieren oder man kann natürlich nur in einzelne Modulen situativ einer Führunkraft Unterstützung geben.
00:42:24: Und wenn darüber mehr wissen möchte, wer sich mit uns am besten mal in Verbindung.
00:42:29: unser Head of Product Stefan Kraus freut sich natürlich hier über spannende Gespräche um nochmal zu erklären was man da auch sinnvoll einsetzen kann.
00:42:39: und natürlich unsere CEC Prozesskonsultens sind jetzt nicht hier auch die richtigen Ansprechpartner Wenn es darum geht ja Führung weiterzuentwickeln?
00:42:49: Werbung Ende Ja, absolut.
00:42:52: Also ich habe allein jetzt schon durch das was du sagst wieder so viele Ideen weil natürlich in unseren Prozessen wir ja auch ganz viele Dinge machen die ja wirklich etwas besondere sind.
00:43:00: und wie kann man die dann nach außen tragen?
00:43:02: Wenn wir zum Beispiel die Workshops machen, die Kulturworkshops wenn wir ein Leitbitten-Kulturteam in einem Unternehmen bilden, was macht das denn wirklich und was verändert das auch im Unternehmen
00:43:12: usw.,
00:43:12: sowas nach Außen zu zeigen Das wird natürlich Reaktionen hervorrufen, weil das halt nicht normal ist.
00:43:20: Also einfach wirklich aus dem, was in einem Unternehmen passiert den Unterschied deutlich zu machen und das da außen darzustellen.
00:43:28: Aber das muss nicht immer der Mitarbeiter sein, der vor der Kamera steht weil das hat auch ganz viele schwierige Aspekte.
00:43:36: Der ist dann nicht so gewohnt von der Kamera zu agieren, dann ist vielleicht ein Setting nicht so richtig, dann wächst schon wieder eher negativ.
00:43:44: Auch da würde ich immer empfehlen, sich ein Profi dazu zu holen der das gut inszenieren.
00:43:49: Das kann auch ein Foto sein mit Botschaften die eingeblendet werden oder Zitaten und dann ist es auch viel schneller zu machen.
00:43:58: Oder jetzt mit KI auch die Möglichkeit leichte Animation in ein FOTO reinzupacken was schon wieder einen ganz anderen Vibe entwickelt.
00:44:08: Da gibt's sehr viele Möglichkeiten.
00:44:11: Und auch da, deswegen wir sprechen immer von der Employer Value Proposition.
00:44:17: Also was sind die... Was ist der Kern der Arbeitgeber-Mark?
00:44:23: Der ist schon mal noch ein bisschen anders als der Kern in der Hauptmarke sozusagen.
00:44:28: Wir haben zum Beispiel einen großen Arzneimittelhändler positioniert und Da ist als Proposition rausgekommen, Gesundheit bewegen.
00:44:41: Weil da geht es sehr viel um Logistik.
00:44:43: aber das Why dahinter ist natürlich Gesundheit weil ich lief von Medikamenten aus.
00:44:48: Ich rette da letztlich auch Leben auch wenn ich nur ein Fahrer bin der zu einer Apotheke fährt.
00:44:54: und auch das wieder etwas wo man die Menschen dahinter kriegt wo sie sagen ja wer hat jetzt meinen Job hier mal gerade auf?
00:45:01: Das finde ich gut.
00:45:04: Philipp, wie wichtig ist es für dich?
00:45:07: Ich meine bei Konzernen reden wir da über Selbstverständlichkeiten.
00:45:11: Aber im Mittelstand eher über die Ausnahme, dass man wirklich sagt, man macht einen klaren Jahresplan und legt genau fest was man über ein Jahr wann wie wo in welchem Bereich machen möchte.
00:45:22: oder sogar noch besser vielleicht zwei dann drei Jahres planen mit dann natürlich auch entsprechenden Budgets und natürlich aber auch mit Messungen, inwieweit die Dinge, die man da macht, natürlich auch dann entsprechend was bringen.
00:45:33: Also wird er durch die Bewerberanzahl erhöht oder wird dadurch die Bindungsrote der Mitarbeiter erhöht?
00:45:39: Oder wie auch immer gewinnt man mehr aus dieser Zielkunden Kategorie, die vielleicht vorher definiert hat.
