Adlerblick

Adlerblick

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:09: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Adlerblick, dem Impulsgeber-Podcast für Unternehmer und Führungskräfte.

00:00:17: Schön dass Sie wieder dabei sind!

00:00:22: Ich freue mich heute ganz besonders auf ein Gespräch mit Tobias Müller.

00:00:30: Tobias Müller hat einen Startup-Unternehmen gegründet vor einigen Jahren in der Baubranche, was mittlerweile als Erfolgsgeschichte auf jeden Fall zu erzählen ist und deswegen freue ich mich natürlich auf der einen Seite auf ganz viel Input aus dem, was er tut oder macht.

00:00:45: ... zu erfahren, wieso ein junger Mensch in der heutigen Zeit... ...ein Startup-Unternehmen gründet durchstartet,... ...keine freizeitorientierte Schonhaltung oder Worklife Balance für sich... ...ja, in Anspruch nimmt sondern wirklich Unternehmer sein will.

00:01:00: Also ich wünsche ganz viel Input bei unserer heutigen Ausgabe!

00:01:16: Ja lieber Tobias freue mich dass wir heute uns die Zeit nehmen können... ...für diese Podcastaufnahme.

00:01:23: und ganz spannend ist.

00:01:25: ja wir kennen uns ja Eigentlich schon eine ganze Menge an Jahren, wenn man das mal so zurückdenkt.

00:01:31: Hab dich ja schon sehr früh und sehr jung kennengelernt und auch immer wieder was über deine Arbeit gehört Und witzigerweise haben wir aber jetzt erst in den letzten Wochen richtig den Kontakt bekommen Und du hast mir erzählt, was du so gemacht hast und was dich bewogen hat auch da reinzugehen in die Baubranche.

00:01:50: Ja zu kommen und dass das ja nicht wirklich geplant war Zufall lässt grüßen und habe ich gesagt darüber müssen wir auf jeden Fall im Podcast machen weil auf der einen Seite Rockstor die Branche Auf der anderen Seite hast eine spannende Geschichte zu erzählen.

00:02:02: also lass uns rein starten Lieber Tobias Erzähl mal wer du bist um wie das ganze vor paar Jahren losgegangen ist.

00:02:11: Ja erst mal vielen Dank Andreas, dass ich heute bei dir sein darf.

00:02:15: Vor vielen Jahren muss man ja mittlerweile sagen und mein Mitgründer wir machen das jetzt seit Zwanzig vierzehn.

00:02:23: Wir haben dieses Jahr dann von der Firma Zehnjähriges gefeiert Und Ich glaube wie ich in die Baubranche gekommen bin gemeinsam mit Aaron.

00:02:33: Das war wirklich Ein richtiger Zufall und vor allem auch die Verbindung von ganz, ganz vielen glücklichen Zufällen.

00:02:44: Denn Aron und ich haben nach dem Abi angefangen, Dual Wirtschaftsinformatik zu studieren... ...und dann habe ich dort auch Aron kennengelernt und er hat dann seitdem mal dreizehn das Webseitenprogramm mit immer so auf Empfehlung.

00:02:59: Und das fand ich irgendwie klasse weil ich war auch schon immer umtriebig wollte mir auch noch was dazu verdienen und hab dann einfach gesagt ja Dann gib mir einfach mal deine Ordner, dann übernehme ich so das Kaufmännische und geb dir alles rüber damit du programmieren kannst.

00:03:16: Weil das war seinen Wunsch damals.

00:03:18: Aber natürlich erst einmal total verdutzt weil das hat vorhin noch niemand gesagt.

00:03:22: Vor allem hatte er ein riesengroßes Problem... ...hatte keine Ordner!

00:03:30: Das hat es auf jeden Fall schon mal schwierig gemacht ja?

00:03:34: Und dann haben wir zwei Webseitenprojekte gemacht für eine Schreinerei und eine Metzgerei.

00:03:41: Dann war schon die nächste Anfrage von der Baufirma, das waren die Firma Jügelbau aus Schlüchtern.

00:03:47: Das war unser Eintritt in die Baubranche weil wir hatten vorher eigentlich gar keinen Kontaktpunkt dazu so wie ich auch vorher vor meinem Studium überhaupt gar nicht IT-Affinen war, jedenfalls sich was Softwareentwicklung anging.

00:04:02: Da hat mir das den großen Vorteil, glaube ich, dass Jürgen Bauer damals ein Experiment gewagt hat.

00:04:10: ...

00:04:11: bevor du da reingehst und das Experiment erzählt.

00:04:14: Weil jetzt damit ist ja auch schon mal raus, dass auf jeden Fall unser Schnittpunkt der ein oder andere hat ja schon mitbekommen... ...dass ich auch irgendwie so einen Kontakt zu Jögel habe oder dass ich auch Jögeln kenne.

00:04:23: also von daher wird daher kommt jetzt schonmal der Schnitt Punkt zusammen.

00:04:27: aber tu mir es, bevor wir jetzt dabei Jögle einsteigen wie's dann losgegangen ist.

00:04:31: erzähl doch mal ganz kurz wo du eigentlich herkommst was du machen wolltest.

00:04:35: Und wir müssen natürlich das Altersthema noch einmal klären.

00:04:37: Also wie alt bist Du jetzt?

00:04:39: Wann ist es los gegangen?

00:04:41: ist ja so wichtig, auch für eine Start-up-Geschichte mal ein Bild im Kopf.

00:04:44: Wenn man über einen Start up nachdenkt, wer ist das und wie alt war derjenige als er gegründet hat?

00:04:49: Also geh da noch einmal zurück bevor wir wieder zu Jürgen kommen!

00:04:53: Ja gerne, dass du mich nochmal zurückholst.

00:04:56: Dann habe ich glaube ich einige Stationen vergessen.

00:05:00: Als ich in der Schule war hatte ich eigentlich immer das Bild vor Augen wenn ich mal groß bin... dann arbeite ich mal als Banker in den Wolkenkratzern von Frankfurt, weil ich bin da in der Region aufgewachsen.

00:05:14: Dann kam irgendwie das Thema was möchtest du denn später studieren?

00:05:17: und dann habe ich dann doch die Schiene eher so in die Wirtschaftsinformatik gefunden.

00:05:24: Ja, einer der glücklichen Zufälle war.

00:05:26: Weil wie gesagt in dem Studium habe ich an den Aron kennengelernt.

00:05:29: Ich weiß nicht was mit mir passiert wäre wenn ich irgendwo BWL direkt an der Uni studiert hätte.

00:05:35: Das ist heute vielleicht ein Hochhäusernsitz in Frankfurt.

00:05:37: Ja,

00:05:38: vielleicht ja!

00:05:41: Und mittlerweile wohne ich seit... ...Zwanzig achtzehn in Münster gemeint.

00:05:47: also Aron und ich haben dann damals zwanzig achtzend überlegt Also wenn die Vollzeittätigkeit gegangen sind von Tapja Wo wollen wir unseren Bürostandort aufmachen?

00:05:56: Und haben uns damals aktiv entschieden, noch mal woanders hinzugehen und haben uns dann halt die Fahrradstadt Münster ausgesucht.

00:06:06: Ja du hast ja nach meinem Alter gefragt... ...vierunddreißig bin ich jetzt!

00:06:12: Also dieses Jahr werde ich fünfunddreißig und vor zweizig vierzehn hat das Ganze angefangen.

00:06:20: also gute Anfang zwanzig war ich als es losging.

00:06:25: Also du hast mit Anfang zwanzig, ich meine du warst ja noch im Studium.

00:06:28: Du hast eben gesagt du wolltest Geld ein bisschen dazu verdienen.

00:06:32: das war der Motivator.

00:06:34: aber dass es dann auf einmal eine solche Geschwindigkeit ja aufgenommen hat Das ist ja schon beeindruckend.

00:06:42: Und da können wir jetzt ja vielleicht nochmal reingehen, was ist da passiert?

00:06:47: Also wie seid ihr dann mit Jökels zusammengekommen.

00:06:51: Was ist denn daraus geworden und wie ging's dabei bei Jögl überhaupt los?

00:06:55: Was war der Ansatz seiner Zeit?

00:06:56: Weil es ist immer krass du hast ja auch vorhin schon gesagt viele Zufälle Es bekommt auf einmal Dynamiken und von daher das finde ich schon mal gut dass zu wissen, dass zu verstehen Wie sich das dann entwickelt hat.

00:07:10: Ja Der erste Zufall war ja, dass ich einen Aaron kennengelernt habe und wir dann einfach mal gestartet sind.

00:07:18: Und er hat mich schon eingangs erwähnt haben immer auf Empfehlungen anfangen bekommen für ein neues Softwareprojekt bzw.

00:07:26: damals war es sehr ausschließlich Webseiten.