00:45:44: Vorher hatte man genau die Zielgruppe der Fünfzig Plus noch nicht in dem Maße und dann durch entsprechende Nachhaltigkeit über zwei drei Jahre entwickelt sich wirklich dann in den Bereich auf einmal Teil anders.
00:45:55: Also inwieweit, wie gesagt, wollt ihr natürlich dann auch Jahrespläne?
00:46:00: Mehrjahresplänen werden die dann andersrum natürlich auch konsequent umgesetzt, weil es ist natürlich auch klar sollte ein Erfolg nicht so sein, wenn man sich das vorstellt wird wieder ein Budget gespart und Marketing natürlich wieder oftmals ja mit einer der ersten Dinge, die dann vielleicht zurückgefahren werden an variablen Kosten.
00:46:19: Das ist eine wirklich sehr, sehr gute Frage.
00:46:23: Ganz ehrlich, selbst große Konzerne haben zwar irgendeine Art Budgetplan für das Jahr.
00:46:30: Aber der ist weit davon entfernt in Steingemeister zu sein und dass er konsequent durchgezogen wird.
00:46:36: Es ist genau wie du sagst bei vielen Unternehmen unter gibt es natürlich so eine Quartalslogik dahinter.
00:46:43: ich muss Quartalzahlen liefern und dann ist leider immer noch mal wieder Marketing, einfach eine Kostenposition die ich noch flexibel schieben kann.
00:46:53: Da gibt es dann auch Ansagen wie da müsste jetzt nochmal vierzig Prozent einsparen im Media.
00:46:59: das wird dann gerne aus Mediageld einfach rausgenommen.
00:47:03: damit ist der ursprüngliche Plan natürlich obsolet und macht kann gar nicht mehr weiter verfolgt werden.
00:47:11: Wir wünschen das uns immer, wir sind auch eine Agentur die gerne selber einen Plan vorstellt.
00:47:17: Also so würden wir es machen.
00:47:20: wie findet ihr das?
00:47:21: Einfach um da in den Dialob zu kommen und dann muss man sich da annähern.
00:47:27: aber ich finde sehr wichtig konsequent dabei zu bleiben und auf seine Themen einzuzahlen.
00:47:38: Zukunft ist eine Spar-Dose, merkt man schon oft dass ja ne Zurückhaltung da es auch was Marketing angeht weil man nicht genau weiß wie der Markt sich entwickelt.
00:47:49: Die Erfolgreichen sind dann aber doch meistens die die gegen den Trend.
00:47:54: dann sagen wir stecken da jetzt Geld rein und holen uns jetzt Marktanteile gerade in einer anstrengenden Phase.
00:48:05: Wenn man jetzt natürlich als Mittelständler mal sagt, ich würde da gerne mal checken oder überprüfen.
00:48:13: Wo stehen wir denn da und was können wir da vielleicht auch verbessern?
00:48:18: Wie würdet ihr davor gehen?
00:48:19: also du hattest mal gesagt ihr macht so ein Brandcheck oder sowas.
00:48:22: Also wie kann man da als Mittelständer sagen Ich höre mir mal an das Damm-und-Bier überhaupt dazu zu sagen hat.
00:48:30: Also da gibt es natürlich verschiedene Möglichkeiten sich anzunähern, wir nennen das Brand Audit.
00:48:36: Also wirklich mal zu sagen gib uns mal ein paar Dinge die hätten wir gerne euer Corporate Design wenn überhaupt eins da ist wofür gebt ihr bisher Geld auf?
00:48:47: Wo schüren habt ihr?
00:48:49: und dann kann man sich wirklich die Dinge anschauen Bildsprache, Designsystem, Botschaftsystem, Typografie, Tonalität.
00:48:57: Also wirklich all die Dinge, die eine Marke ausmachen und die mal bewerten als neutrale Instanz sozusagen und das würde mich auch für meine Marke selbst interessieren dass jemand von außen mal drauf guckt und sagt wie schätzen ihr das ein was wir machen?
00:49:14: Was ist gut, was is schlecht und wo müsste ich ran?
00:49:17: Und da, wo ich ran muss ist natürlich die Frage wie gehe ich davor?
00:49:22: Wie seht denn dann ein Prozess aus um das besser zu machen.
00:49:26: Weil häufig wird so ein Puzzleteil rausgelöst Das wird irgendwie geändert und wird dann wieder eingesetzt und dann merkt man es passt aber gar nicht mehr ins Puzzle.
00:49:35: Aber egal haben wir jetzt gemacht
00:49:37: Wir brauchen alle ein paar Image Broschüre
00:49:40: Ja, genau.
00:49:41: Oder die berühmte Unternehmenspräsentation weil der Vertrieb will das Unternehmen jetzt neu vorstellen hat dann selber schon was gebastelt und das passt dann alles nicht zusammen.
00:49:52: also das kann man sich anschauen sehr aufwendig vielleicht auch mit Blick auf Zielgruppen vielleicht auch Mitblick auf Wettbewerb.
00:50:00: Sehr interessant natürlich.
00:50:02: Was machen meine Hauptwettbeweber?
00:50:03: Sind die vielleicht besser?
00:50:05: Wo sind sie besser?
00:50:06: Passt es zu meinem Gefühl und dann eben Empfehlungen abzuleiten, wie man daran geht.
00:50:11: Das muss gar nicht mit uns sein das kann auch mit der Hausagentur dann weiter gehen sozusagen aber eigentlich zu sagen ja Corporate Design Manual ist ein völliges Molloch geworden keiner kann damit arbeiten weder Partner noch Dienstleister müssen wir mal irgendwie gerade ziehen Und da hat sich auch schon viel getan.
00:50:32: jetzt nur mal das Beispiel Corporate design manual rausgenommen.
00:50:36: Es gibt ja Marken, die haben zehn Ordner in der Dicke, wo jedes alles geregelt ist.
00:50:43: Also die Abstände im Millimeterbereich.
00:50:46: und es gibt aber auch Manuals, die wir sehr gut finden, wo zum Beispiel über Farbkeile die Proportion von Farben klar werden.
00:50:55: also bei mir ist achtzig Prozent blau und zwanzig Prozent weiß.
00:51:00: allein diese Äußerung definiert auch im Kopf schon eine Marke.
00:51:04: damit kann ein guter Dienstleister auch schon arbeiten.
00:51:07: Es muss nicht immer alles perfekt sein, aber wenn das große Bild dann stimmt und es kann ich eher über einfache Analogien vielleicht auch vermitteln, dann habe ich vielleicht einen Manual, das sind zwanzig Seiten im PDF.
00:51:20: die kann ich aber allen schicken jedem Vertriebler und jeder Niederlassung und die wissen dann wie die Marke gemeint ist.
00:51:28: da hat sich auch sehr viel getan.
00:51:31: Ja, sehr, sehr spannend.
00:51:34: Wo glaubst du plötzlich das?
00:51:35: in den... Also diesen Brandshake oder Brand Audit?
00:51:38: Ich glaube, dass macht ja auf jeden Fall Sinn.
00:51:40: also da wird jeder auf jeden fall was rausziehen und sehen, also getreu auch dem Motto man muss nicht schlecht sein um besser zu werden wie man das Ganze weiterentwickeln kann.
00:51:51: Und ja, vielleicht nochmal.
00:51:53: Ich schaue schon wieder mit Schrecken auf die Uhr.
00:51:55: Das ist immer wahnsinnig schnell.
00:51:56: Die Zeit verfliegt.
00:51:58: was glaubst du?
00:51:59: Wie wird sich das Ganze in den nächsten Jahren weiterentwickeln?
00:52:02: also wird das ganze noch mehr sich in den online Kanälen widerspiegeln.
00:52:08: Du hast eben gerade schon Instagram oder TikTok oder Facebook egal war es oder was noch neu kommt an Kanäle LinkedIn.
00:52:14: Ja würde ich das da noch mehr widerspielen oder wird's auch so ein Trend gegen Trend geben.
00:52:18: Also dass dann doch auch wieder die du hast gesagt und Sichtbarkeit, dass dann vielleicht doch auch mal wieder was analog ist.
00:52:25: in der Hand hat, eine Unternehmenszeit um oder sonst irgendwas.