00:07:31: Gleichzeitig in Schlüchtern der Markus Mittag erst einmal beste Grüße an dich Markus!

00:07:38: hatte damals mit seinem damaligen Mitarbeiter, dem Niklas Laumer auch an dich beste Größe.

00:07:45: Die hatten ein neues Projekt vor der Prost in Elthwille und hatten da ja ich weiß nicht mehr, ich meine es waren über dreißig Wohnungen.

00:07:53: Parteien die sie da gebaut haben und hatten einen riesen Problem.

00:07:59: Sie hatten alten Prozess, er war sehr exelbasiert hat dann jeder Kunde quasi in einer Exeliste ausgesucht was möchte er für ein Wasser heran haben, welche fließen und den Prozess wollten sie einfach verschlanken, vereinfachen.

00:08:14: Weil sie halt dieses Für die Firmengeschichte meine ich das größte Projekt vor der Brust hatten, was sie bis dahin hatten Und haben da eine Lösung gesucht.

00:08:25: Ich bin der Meinung dass die etablierten Softwarehäuser entweder das Problem nicht verstanden hat damals im Jahr für diese Idee, für diesen Piloten einfach schlicht und einfach zu teuer waren.

00:08:43: Ich habe Stefan und Peter Yückel dann noch nie nachgefragt – auch Markus nicht!

00:08:47: Letztendlich sind sie über den Niklas Lauma auf uns aufmerksam geworden weil Aron hatte für seinen Bruder eine Webseiteprogramme in der Vergangenheit.

00:08:58: Auf der Suche hat der Niklas bei Yückli gesagt ich kenne da einen über meinen Bruder diese Lösung bauen.

00:09:08: Dann sind Aron und ich auch direkt als Team aufgeschlagen, das war ungefähr unser erster gemeinsamer Kunde, den wir von der Anfrage an bedient haben.

00:09:20: Vorher waren das alles Arons Kunden und ich bin im Hintergrund mit dazugekommen.

00:09:26: Unser erstes Treffen war dann in Frankfurt im Café von dem Rewe.

00:09:37: Das lag ja von Ed Wilde nach Schlüchtern, lag das auf dem Weg.

00:09:39: Aaron und ich waren damals bei der Telekom in Darmstadt und haben uns dafür eine Prüfung vorbereitet.

00:09:45: Da hat es halt ganz gut gepasst!

00:09:47: Und da haben wir uns kennengelernt, haben ein bisschen über die Idee gesprochen und waren dann relativ kurz danach eingeladen nach Schluchtern zu kommen um uns dort auch nochmal vorzustellen, auch mit anderen zu sprechen um dann basierend auf diesen Gesprächen das Produkt zu entwickeln beziehungsweise erstmal ein Angebot zum machen für den Yuckel Design Manager.

00:10:13: Den Wohnungs-Konfigurator wo wir dann dem Prozesshunde bemustert seine Wohnung ihre Wohnung und beauftragt diese Änderungen die sie machen wollen von vier Wochen auf einen Tag reduzieren konnten einfach dadurch dass ein verlässliches Tool gebaut haben, was für den Kunden sehr professionell war und dadurch haben die halt relativ schnell dann gesagt okay wir beauftragen das ganze bei der Firma Jügel.

00:10:44: Das Programm wird bis heute eingesetzt.

00:10:46: es gibt mittlerweile eine Wession II davon aber wir durften relativ schnell im Nachgang weitere Programme auch für Jökelbau umsetzen.

00:10:56: Alles Individualentwicklung, alles während der Zeit unseres dualen Studiums und ich glaube einige Programme von denen wirst du auch kennen und ich hoffe auch lieben.

00:11:07: Sehr sogar sehr!

00:11:11: Ich verrat dir mal welche das sind weil ich glaube unser Firmenname ist dann nirgendwo drauf und dass es einmal die balance scorecard der jückel Dialog, also das Mitarbeit der Befragungstool.

00:11:24: Und wir durften auch noch nebenbei natürlich die Webseite für Yükelbau bauen was ja das alte Steckenpferd von Aaron ist.

00:11:33: Somit haben wir da ganz viele Produkte bei Yükl platzieren können und eins habe ich vergessen Wir haben sogar eine Yükeplans aber entwickelt.

00:11:42: Viele haben das mittlerweile als alleinige Softwarelösungen als Angebot und wir haben das damals rein als individuale Lösung für yükel entwickelt.

00:11:50: Wir haben uns auch aktiv entschieden, da gibt es schon genügend am Markt.

00:11:55: Die müssen wir jetzt nicht noch der dritte oder der fünfte Anbieter werden.

00:11:58: aber auch die ist bis heute bei Jürgen im Einsatz und ich glaube da haben wir überall zu damaligen Zeiten einen richtig guten Job gemacht weil sonst hätten wir diese ganzen Folgeaufträge glaube ich nie bekommen.

00:12:15: Ich kann da auch noch ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern.

00:12:20: Der zweite Auftrag war der Jürgen Planserver und natürlich wir als IT-Ler vorher nie im Bau gearbeitet, wir haben es überhaupt gar nicht verstanden wie ihr wollt PDFs verwalten und Pläne verteilen also genau das macht er.

00:12:33: wenn neuer Planstand kommt dass dann entsprechend im Bauprojekt quasi an alle Gewerke zu verteilen.

00:12:39: Also da mussten die uns auch ziemlich viel onboarden was dieser Prozesse angeht.

00:12:45: Und dann haben wir uns einen Plan gemacht, wie wollen wir das umsetzen?

00:12:49: Haben natürlich den auch geschaut.

00:12:50: was sind unsere Aufwände.

00:12:52: Haben am Tag bevor wir das präsentiert haben vor Ort und es wirklich bis drei Uhr morgens hingesetzen haben hin- und hergerechnet und überlegt was können wir nehmen, was wollen wir nehmen.

00:13:05: Am Ende war man wahrscheinlich zu niedrig weil so schnell wie die Beauftragung in dem Meeting kamen, dass mir die ganze Kille hatte runtergefallen.

00:13:13: also Paul bestellt, wie wollen wir das machen?

00:13:16: Dann dem Preis und dann kam schon direkt die Rückmeldung.

00:13:20: Vielleicht müssen wir da noch was anpassen aber eins können wir schon mal vorweg nehmen Das ist schon so beauftragt.

00:13:26: Ja, es ist sehr cool wie du es erzählst.

00:13:28: Ich finde das auch echt spannend und deswegen habe ich gerade so mit Überzeugung ja gesagt dass ich die Programme kenne oder wir zumindest zum Teil waren sie mir bewusst weil ich bin ja dann so im Jahr zwei tausendsechzehn bei Jürgkel eingestiegen und das sei an der Stelle auch noch erzählt also ich mir dann natürlich einen Überblick über alles gemacht habe mit was Jürgel arbeiten wie sich aufstellt und da muss ich auch nochmal bestätigen dass Jürgl natürlich auch schon vor unserer Zusammenarbeit sehr viele Dinge außer aus nicht gut gemacht haben.

00:13:56: Und als ich dann zum ersten Mal die BSC gesehen habe, wie das Ganze entsprechend abgebildet wird.

00:14:02: Das Kennzahlensystem des KPI-Systems

00:14:04: usw.,

00:14:05: da hab' ich gesagt überragend, dass würde ich mir bei anderen Kunden auch wünschen, dass wir das so machen können.

00:14:09: und da hab', ich natürlich auch gefragt, wer es entstanden ist... ...dass er zum ersten mal euer Name gefallen oder dein Name gefallen.

00:14:15: und als ich an den Jögel Dialog gesehen habe ein grandioses Feedback Tool, wie man mit die Mitarbeiterbefragung monatlich durchführt, da war ich auch komplett geflascht.

00:14:24: also Beispiel beides Instrumente, die könnte man in jedem anderen Prozess bei den Unternehmen bronchenneutral auch einsetzen.

00:14:31: Das hat jetzt nichts mit der Baubranche wirklich zu tun und das muss ich kurz nochmal einwerfen an der Stelle und da sei noch mal auf dem Podcast verwiesen, den ich von einer Weile mit Dr.

00:14:40: Sonja Sulzweier aufgenommen habe.

00:14:42: Die Sonja hat genau das erklärt wie cool es ist wenn renommierte Unternehmen mit jungen Startups zusammenarbeiten um genau solche Lösungen zu entwickeln ja und dass da ein Riesenpotenzial drin liegt.

00:14:51: und du schilderst das Ganze jetzt quasi aus der Startup-Seite und Peter und Stefan könnten das Ganze höchstwahrscheinlich auch noch mal schildern, wie sie es wahrgenommen haben was ihr in dem Moment für sie entwickelt habt.

00:15:02: Was sie das für ein Mehrwert gebracht hat.

00:15:05: also von daher finde ich es sehr cool wie sich gerade die Dinge da so ein bisschen schließen auch.

00:15:09: und jetzt aber wieder zurück zu eurer ja dann... Ich meine in dieser Phase habt ihr wahrscheinlich schon nicht daran gedacht dass ihr die deutsche Baubranche mal erobern werdet oder eroberen wollt.

00:15:19: aber wie ist es denn letztendlich zu Control bekommen?

00:15:23: losgegangen, weil das ist ja nun das Produkt, was im Moment ja eine, muss man sagen eher krasse Resonanzenmarkt findet.

00:15:34: Ja also ich glaube die Weichen wie das ganze zustande gekommen ist habe ich gerade schon ein bisschen anspeziert, weil ich glaube da muss man auch nochmal besonders hervorheben, wenn ich mir das jetzt rückblickend betrachte haben wir da natürlich auch sehr viel investiert und zwar haben aber beide Seiten, weil wir haben zum einen Natürlich richtig viel Spaß gehabt.

00:15:56: Wir hatten Herzblut dabei, Probleme zu verstehen und die dann zu überführen in digitale Lösungen, in digitalen Produkte.

00:16:07: aber auf der anderen Seite haben wir natürlich auch immer wieder darin in die Partnerschaft investiert indem wir vielleicht nicht die Preise genommen haben möglich gewesen wären.

00:16:20: Seitdem haben wir natürlich auch von Hatjürgenbau, die ganze Firma in uns investiert, indem sie uns vertraut hat, weil wir haben ja gar keine Referenzen gehabt.

00:16:32: Wir waren Anfang zwanzig, sahen aus wie Milchbubis und da kommt dann Jögelbau mit damals achtzig Mitarbeitenden, glaube ich um den Dreh.

00:16:47: Also nur den Ursprung.

00:16:48: mittlerweile haben sie ja noch vom Gebäude her angebaut mit dem Zeitsprung.

00:16:52: Ja, das verdoppelt ja.

00:16:53: Mitarbeiterzahl verdoppelte und vertrauen dann einfach so zwei jungen Kerlen an ihre Probleme zu lösen.

00:17:04: Da haben wir glaube ich einen sehr guten Job gemacht, weil wir haben uns von Anfang an haben wir gesagt.

00:17:09: Wir machen es nicht an zu sagen was ist gut?

00:17:11: Was ist schlecht wie laufen die Prozesse?

00:17:13: sondern wir haben versucht immer und das haben wir uns bis heute beibehalten die Probleme zu verstehen.

00:17:19: Reine Probleme!

00:17:21: Und wenn dann direkt von den Kunden von den anfangen Lösungen kamen, haben wir erstmal gesagt coole Idee aber lasst nochmal zurück zum Problem gehen.

00:17:31: aus dem Problem eine Lösung zu erarbeiten, da sehen wir quasi unsere Stärke drinnen.

00:17:35: Und dann ging ... war unser Studium fast zur Ende und es war ... ich meine im November ... twenty-fünfzehn.

00:17:47: Da haben dann Peter und Stefan Jückel uns gefragt ob wir nicht Interesse hätten langfristig eine Firma zu gründen und aufzubauen.

00:17:53: Und das sind jetzt endlich der Grundsteinen gelegt worden für Tapia für Kontrollen weil wir haben dann zwanzigsechzehnte Firma gegründet haben.

00:18:02: dann aber auch schnell gesagt, die Produkte, die wir bisher entwickelt haben.

00:18:07: Das sind alles Individuallösungen.

00:18:08: Die kriegen wir ganz schlecht umgebaut so dass wir sie anderen anbieten können und haben dann gemeinsam überlegt was ist denn... Was könnte ein Erfolgsaktor sein für eine Softwarelösung?

00:18:24: Also welche Prozesse sind aktuell gar nicht oder wirklich nur rudimentär von etablierten Softwareanbietern abgebildet.

00:18:32: Und da kamen wir relativ schnell dann auf das Thema Logistik.

00:18:37: Damals der Arbeitstitel war noch das Amazon für die Baustelle zu entwickeln und für diese Idee haben wir dann sechs Firmen neben Jügelbau gewinnen können, das waren die Firma Gottlob Rommel, die Firma Klöklibau, Bundhausen, die aus Landsberg am Lech und die Firma Reuscher aus Renneroth.

00:19:05: Und alles super Firmen, was auch spannend war dass sie halt alle einen anderen Fokus haben.

00:19:13: also wir haben doch geschaut das wenn nicht nur reine Tiefbauer holen sondern möglichst viele hatten einen Fokus.

00:19:19: dann kam aber schnell auf das Feedback.

00:19:23: Wir wollen nicht mit unseren Zulieferern kommunizieren, was ich ja eigentlich bei Amazon direkt denke.

00:19:29: Sondern wir brauchen...wir müssen die internen Logistiprozesse aufbauen und ändern.

00:19:34: also da Tschüss Axel Beitzettl Hallo Kontrolle Und das in die Hand von dem Polier Von den Lageristen Vom Disponenten bringen Von den Werkstattmitarbeiter Und genau da wird überall Kontroll mittlerweile eingesetzt.

00:19:52: Und ja, das haben wir dann entwickelt und wir waren in meiner Familie gleich immer so.

00:19:58: Weil es natürlich so viele Aspekte sind.

00:20:00: Wir sagen auch immer, wir haben relativ großen Blumenstrauß ist halt immer hey, wir beantworten die Frage wo steht der Bagger?

00:20:07: Man mag kaum glauben dass es in vielen großen Unternehmen doch irgendwie ein Problem und da helfen wir einfach.

00:20:14: diese Logistik hätte von ich brauche was auf der Baustelle bis es ist auf der baustelle komplett abzubilden über eine Disposition, eine wahren Wirtschaft mit Kommissionierung.

00:20:26: Also wir haben dafür diesen Amazon Gedanken mit reingenommen weil die Mitarbeiter im Lager mit uns dann auch picken können.

00:20:32: also wie einen Amazon Mitarbeiter laufen die durchs Lager?

00:20:35: Haben auf dem Handy was hat er bestellt, können es abscannen und sagen so dann entsprechend was was die Leute dann bekommen.

00:20:42: und stellen sie bereit ja Gegen unsere Erfolgs-Story langsam los.

00:20:48: Wir sind dann, in den letzten Jahren im Jahr, in die Vollzeit gegangen zu Tapia.

00:20:53: Vorher haben wir noch mal zwei Jahre nach unserem Studium bei der Telekom Vollzeit gearbeitet.

00:20:58: Ich war in der Zeit auch nochmal auf einem Projekt in Brasilien mit der Telecom und habe noch berufsbegleitend ein Master draufgesetzt.

00:21:09: In Digital Pionering, also dann noch einmal ein bisschen den BWL Schwerpunkt nachgeholt den man vielleicht vorher im Wirtschaftsinformatikstudium schon hatte, aber nicht so in der Tiefe.

00:21:20: Und dann haben wir ... ja, im Februar zwanzig achtzehn, der hat unseren ersten Mitarbeiter gehabt, unseren Kollegen.

00:21:28: Ersten Kollegen, Carsten, beste Grüße an dich.

00:21:32: und jetzt mittlerweile sind wir... Wir haben Bediene über fünfzig Kunden.

00:21:38: Wir sind aktuell dreizehn Köpfe, haben auf dem Weg dorthin viel Schweiß, viel Drenen gelassen.

00:21:48: Wie es so ist in einem Unternehmerleben.

00:21:51: aber wir würden heute nicht da sein wo wir jetzt nicht sind wenn wir nicht auf dem Weg dorthin einfach tolle Personen in unserer Mannschaft gehabt hätten.

00:22:04: und jeder hat ihren Beitrag geleistet und dafür bin ich und auch Aaron sehr dankbar.

00:22:11: dass so viele Leute Ja

00:22:26: Tobias, ich gehe da mal kurz rein auch.

00:22:29: Also bevor ich jetzt heute nochmal über die Digitalisierung des Baurufs sprechen möchte vielleicht noch einmal zurück weil das man es nochmal in der Kronologie nachverfolgt fand.

00:22:38: sehr gut wie du es gerade auch nochmal erzählt hast.

00:22:39: ja Du hast dann so schnell zwischendurch nochmal deinen Master gemacht.

00:22:44: Ja du warst bei der Telekom.

00:22:45: Du warst da im Auslandsprojekt Und du hättest ja, ich meine, du warst zu der Zeit sechsundzwanzig.

00:22:52: Wenn ich es richtig nachgerechnet habe... ...das heißt also die hätten da auch jegliche Türen offen gestanden bei der Telekom in dem renommierten Konzern sicherlich eine sehr gut dotierte Stelle zu bekommen und da auch dein Karriereweg herzugehen?