00:52:28: Ist das vielleicht das wo die Leute sich... Ich habe jetzt im Urlaub unwahrscheinlich viele Leute gesehen, die am Strand gelegen haben und Buch gelesen haben also da lagen wenige mit ihrem digitalen Gerät drin als Reader oder irgendwas gehabt sondern die haben wirklich ein Buch in der hand gehabt wo ich glaube wow!
00:52:43: Also Bücher werden ja scheinbar immer noch als Konsum
00:52:48: gut
00:52:49: oder als Luxus gut dann auch gesehen und geschätzt.
00:52:55: Es gibt eine Sehnsucht nach echten Erlebnissen.
00:52:58: Ich glaube, das können wir auch alle für uns selber irgendwie feststellen.
00:53:02: also man sitzt eh schon sehr viel vom Rechner und seht sich nach echtem Begegnungen.
00:53:08: nicht umsonst sind zum Beispiel Konzerte von Bands wahnsinnig beliebt und ausgebohrt weil die Menschen wollen echte Dinge.
00:53:18: Ich glaube nicht, dass es so ein Zurück zu Print geben wird.
00:53:22: Das glaube ich nicht!
00:53:23: Es geht dann eher um Relevanz.
00:53:24: also wie gut schaffe ich es wirklich mit der Botschaft zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein?
00:53:30: Das ist eine wichtige Rolle spielt.
00:53:32: vielleicht noch einen Wort zur KI die auch in unserem Markt unglaublich Entwicklung gerade hervorbringt und wir hatten neulich hier, wir haben so einen KI-Taskforce.
00:53:46: Wir sind da glaube ich ziemlich weit vorne.
00:53:48: jetzt kommt ja die Kennzeichnungspflicht.
00:53:50: seit gestern gilt ein Riesenthema was glaube ich auch völlig unterschätzt wird im Moment.
00:53:57: Und viele Kunden denken im Moment Von oben vom Topmanagement, oh da ist jetzt irgendwie dreißig Prozent Effizienzgewinn drin.
00:54:07: Das ist so eine Zahl die warbert irgendwie so durch die Vorstandsetagen also So und das wird aber einfach kommentarlos nach unten gegeben.
00:54:16: es muss jetzt alles irgendwie Dreißig prozent schneller effektiver laufen ohne ne Strategie.
00:54:22: ohne ne strategie dass man sich zum Beispiel seine Prozesse, ich nehme jetzt mal das Thema Marketing genau anschaut.
00:54:28: Wie entsteht denn bei Firma XY Broschüre?
00:54:32: Wer arbeitet da alles mit?
00:54:33: Wo könnte KI vielleicht einen Anteil übernehmen?
00:54:36: Auch da wird nicht strategisch vorgegangen sondern alle definieren Use Cases und sagen ja wir definieren jetzt mal ein KI-Use Case Lead Generierung was ausprobiert und dann hat man irgendwie ein Ergebnis, und dann schläft das wieder einem.
00:54:54: Und da sehe ich das große Problem die Mitarbeiter in den Unternehmen, die ja häufig gar keinen Vorwurf, das liegt glaube ich in der Natur des Menschen, gar nicht so gewillt sind sich zu transformieren oder ihren Job zu transformierend.
00:55:08: wenn ich denen so einen Use Case gebe, dann sind sie natürlich sehr schnell.
00:55:12: Ich finde den Fehler, das hat nicht funktioniert.
00:55:15: Wir machen es doch wie bisher und auch da braucht es einfach eine gute Strategie.
00:55:20: ich muss mir überlegen Wie kann KI in meiner Kommunikation welchen Beitrag leisten?
00:55:24: Wie setze ich welche Systeme auf?
00:55:26: Wie mache ich das ganze rechtssicher Datenschutz sicher Kennzeichnungspflicht sicher Und dann kann ich das so aussetzen und habe dann vielleicht sage jetzt mal eine Zahl zehn Prozent effizienter.
00:55:38: Also zehn Prozent ist eine Menge.
00:55:41: Aber die habe ich dann nachhaltig und gut, deswegen der große Trend ist natürlich schon so ein bisschen eine Hyper Individualisierung.
00:55:51: also es wird je besser die Daten sind.
00:55:55: in Europa haben wir noch einen harten Datenschutz.
00:55:58: wenn er irgendwann mal bröckeln würde Dann weiß Google und die Maschinen alles über Andreas und die werden dir dann nur noch Angeboten machen, die für dich vielleicht auch ganz interessant sind.
00:56:11: Da sind vielleicht auch Sachen dabei wo du denkst, will ich aber nicht dass ihr mehr dazu ein Angebot macht.
00:56:17: Aber Stichwort Hyper Individualisierung ist eine grobe Richtung, aber Marke ist immer oben drüber.
00:56:26: Marke muss es geben sonst sind wir... Und das ist ein Riesengefahr bei KI.
00:56:33: Wenn du jetzt Kaugummi herstellst und ich frag die KI mach mir ein Marketing Konzept für einen Kaugumi Hersteller, dann macht er dir drei verschiedene Richtungen.
00:56:43: Und gleichzeitig geben alle anderen Kaugummiererstellern das eine kommt überall gleich heraus also same-same überall.
00:56:50: ja und
00:56:51: da sehen wir natürlich unsere Daseinsberechtigung eben wieder Differenzierung zu finden, was?
00:56:59: wie kann ich mich unterscheiden im Wettbewerbsumfeld und das wird die Hauptaufgabe bleiben auch um eine höhere Marge bekommen zu können.
00:57:08: Ja in die Merkfähigkeit natürlich reinzukommen Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit, wie du es ja vorhin schon auch gesagt hast.
00:57:15: Das wird sicherlich die große Herausforderung sein und das natürlich bei den Kunden aber auch bei den Mitarbeitern also dass immer wieder und immer wieder damit auch gestärkt wird.
00:57:24: Also von daher sehr, sehr spannend!
00:57:27: Lieber Philipp, danke für deinen Einblick, den Du uns da erst mal gegeben hast.
00:57:33: Schreit nach einer zweiten Folge auf jeden Fall über der zweiten Aufnahme.
00:57:36: Aber das war, glaube ich um mal zumindest ein erstes Gefühl dafür zu bekommen wie komplex dieses Thema ist.
00:57:41: Und natürlich auch... Das hat man in jedem Moment gemerkt dass du natürlich eine ganz hohe Expertise hast und dass ja auch deine Leidenschaft und dein Leben auch ist darüber auch zu reden und Unternehmer oder Unternehmen da zu begleiten.
00:57:56: Deswegen vielen Dank für deine Message!
00:58:00: Natürlich hast Du als unser Gast auch heute das Schlusswort
00:58:05: Ja, also lieber Andreas herzlichen Dank.
00:58:08: Unglaublich wie die Zeit jetzt vergangen ist wirklich.
00:58:11: Also kam mir vor wie zehn Minuten aber war länger und ich nehme wirklich mit eure Arbeit und das was wir machen hat haben sehr viel connect wichtigen connects der im markt überhaupt nicht gesehen wird.
00:58:32: Also da wird völlig abgegrenzt an Themen gearbeitet und keiner schaut drauf, dass das gut zusammengeht.
00:58:41: Und ich glaube, das ist für Unternehmen eine riesen Chance die Dinge wirklich von oben komplett zu betrachten und zusammenzudenken sozusagen.
00:58:53: Das vielleicht auch für uns eine Chance beim ein oder anderen Kunden-Dinge zu präsentieren und zu zeigen, hey wir haben das hier genommen.
00:59:01: Und da ist jetzt das draus geworden und es passt alles perfekt zusammen.
00:59:05: ich glaube dass spüren Kunden sofort und können sich dann damit auch identifizieren.
00:59:11: Vielen Dank dem kann ich nur zustimmen.
00:59:13: also Ich wünsche allen ganz viel Erfolg zum Thema Kommunikation Marketing Sichtbarkeit und allem was dazu gehört und natürlich eine gute Woche.
00:59:22: und bis bald Philipp ja auch bis bald.
00:59:24: Wir sehen uns.
00:59:31: Das war Adler-Mick, der Impulsgeber-Podcast für Unternehmer und Führungskräfte.
00:59:37: Schön dass Sie dabei waren!
00:59:40: Wenn Ihnen die Folge gefallen hat freuen wir uns über Ihre Bewertung – und natürlich wenn sie auch das nächste Mal wieder einschalten.
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00:59:59: wie immer in den Show Notes.
01:00:02: Bis zur nächsten Folge und bleiben sie zukunftsorientiert!