00:23:06: Also ich mein jetzt heute acht Jahre später ist man klüger als keine Frage.

00:23:10: aber wieso entscheidest Du dich nicht mit sechsund zwanzig zu einem sicheren Weg mit einem sehr schönen Gehalt?

00:23:15: Ja und du hattest deinen Leben schön weiter frei gestalten können.

00:23:19: Wieso gehst du mit aller Konsequenz in die Selbstständigkeit und schlägst so eine Option aus?

00:23:31: Einfach aus dem Grund, weil wir ja schon seit den Zwanzigvierzehn selbstständig waren und dann einfach da schon gemerkt haben wie spannend es ist, selbst zu entscheiden oder auch selbst gestalten zu dürfen und das ist natürlich in einem Großkonzern schwieriger.

00:23:48: Waren wir da gut vernetzt von Anfang an?

00:23:52: Da waren viele Optionen offen, aber ich glaube zu... Wir hatten damals einfach die Option und das Momentum eine Firma zu gründen.

00:24:04: Und wir haben beide gesagt, wenn nicht jetzt wann dann?

00:24:09: Ich glaube, wir beide bereuen das auf keine Sekunde weil wir dürfen jeden Tag mehr lernen.

00:24:18: Wir dürfen strategisch arbeiten, wir sind operativ unterwegs.

00:24:24: Mittlerweile verstehe ich Marketing, Vertrieb, Kundensupport, Produkt und vorher war ich vielleicht ein bisschen Projektmanager und habe vielleicht auch mal die Tüpfelchen von der Strategie irgendwie verstanden.

00:24:40: aber ... ein ganzes Team, eine ganze Mannschaft zu steuern bzw.

00:24:47: mit so vielen Kunden in ganz Deutschland... ...in Luxemburg oder Kroatien zu reden jeden Tag und da den Unterschied zu machen,... ...mit dem eigenen Produkten den Arbeitsalltag zu erleichtern.

00:25:00: Das kann kein Geld der Welt aufwägen vor allem und vor allem kein Großkonzern keine Freizeit.

00:25:06: also dann muss ich mehr andere Hobbys suchen.

00:25:09: Ich dazu komme später gleich noch.

00:25:12: Da muss ich nachher mit dir noch darüber reden, ich werde jetzt noch nicht so viel spoilern.

00:25:16: Ja sehr schön wie du das erklärst und also man kann es ja wirklich für mich mitfühlen, wie ist euch dabei gegangen in dem Moment?

00:25:23: Und wie gesagt jetzt im Nachhinein kann man natürlich sagen wow!

00:25:27: Es ist auch alles aufgegangen oder so gut wir alle aufgegangen bisher aber wie gesagt in dem moment.

00:25:33: ich kann nur diesen Gründer geist und diesen Enthusiasmus heute natürlich immer wieder vielen mit zwanzig die ja jetzt auch gerade aus Studien rauskommen oder Studiengänge abschließen, nur wünschen.

00:25:43: Also das ist genau das was uns, was Deutschland nun viele Jahre stark gemacht hat.

00:25:48: Junge Menschen, die Bock haben zu bewegen und etwas zu leisten auf jeden Fall Charpot an der Stelle.

00:25:55: Gehen wir nochmal zurück zum Thema Digitalisierung eines Bauhofs oder grundsätzlich Digitalisierung in der Baubranche.

00:26:04: Auf der einen Seite, ich meine, wir haben ja in den letzten Jahren auch durch Jökel und andere natürlich immer mehr Klienten in der Baubranche gewonnen und verstehen natürlich auch besser die Baubranchen.

00:26:14: mit unseren Prozessen Hör ich natürlich auch, dass die Digitalisierung da auch gerade in diesen Dingen, das sich auch selbst sehr gut aufgestellte Bauern ernehmend nach wie vor sehr schwer tun.

00:26:28: Und auf der anderen Seite du ja jetzt bei vielen unserer Klienten tätig bist also wir da auch Schnittmengen haben und dass wir das jetzt aktiv irgendwie vorangetrieben haben.

00:26:35: Das möchte ich noch an dieser Stelle sagen aber es hat sich so entwickelt.

00:26:39: Ja!

00:26:39: Auf der anderen seite höre von Unternehmern, die dann Jökel kennen und mit den Prozessen wie sie am Bauhof machen.

00:26:46: Habe ich jetzt von einem gehört... ...Jökel ist mit der Digitalisierung des Bauhofs und das ist ja nun jetzt euer Werk so weit voran wenn Jöke jetzt nichts mehr machen würde während sie den anderen immer noch sieben Jahre voraus.

00:26:57: Also das ist schon eine krasse Aussage.

00:26:59: Das heißt also warum?

00:27:02: tut sich die Branche auf der einen Seite so schwer aus deiner Sicht, da wirklich mit Turbogeschwindigkeit ranzugehen.

00:27:07: Weil sie irgendwie logisch ist diese Dinge also ich verstehe die und sage das hier logisch dass man das so machen muss.

00:27:12: Und auf der anderen Seite ihr habt ja bei Jürgen da echt was ja aufgesetzt.

00:27:18: Das höre ich auch vom Bauaufleiter von Sebastian Weigel von also Trim Ja wie er dahinter steht und ich meine der versteht ja auch die Branche Der sagt was da gemacht wurde um wir da arbeitet Weiterzeit voraus.

00:27:32: Werbung!

00:27:35: Betriebliches Gesundheitsmanagement und betriebliche Gesundheitsvorsorge sind natürlich ein ganz zentrales Thema, an dem ich als modernes gut aufgestelltes Unternehmen nicht wirklich vorbeikomme.

00:27:50: Und wie mache ich das jetzt in meinem Unternehmen?

00:27:52: Also wie führe ich einen System und Angebote ein die für meine Mitarbeiter wirklich die richtigen Und dass es nicht damit getan ist, meine Rückenschule zu machen oder den Lauftreff zu organisieren und vielleicht auch dann die Bombons, die da sonst immer stehen durch eine Obstschale auszutauschen.

00:28:12: Ich glaube das haben viele mittlerweile verstanden.

00:28:15: aber trotzdem sind ihnen die richtigen, dauerhaften Lösungen noch nicht eingefallen und dass das Ganze natürlich auch eine professionelle Analyse braucht, dass es natürlich dann eine entsprechende Begleitung auch brauche Und das kommt aus meinem Mund ja nicht so von ungefähr.

00:28:32: Das ist auch ein Prozessbrauch, um natürlich dann auch über eine entsprechende Zeitdauer diese Dinge natürlich auch umzusetzen in Nachhaltigkeit zu bringen die Mitarbeiter immer wieder zu diesen Themen abzuholen, zu überprüfen ob die Maßnahmen auch ankommen welchen Nutzen sie bringen welche Wirkungen sie erzielen und so weiter.

00:28:49: dazu braucht es natürlich eine professionelle Begleitung und einen entsprechenden Partner und deswegen Wir arbeiten da sehr gerne mit der Nicole Thomas zusammen von Kinetik.

00:29:01: Ja und Kinetick hat da wirklich eine sehr, sehr gute Expertise.

00:29:04: Wer den Podcast gehört hat, den ich mit ihr vor einiger Zeit aufgenommen habe oder ihren Vortrag bei unserer Veranstaltung in Frankenberg, der weiß dass Nicole Thomas da aufgrund ihrer langjährigen beruflichen Erfahrungen genau weiß, wovon sie spricht.

00:29:20: Und sie geht so tief in die Unternehmen, in die Organisationen rein, analysiert hier ganz genau ja was dazu tun ist und warum vielleicht auch manche Themen so entstanden sind wie Sie jetzt sind und dass das Ganze natürlich dann mit einem entsprechenden dauerhaften Maßnahmenplan in eine Veränderung kommen kann und dass es natürlich auch sehr gut harmoniert wenn das ganze über unseren Strategieprozess oder Kulturprozess auch entsprechend flankiert wird.

00:29:44: Deswegen kann ich es nur empfehlen.

00:29:47: Nicole in Verbindung zu setzen, mal die aktuelle Situation zu beleuchten und dann natürlich zu sehen wie man die Gesundheit aller Beteiligten im Unternehmen verbessern kann.

00:29:58: Und das natürlich dadurch alle Effekte für die wir ja alle zusammen antreten, natürlich nochmal flankierend unterstützend optimiert werden ist selbstredend nämlich dass die Leistungsstärke der Mitarbeiter, die Motivationen der Antrieb natürlich die Folge sind, dass die Krankentagequote natürlich dementsprechend singt Und das daraus natürlich, wenn die Menschen mit entsprechender Motivation und Gesundheit agieren.

00:30:21: Dadurch natürlich auch die Produktivität eine größere wird um die Strahlkraft des Unternehmens nach außen.

00:30:27: Egal ob es die Empfehlungen sind oder ob der Kontakt natürlich auch zum Kunden ist.

00:30:31: also von daher einfach mal mit Nicole in Kontakt treten und ich bin sehr gespannt wer mir dennächst berichten wird dass er das Thema BGM und BGF jetzt nochmal mit einem ganz anderen Reifegrad versehen will und hier den richtigen Partner gefunden

00:30:46: hat.

00:30:48: Werbung Ende.

00:30:50: In der Stelle erst mal best zur Grüße, den Sommerwoller, ob Sebastian?

00:31:00: Ja also ich bin vor allem der Meinung dass wir nur der Katalysator tatsächlich sind für den Stand, den Jökel da in diesem Bereich hat weil Es hat auch einen sehr großen Einfluss darauf, welche Leute vor Ort sind und was für Umgebungsvariablen oder was für eine Umwelt den Mitarbeitern in der Firma bereitgestellt wird.

00:31:31: Und da haben von Anfang an Peter und Stefan zum einen ein riesengroßen oder eine grüne Wiese geschaffen wo das überhaupt möglich war dass sich so ein Team wie jetzt aktuell das Stream-Team vom Sebastian sich finden konnte, weil ich weiß auch ganz genau wie wir angefangen haben, Kontroll zu entwickeln.

00:31:52: Und ich kann ja eins sagen in den ersten Versionen von Kontroll da war die Bereitschaft im Trimteam eine andere Kontrolle zu nutzen.

00:32:03: Da mussten wir hier den Sog erzeugen dass sie Kontrolle genutzt haben.

00:32:09: aber das hat sechs Monate oder neun Monate gedauert.

00:32:11: Ich weiß nicht mehr wie lange.

00:32:13: und Dann kam ich wieder zu der monatlichen Besprechung nach Schlüchtern.

00:32:17: Hab dann wieder gedacht, jetzt muss ich wieder sagen, bitte mach das und denes und welches.

00:32:22: Und dann haben wir auf einmal eine Liste ausgepackt... ...und haben gesagt ja so Tobias also wir brauchen das, dass, das, das und es eigentlich bis gestern.

00:32:33: Und auf einmal war der Schalter umgelegt.

00:32:39: Das sehen wir halt auch bei vielen anderen Kunden.

00:32:41: Also das ist wiederholbar diese dieser Prozess, was glaube ich auch ein bisschen unseren Erfolg ausmacht.

00:32:50: Weil wir genau dieses Momentum immer wieder reproduzieren können bei anderen Kunden und jeder Kunde ist anders.

00:33:00: also jeder hat seine eigenen Fokusschwerpunkte und deswegen freuen wir uns ja auch dass wir jetzt haben nicht nur dieses Jahr zehnjähriges Firmenjubiläum sondern auch fünfjähriges Jubiläums von unserer eventreihe Musterbauhof.

00:33:16: Wir haben jetzt seit fünf Jahren sechszehn Musterbauhilfe durchgeführt, über dreihundert Personen durchgeschleust und dieses Jahr haben wir dann auch einen dritten Standort aufgemacht.

00:33:25: Wir haben im Schlüchtern bei der Firma Jökelbau ein Standort, bei der Firmah Rotlo Brommel in Stuttgart und bei der Firma Griebrüder Schmidt in Kirchen.

00:33:35: Und überall zeigen wir wie unsere Lösung live vor Ort genutzt wird und wir präsentieren es nicht sondern wirklich die User, die Person, unsere Plattformkontrolle tagtäglich nutzen.

00:33:48: Und das macht auch wiederum so spannend und...

00:33:51: Ja, ihr habt ja Kontroll mittlerweile durch viele andere Dinge prozentual noch mal toll weiterentwickelt.

00:33:56: also ich denke nur auf die sieben Lager take and make

00:33:58: usw.,

00:33:59: dass sich alles daraus entstanden oder damit ja auch entstanden?

00:34:04: Das ist halt dann immer dieser Co-creation Ansatz.

00:34:07: wir sind nicht im Elfenbeinturm sondern auch da wieder wir hören uns die Probleme an und versuchen dann gemeinsam mit den Kunden, die wiederum Lösungen zu erdenken.

00:34:18: Und genau wie du sagst, daraus ist das Ausgabesystem Taken Make entstanden was aber eher in der Champions League spielt Aber auch das L-Vierundzwanziglager oder ich kann mich noch ganz gut erinnern Da ging es darum am Anfang Wie kriegen wir Verkehrsschilder schnell ein und ausgelagert im Lager?

00:34:42: oder auch zurückgenommen, weil niemand weiß woher diese Schilder kommen.

00:34:46: Und da haben wir dann mit unseren Kollegen bei Klöckler in Schweinfurt aber auch beim Tarek in Schlüchtern tolles Bearingspartner gefunden die halt dann auch mit uns gemeinsam überlegt haben was brauchen wir?

00:35:00: Was ist das Problem?

00:35:02: und dann haben wir halt dann punktuell überall tolle Lösungen entwickelt.

00:35:05: und ja... Da können wir uns sehr glücklich schätzen dass wir bei so vielen Gründen so Tolle Kontaktpartner haben, die auch wirklich die Software nutzen wollen.

00:35:16: Die dafür brennen und sie auf weiterentwickeln wollen.

00:35:19: weil oft ist es ja so man schmeißt ein Stück Software rüber und dann wird's irgendwie genutzt keiner weiß wie und oft benutzt man denn nur seventy oder fünfund zwanzig Prozent.

00:35:29: und da haben wir überall wirklich Personen sitzen, die das Programm verstehen wollen, die es weiter entwickeln wollen und intensiver nutzen wollen.

00:35:38: und deswegen glaube ich sagen wir auch, dass das die beste Idee war gehabt habe ja zu gründen.

00:35:45: Mir ist aber auch wichtig hier an der Stelle nochmal zu sagen, das war nicht nur alles glückliche Fügung und wir haben immer nur Spaß und Heiterkeit gehabt, sondern wir sind auch teilweise, ich glaube jeder Unternehmer kennt das, jede Unternehmerin.

00:35:59: Wir hatten auch, wir haben auch Zeiten gehabt, da haben wir stark an unseren Entscheidungen gezweifelt.

00:36:04: Da haben wir uns vielleicht sogar zurückgesehen in den sicheren Hafen der großen Telekom.

00:36:10: Aber am Anfang der Woche war ich auf einer Veranstaltung vom Bauindustrieverband und da war der coole Slogan.

00:36:19: Und den fand ich genial, Unternehmer tun ist gleich Unternehmertun.

00:36:25: Wir kommen in dem Sinne man ist der CEO seines eigenen Unternehms.

00:36:33: wir sind natürlich jetzt im Leben aber wir sind das halt jetzt auch entsprechend von unseren Firmen selbst Und wir müssen halt einfach das Heft des Handels in die Hand nehmen und uns aus jeder Krise heraus manövrieren.

00:36:47: Das ist eigentlich das Schönste bei dem Nachgang, merkt man überhaupt... Es war eine anstrengende Zeit aber ich habe richtig viel dabei gelernt!

00:36:56: Deswegen kann ich jeden nur ermutigen einen solchen Schritt zu gehen und man merkt ja auch dass mittlerweile immer mehr Leute diesen Schritt gehen eher so in der Soloselbstständigkeit.

00:37:05: Aber ich finde es noch viel spannender eine Firma aufzubauen und das langfristig.

00:37:11: Ja, sehr schön.

00:37:12: Wer meinen Grinsen sehen möchte, den kann ich nur empfehlen, dass er sich das ganze auf YouTube anschaut.

00:37:16: also das Grins ist sich nichts mehr zu überbieten.

00:37:18: ja da ist natürlich alles Musik in meinen Ohren wenn es ein junger Mensch wie du mit so viel Klarheit natürlich auch berichtet.

00:37:25: und ich möchte noch etwas kurz eingehen was Du auch gesagt hast weil ich das auch nochmal eine sehr goldene Sprache finde.

00:37:31: wir haben's ja nun überall mit Digitalisierung zu tun und mit Einführung von KI und Prozessen die verändert werden usw.

00:37:38: Und wir erleben es ja nicht nur in der Baubranche sondern Wir leben es in allen Branchen, dass natürlich so viele Menschen da noch so viel Bedenken Trägertum in sich tragen und das nicht machen wollen.

00:37:49: Und sich nicht selber da irgendwo überflüssig machen wollen

00:37:52: usw.,

00:37:52: aber ich kann es nur nochmal sagen der Prozess wird nie aufzuhalten sein.

00:37:55: uns geht nicht um überflüßig machen sondern es geht um eine Optimierung von Prozessen, von anderen Arbeitsqualität und so weiter.

00:38:01: also von daher den Appell sich diesen Dingen zu stellen.

00:38:04: und auf der anderen Seite und das finde ich auch immer gut was du gesagt hast Ich finde ist auch immer wichtig Es gibt nicht das fertige Produkt für die Prozesse, die man in dem Unternehmen hat.

00:38:13: Sondern man muss eine Haltung dazu entwickeln wie man gemeinsam mit einem Partner wie euch solche Prozesses nachher... ja angeht, wie man die mit Geduld besser macht.

00:38:23: Und es gibt nicht eine fertige Lösung.

00:38:25: also bei Duyukil gab's auch keine fertigen Lösungen und viele auch Bauunternehmen was sie so mitkriegen, die erwarten ne fertige Lösung sondern das muss sich entwickeln durch die Zusammenarbeit, durch den Sparing, durch die Diskussionen und es wird nicht von Anfang an funktionieren, sondern es wird ne Friktionszeit geben

00:38:40: usw.,

00:38:40: wo man vielleicht dann auch sagt ich mach weiter mit der Excel-Tabelle oder irgendwas.

00:38:44: aber was Quatsch ist.

00:38:45: Man muss bereit sein sich einen Zeitkorridor zu nehmen sich entwickeln zu lassen und dann geht man durch den Tunnel durch, dahinter wird es Licht.

00:38:54: Ich glaube das ist noch mal ganz wichtig, das bewusst zu machen, dass es anders nicht funktionieren kann.

00:39:00: Es ist ja auch immer ein Wendungsprozess in den Firmen und man muss seine Mannschaft mitnehmen auf diesem Weg.

00:39:07: und da kann ich auch immer nur empfehlen wie du es auch gesagt hast Schritt für Schritt vorgehen und auf dem Beklernen seine Ziele anzupassen.

00:39:17: Und das ist halt, finde ich immer immens wichtig.

00:39:19: egal wie gut die Software ist klar muss sie einen gewissen Funktionsumfang haben aber muss sich von Anfang an hundert Prozent oder vielleicht sogar Hundertfünfzig Prozent abdecken.

00:39:28: also wir sind der Meinung nein weil wir haben dadurch Kontroll um eine Führerscheinprüfung erweitert auch wieder auf Idee vom Kunden.

00:39:40: Wir haben ja angefangen mit der Geräteaktur und Logistik-Prozessen.

00:39:43: Warum sollen wir jetzt eine Führerscheinprüfung durchführen in Kontrolle?

00:39:47: Aber klar, wir verwalten die Autos.

00:39:49: Wir wollen die Autose an die Personen ausgeben.

00:39:52: Klar will ich dann vielleicht überprüfen hat die Person den Führer Schein Und vor allem haben wir halt schon diese ganzen Technologien wie NFC Scannen, NFC Sticker auf Führerschine bringen.

00:40:04: Hat mir halt schon alles.

00:40:06: Deswegen war das dann halt eine logische Erweiterung, aber da wären wir so ansonsten selbst auch nie drauf gekommen.

00:40:13: Ja

00:40:15: und ich meine jetzt muss man ja auch sagen es jetzt natürlich, da können wir uns jetzt gegenseitig den Ball natürlich wunderbar zuspielen weil wir ja auch ähnliche Dinge erleben Wenn wir in der Organisationsentwicklung Dinge einführen, wo wir sagen da haben wir natürlich auf jeden Fall sehen wir dann Mehrwert für das Unternehmen und die Branche.

00:40:32: Und ich meine es ja klar wenn du dann auf einmal nicht nur ein zwei oder drei Bauunternehmen berätst sondern auf einmal zwanzig Ja Dann hast du natürlich Expertise weil Du weißt wie hat's da funktioniert?

00:40:42: Wie hat's besser funktioniert?

00:40:44: Wir würden mit den Gegebenheiten da funktionieren.

00:40:48: Wenn ich nur so ein Beispiel dann denke, wenn wir einen Team Baustelle einführen.

00:40:52: Da haben wir bei Jürg-Kle auch ganz viele Erfahrungswerte gesammelt von dem natürlich auch logischerweise andere Unternehmen jetzt profitieren können ja das ist ganz klar.

00:40:59: aber trotzdem müssen wieder die Lösungen finden die da für das Unternehmen also man kann es auch nicht von Jürgel eins zu eins dahin übertragen sondern sind wieder andere Aufgaben die sich da stellen.

00:41:07: und bei dir ist genau das gleiche und ihr habt mittlerweile muss man sagen ja die Expertise und die Erfahrung von fünfzig Unternehmen, die ihr begleitet mit euren Prozessen und das ist ja krass was da auf das Konto mittlerweile bei dir oder bei euch eingezahlt ist.

00:41:21: Ja also unser Know-how-Konto ist prall gefüllt insbesondere weil wir nicht nur jetzt unsere Hauptkundengruppe sind der Baumittelstand also wie sagen immer so ab achtzig Personen haben aber auch darunter welche bis achthundert.

00:41:38: aber unser größter Grund ist halt die DB Bahnbaugruppe wo wir in den öffentlichen Ausschreibungen gewonnen haben und die bis heute auf uns bauen.

00:41:50: Und auch da haben wir natürlich dann die komplette Streuung von einfachen Prozessen aus der Praxis, aus dem Mittelstand bis... Wir müssen dann doch andere Prozesse abbilden weil es halt einfach die Komplexität der Unternehmung aufgrund der Größe einfach bedingt.

00:42:10: Das Tolle ist Und das hätte ich auch vorher nie für möglich gehalten.

00:42:15: Beide Seiten profitieren voneinander, sowohl der große Enterprise-Grunde von den einfachen Prozessschritten die wir für die Kleinen entwickelt haben als auch umgekehrt die kleineren von den großen.

00:42:30: Das ist

00:42:30: so spannend weil man denkt dann dass es eine Individualentwicklung für die eine oder andere Seite und ein Jahr später vielleicht auch manchmal zwei Jahre später kann man genau diese Lösung dann gewinnbringend bei auf der anderen Seite einsetzen.

00:42:46: Und das ist richtig schön zu sehen und das freut natürlich auch immer unsere Kunden, weil wir müssen nichts entwickeln sondern sie können es einfach nutzen direkt.

00:42:57: Ja Tobias wenn ihr beide jetzt noch mal so ein bisschen zurückdenkt ja paar Jahre und das Ganze wie einen Film nochmal an euch verbeilaufen lasst ja?

00:43:06: Dann ist ja die Frage habt ihr das gesehen?

00:43:09: Also gab es eine Vision, wir beraten mal fünfzig Unternehmen in der Baubranche oder gibt's noch größere Vision?

00:43:16: Wir beraten hundert Unternehmen der Baupranche.

00:43:19: Also habt ihr so ne Vision gehabt für euch?

00:43:21: Oder also was war das, was ihr euch vorstellen konntet?

00:43:25: Wo sollte die Reise mal hingehen als ihr gestartet habt?

00:43:28: Heute lässt sich jetzt leicht sprechen aber habt ihr da etwas gehabt?

00:43:33: Ja selbst reden hatten wir da was und wir durften ja auch entsprechend von von erfahrenen Unternehmern lernen, aber Aaron und ich waren so grün hinter den Orden wie du es dir nur vorstellen kannst.

00:43:47: Wir haben aber direkt vor ab Jahr eins seit zweizigsechzehn machen wir jedes Jahr eine Strategietagung.

00:43:56: die lassen wir auch extern moderieren.

00:44:01: Die Ziele waren mehr als überambitioniert.

00:44:04: Ich glaube, wenn ich noch mal zurückschaue in die Protokolle, müssten wir jetzt wahrscheinlich über tausend Firmen haben und müssten weltweit agieren.

00:44:11: Natürlich kam dann zwischendurch nochmal Corona mit rein.

00:44:15: Wir haben uns aktiv dazu entschieden nie eine Finanzierungsrunde zu machen was uns auch auszeichnet.

00:44:21: das bedeutet wir haben keine tippende Zeitur irgendwie dass wir mal ein Exit machen müssen sondern wir wollen wirklich.

00:44:30: Also mein Ziel und auch das von Aron.

00:44:32: Aron ist da schon ein bisschen weiter, unser Ziel ist eigentlich dass wir das mal unseren Kindern übergeben die Firma ja so wie viele andere oder du das ja auch in gewisser Weise machen und da ist er halt schon ein wenig weiter weil der mittlerweile schon Papa seit anderthalb Jahren was mich mega für ihn freut.

00:44:58: Also da haben wir natürlich jederzeit dazugelernt und hatten da unsere Ideen.

00:45:05: Ich glaube, wir waren auf der kaufmännischen Vertriebsseite schwächer am Anfang als auf der IT-Seite.

00:45:13: also wenn ich überlege was wir damals für strategische Ziele hatten gerade was IT Security oder auch IT Infrastruktur angeht Manu Mann!

00:45:26: Das war wirklich Sky's The Limit.

00:45:30: Aber ja, so hat sich das halt pö-a-pö entwickelt.

00:45:32: Mittlerweile hängen wir natürlich auch unsere historischen Daten und wie haben wir jetzt dieses Jahr angefangen?

00:45:41: Auch wenn wir sagen Deutschland ist von unserer Seite noch nicht vollständig abgedeckt dass wir erste Marketingaktivitäten in Österreich und in der Schweiz hatten Und unser Ziel ist ganz klar die Expansion in den Dachraum Und über diese Grenzen hinweg.

00:46:01: Wir haben ja jetzt schon in drei Ländern Kunden und das wollen wir einfach weiter ausbauen, weil wir halt einfach sehen da ist ein Nied da und vor allem ist momentan Momentum da.

00:46:13: also was uns natürlich besonders Spaß macht Also wir sind momentan viel unterwegs.

00:46:24: Ja, also das Ding genau dass als die Reise geht weiter Tobias und ihr seid da ambitioniert.

00:46:29: Und dann möchte ich vielleicht auch jetzt so nach allem was du erzählt hast auch gerne nochmal den Bogen ja auch spannend.

00:46:34: Ich meine Du hast natürlich einen flammenden Appell ja auch an junge Menschen gerichtet in die Selbstständigkeit zu gehen Verantwortung zu übernehmende Firma zu gründen und so weiter.

00:46:43: Und ich habe mich kriege jetzt ein bisschen mit durch unsere Gespräche auch wirklich wie viel du leistest und wieviel du auch unterwegs bist und wie viele auf der Autobahn bis haben uns aus der Zimmer schön ausgetauscht dazu.

00:46:53: auch mega, mega engagiert.

00:46:55: Aber auf der anderen Seite habe ich natürlich auch mitgekriegt dass du in einer klüblichen Beziehung lebst ja das ihr auch private Pläne natürlich auch habt.

00:47:01: Familie hast Du gerade angesprochen also auch dafür hast Du ja auch Zeit über die Zeit und dass du ja auch Sport machst und auch ein ganz besonderes Hobby hast.

00:47:12: Und da möchte ich auf jeden Fall noch mal die letzten Minuten unserer Aufnahme heute drauf verwenden, weil als du mir das erzählt hast... Wir haben so schöne Münster gegessen abends bei einem wunderschönen Atmosphäre und haben uns so ein bisschen ausgetauscht.

00:47:25: Da hast du wieder angefangen mit diesem Hobby zu erzählen.

00:47:27: Ich wollte es überhaupt nicht glauben!

00:47:29: Und da würde sich natürlich gerne die anderen auch noch etwas daran teilhaben lassen.

00:47:32: Weil ich meine auch dafür muss man sich ja Zeit nehmen und als Unternehmer mit dem Pensum was du leistest gäbe es ja taus- Tausend Gründe, so was genau nicht zu machen.

00:47:42: Aber jetzt erzählst uns bitte, was hast du dir da ausgesucht?

00:47:47: Ja vorausschägen will ich natürlich erstmal... all das wäre nicht möglich wenn ich natürlich eine super Verständnisvolle und eine tolle Partnerin an meiner Seite hätte, die mich dabei bei jeder Idee um bei jedem Hobby unterstützt.

00:48:03: und ja ich habe vor gut zwei Jahren angefangen mich noch mal in der freiwilligen Feuerwehr zu engagieren im Rahmen meiner Möglichkeiten, weil wie gesagt ich bin ja nicht oft da.

00:48:16: Aber bei mir war einfach irgendwann der Punkt wo... Ich weiß nicht ob es auch ein bisschen Burnout war aber ich habe halt einfach gemerkt nur arbeiten früh aufstehen spät im Büro sein und zwischendurch vielleicht einmal versuchen irgendwie mal so die Laufschuhe anzuziehen Da fehlt mir irgendwas und ich habe irgendwie dann was gesucht, wo ich halt nochmal aus meiner jetzigen Situation ausbrechen kann.

00:48:45: Und hab dann lange überlegt, was kann ich denn machen?

00:48:48: Und hat mich dann zurück erinnert dass sich damals als ich noch... zur Grundschule gegangen bin oder auch noch im Kindergarten, wie jeder kleine Junge.

00:48:56: Ich fand natürlich Feuerwehr genial und dann kam irgendwann der Punkt wo ich eigentlich zu freiwilligen Feuerwehren, zu jungen Feuerwehre hätte gehen können und da habe ich mich nicht getraut.

00:49:05: Da hab' ich einfach gedacht jetzt wär doch die Chance!

00:49:09: Versuchst du's nochmal?

00:49:12: Jetzt was so der zeitliche Faktor angeht kann ich nur sagen schlechteste Entscheidung überhaupt weil ich glaube es gibt kein Hobby was zwingend so viel Zeit in Anspruch nimmt wie freiwillige Feuerwehr, weil das hat natürlich auch gewisse Pflichten bringt es mit sich.

00:49:31: Das heißt hier ich habe auch mein Melder ist direkt neben mir wenn der klingelt darf ich aufstehen und zur Feuerwehr fahren.

00:49:38: egal gestern haben war's wieder soweit.

00:49:46: Das ist natürlich um jeden Montag, um neunzehn Uhr.

00:49:49: Wenn ich Münster bin, dann weiß ich was ich mache!

00:49:51: Da bin ich jeden Montags, um Neunzehnt Uhr bin ich bei der Feuerwehr und übe.

00:49:55: Und das macht so viel Spaß es bringt so viel Selbstwirksamkeit weil es hat halt so tolle Fassetten.

00:50:05: man lernt auch noch mal Leute vor Ort kennen weil ich bin ja auch zugezogener in Münster und dass ist einfach genial.

00:50:13: heißt aber auch, ich habe letztes Jahr mehrere Wochenenden also ich glaube bestimmt zehn zwölf komplett samstags-sonntag bei der Feuerwehr verbrachten hab da meine Ausbildung durchlaufen.

00:50:32: Mein Highlight muss ich sagen ist tatsächlich die wenn ich mal die Zeit dazu finde die Brandschutz Erziehung von Kindern oder wenn man mal irgendwo auf einem Fest ist und dort das Feuerwehrauto zeigen darf.

00:50:48: Weil da diese leuchtenden Augen und dann alles auch zu erzählen, dass er für die Kinder immer neu... Das bringt einen so viel!

00:50:56: Oder wenn wir dann meine Übungen in der Schule machen und denen auch erklären was wir da gemacht haben und warum.

00:51:06: Da zerrt man von.

00:51:07: Und das macht richtig viel Spaß.

00:51:10: Werbung

00:51:12: Was treibt mich wirklich an?

00:51:15: Diese Frage stellen sich viele sehr oft.

00:51:19: Also was sind meine Antriebe, meine Motivatoren?

00:51:22: Warum ich für etwas eintrete, warum ich etwas erreichen will, warum mich vielleicht auch dann entsprechend wenn das nicht so ist auch Stress bekomme oder warum mit anderen Menschen in Harmonie bin oder mit anderen menschen in Konflikt gerate und für einen Führungsprozess in einem Unternehmen es natürlich auch extrem wichtig zu wissen Für was stehen denn die Menschen da in einer Geschäftsleitung, in einem Führungsteam?

00:51:46: Was treibt die an und wer das wissen möchte oder natürlich wer auch wissen möchte.

00:51:53: ist das Verhalten von Menschen und da gibt es ja viele Typologie-Systeme, wo schnell Schubladen aufgemacht werden muss.

00:52:00: Dann heißt ah!

00:52:00: Das ist ein Roter oder das ist ein Gelber oder grüner und blauer, dass das zu kurz gedacht ist.

00:52:07: Das werden alle bestätigen die sich intensiver mit dem Thema auseinandersetzen werden.

00:52:11: Und wenn man diese beiden Dinge zusammenbringt nämlich die Antriebswertung des Verhaltens, dass dann zum Beispiel schon mal wichtige Persönlichkeitsmerkmale vor Menschen deutlich werden?

00:52:23: jetzt geht es sogar noch mal weiter, was sind Kompetenzen von Menschen?

00:52:26: Was ist eine emotionale Intelligenz vom Menschen?

00:52:29: und was macht Menschen wirklich aus.

00:52:31: Und wir von CEC arbeiten schon über zwanzig Jahre mit Typologie-Systemen wo wir genau erkennen es gibt keinen richtig und kein verkehrt es gibt kein Gut uns gibt kein Böse sondern es gibt Potenziale von Menschen die entfaltet werden können.

00:52:49: Und wenn man das in einem Strategieprozess, einen Kulturprozess sozusagen als dritte Dimension mit integriert dann kann man noch jede Menge mehr erreichen und das bestätigen alle unsere Klienten, die viele Jahre mit uns zusammenarbeiten und die Diagnostik Tools einsetzen wie Insights, wie Outmatch, wie Relief.

00:53:10: Und wer mehr darüber wissen möchte, der sollte sich unbedingt mal mit uns in Verbindung setzen.

00:53:16: Die Prozesskonsultens berichten gerne darüber und natürlich unser Head of Product Christiane Schmaler wird natürlich jede Menge Informationen dazu liefern was es heißt hier die Nutzen aus diesen Tools für sich selbst und für ein Unternehmen dann auch zu haben.

00:53:35: Viel Spaß damit!

00:53:36: Mit Insights, mit Relief und mit Outfit.

00:53:42: Werbung Ende

00:53:44: Ja, und es war so lustig.

00:53:45: Wir haben da in dem Abend im Münster ja drüber gesprochen... ...und das hat mich echt berührt auch wenn du das heute wieder erzählst,... ...ja also das berührt mich.

00:53:52: ich möchte einfach mal so sagen und... ...ich meine ich habe auch mein Leben viel Ehrenamt gemacht aber dann eher im Sportverein oder... ....und Jugendarbeit

00:54:00: usw.,

00:54:00: aber das ist hier nochmal eine andere Dimensionen.

00:54:03: vor allen Dingen... ...da gibt's ja auch Einsätze die man ja noch fährt wo so Menschenleben auch geht.

00:54:08: Also deswegen da wirklich Respekt.

00:54:11: Und ich bin dann von unserem Gespräch weggefahren und wir hatten sogar voll drüber gesprochen.

00:54:16: Ich habe es vorher immer mal wieder gesehen, und dann hab' ich's ewig nicht mehr gesehen... ...und als ich weggefahren bin von dir, ich war kaum zwei Ortschaften weiter,... ...war wieder dieses große Plakat ''Stell davor es brennt und keiner geht

00:54:28: hin.''.

00:54:28: Ja?

00:54:28: Weil auch die Feuerwehr sucht ja händeringend Leute,... ...die da unterstützen und die da mitmachen!

00:54:34: Und deswegen wie gesagt nochmal an der Stelle mein absoluter Respekt,... auch mit einem privaten Plänen dich bewusst dazu entscheidest, ja nochmal so ein Ehrenamt zu unterstützen und zu machen.

00:54:48: Also ich glaube allein das ist schon heute Abend die Aufnahme wert gewesen, dass wir das noch einmal berichtet haben und da vielleicht auch mal bisschen an der Stelle auch wachgerüttelt haben.

00:55:00: Ja lieber Tobias!

00:55:02: Wow!

00:55:02: Die Zeit ist es verandt in wunderschönes Gespräch.

00:55:08: Wir haben viele Aspekte nochmal deutlich gemacht.

00:55:10: Also auf der einen Seite, der ein oder andere Bauunternehmer wird es ja hören.

00:55:13: Da bin ich mir ganz sicher und es gibt auch noch Paar die nicht mit dir zusammenarbeiten.

00:55:17: also von daher da kann man ja nur appellieren mit dir in Kontakt zu treten.

00:55:21: Und ich muss mich nochmal überlegen wie wir vielleicht auch noch andere Dinge für Unternehmen außerhalb der Baubranche in den Nutzungshebe bringen können?

00:55:29: Da habe ich gerade auch schon paar kreative Ideen.

00:55:32: Dann müssen wir auf jeden Fall auch darüber sprechen und ich hoffe ich hab nochmal, wir haben nochmal viel Bewusstsein geschaffen, wie eine Digitalisierungsstrategie für Prozesse auch unabhängig der Baubranche verstanden werden muss.

00:55:45: Also deswegen danke Danke für deinen Input.

00:55:47: ja und natürlich wie immer hat unser Gast erst nochmal das Schlusswort.

00:55:55: Ja danke Andreas.

00:55:56: mir ist aber noch mal wichtig dass es gibt ganz viele Leute bei der Feuerwehr über der freiwilligen Feuerwehr die genauso großes Engagement haben.

00:56:05: wir ich die eben Berufsleben ... vielleicht dann im Krankenwagen unterwegs sind.

00:56:10: Und abends dann doch noch zur freiwilligen Feuerwehr gehen, bei der Berufsfeuerwehr sind und bei der freiwillige Feuerwehr sind.

00:56:17: Also da gibt es sehr viele engagierte Leute... ...und mein Appell an euch alle ist, engagiert euch!

00:56:26: Sei es bei der Feuerwehr.

00:56:30: familiär waren wir jetzt auf dem Krankenhaus,... ...Machtbesuchsdienst im Krankenhaus, meine Oma macht das auch noch aktuell.

00:56:37: Das ist... so wertvoll für so viele Menschen und wir haben so wenig, die mittlerweile Ehrenamt machen.

00:56:43: Deswegen engagiert euch!

00:56:46: Gibt der Gesellschaft was zurück weil nur so können wir besser werden und gegen die aktuellen Entwicklungen entgegenwirken.

00:56:57: deswegen damit mehr muss man glaube ich gar nicht sagen.

00:57:01: Ja, dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

00:57:02: Vielen vielen Dank.

00:57:03: und ja wenn sich heute der ein oder andere aus dieser Aufnahme was rausnimmt dann haben wir auf jeden Fall einen guten Beitrag geleistet.

00:57:11: in dem Sinne ich wünsche viel Erfolg und eine ganz gute Energie bis bald.

00:57:16: Euer Andreas Schmaler

00:57:26: Das war Adler Blick Der Impulsgeber Podcast für Unternehmer- und Führungskräfte.

00:57:32: Schön dass Sie dabei waren.

00:57:35: Wenn Ihnen die Folge gefallen hat, freuen wir uns über Ihre Bewertung und natürlich wenn Sie auch das nächste Mal wieder einschalten.

00:57:44: Abonnieren Sie uns gerne auf der Plattform Ihrer

00:57:46: Wahl

00:57:47: um keine Episode zu verpassen!

00:57:50: Alle weiteren Informationen sowie den Link zu unserer Website finden sie wie immer in den Show Notes bis zur nächsten Folge

00:57:58: und bleiben

00:57:59: Sie zukunftsorientiert.

Über diesen Podcast

CIC-Adlerblick – Der Leadership Podcast für wirksame Unternehmensführung

Sie suchen einen Business Podcast über Führung, Leadership und Unternehmensentwicklung?
Sie möchten als Unternehmerin, Unternehmer oder Führungskraft bessere Entscheidungen treffen, Teams wirksamer führen und Ihr Unternehmen strategisch weiterentwickeln?

Dann ist der CIC-Adlerblick Podcast genau für Sie.

Gastgeber Andreas Schmaler – Unternehmensberater, Leadership-Coach, Keynote-Speaker und Sparringspartner für den Mittelstand – spricht über moderne Führung, Strategie, Unternehmenskultur und persönliche Wirksamkeit im Business-Kontext.

Der CIC-Adlerblick verbindet strategisches Denken mit praktischer Umsetzung. Zentrale Themen sind:

✅ Leadership & moderne Führung
+ Wirksame Mitarbeiterführung
+ Emotionale Intelligenz im Management
+ Verantwortung, Haltung & Entscheidungsstärke
+ Selbstführung für Führungskräfte

✅ Unternehmensführung & Strategie
+ Strategische Klarheit im Mittelstand
+ Wachstumsstrategien für Unternehmen
+ Kulturwandel & Organisationsentwicklung
+ Zukunftsfähige Geschäftsmodelle

✅ Persönlichkeitsentwicklung für Entscheider
+ Mentale Stärke & Resilienz im Business
+ Coaching-Impulse für Führungskräfte
+ Mindset für Unternehmer
+ Reflexion & persönliche Weiterentwicklung

✅ Praxisnahe Business-Impulse
+ Konkrete Leadership-Tools
+ Umsetzbare Management-Methoden
+ Erfahrungsberichte aus der Beratungspraxis
+ Interviews mit Unternehmerinnen & Unternehmern

Viele Leadership Podcasts bleiben theoretisch.
CIC-Adlerblick ist anders. Er verbindet:

+ mehr als 30 Jahre Beratungserfahrung
+ Praxisbeispiele aus dem Mittelstand
+ Strategisches Denken auf Geschäftsführungsebene
+ Psychologisches Verständnis von Führung

Hier geht es nicht um Buzzwords – sondern um wirksame Unternehmensführung. Kurz: CIC-Adlerblick ist der Business Podcast über Führung, Leadership & Unternehmensstrategie mit praxisnahen Impulsen für Unternehmer & Führungskräfte im Mittelstand.

von und mit Andreas Schmaler

Abonnieren

Follow us