Adlerblick

Adlerblick

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00:00:09: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Adlerblick, dem Impulsgeber-Podcast für Unternehmer

00:00:15: und Führungskräfte.

00:00:17: Schön

00:00:17: dass Sie wieder dabei sind!

00:00:43: Patrick Peters, der Wirtschaftsethik für Kommunikation und mit allem was damit zu tun hat eine ganz große Expertise hat.

00:00:54: Und wir haben schon zwei sehr spannende Podcast zusammen aufgenommen.

00:00:58: deswegen freue ich mich heute auf das dritte Gespräch und wünsche natürlich allen wie immer sehr viele Impulse und Anregungen aus unserem heutigen Beitrag!

00:01:22: Ja, lieber Patrick.

00:01:23: Herzlich willkommen!

00:01:24: Freue mich dass wir uns zum dritten Mal hier in der Podcast-Ehebnel zusammen finden außer unseren Gesprächen die wir sonst zwischendurch ja auch immer wieder mal führen und wir haben in unserem Vorgespräch muss ich sagen es verpasst uns über unser Lieblingsfußballverein zu unterhalten.

00:01:40: darüber können wir schon einfach eine Podcast Folge füllen was da so ethische Moment alles passiert.

00:01:47: vielleicht können wir das gleich noch ein bisschen streifen habe auch mit einem angehen Philosophen am Samstagabend eine kurze Begegnung gehabt in unserem Lieblingsrestaurant, nämlich mit Christoph Kramer.

00:01:58: Der übrigens auch sein zweites Buch schreibt.

00:02:00: Ich hoffe ich darf das spoilern hier aber ich glaube er hat es selber auch schon gesagt.

00:02:03: Ja ja herzlich willkommen und es gibt sicherlich viele in unserem Hörerkreis die dich kennen, aber es gibt sich ja einige die ich nicht kennen.

00:02:12: von daher stell du dich doch erst bitte noch mal kurz vor wer du bist und was du machst und dann geht's gleich voll in die Inhalte.

00:02:19: Andreas, vielen Dank für die Einladung in der Tat zum dritten Mal.

00:02:23: Die ersten meinen mal über Wirtschaftsethik gesprochen.

00:02:25: heute wählen wir den Themenkreise etwas erweitern.

00:02:28: Mein Name ist Patrick Peters bin ja schon netterweise und freundlicherweise angekündigt worden.

00:02:32: ich bin Professor für Kommunikation und Nachhaltigkeit an der Allensbach Hochschulen Konstanz Unterrichter an der Hochschule Niederrheinemönchengladbach, ebenfalls Wirtschaftsethik und BIN-Seit.

00:02:43: Ich gerade zu meinem eigenen Schrecken feststellen musste mittlerweile im sechzehnten Jahr selbstständiger PR und Kommunikationsberater.

00:02:51: Das Thema des zweiten Buches habe ich schon lange durch.

00:02:54: bei mir ist grade das sechzente erschienen wenn ich mich nicht ganz verrechnet habe Und das siebzehnte ist gerade in der Mache und erscheint im Herbst.

00:03:03: da geht es um Produktivität und Kreativität aus dem Productivity Porn, wie man so schön kritisch sagt, auszusteigen und sich wieder dem zu widmen was wirklich wichtig ist.

00:03:15: Nämlich Arbeit- und Leistungen die einen erfüllt und auf die man wirklich Lust hat.

00:03:19: Oh das ist ja schon mal ein ganz spannendes Thema.

00:03:22: da können wir ja gleich auch sogar aktuelle Diskussion, die ja im Moment da doch mal irgendwo schon eine Präsenz bekommt auch direkt mal reflektieren.

00:03:33: Erzähl uns noch ein bisschen mehr über das was in dem Buch thematisiert wird.

00:03:37: also du hast ja dann ein ganz aktuelles Thema aufgegriffen.

00:03:40: und was ist denn mit den Thema Leistung los?

00:03:43: Wie schätzt Du das ein?

00:03:44: Was bedeutet Leistung?

00:03:46: Und was resultiert daraus im Moment?

00:03:49: Als ich das Thema aufgegriffen habe vor ungefähr Knapp ein Dreiviertel bis einem Jahr war die Debatte überhaupt noch nicht so groß.

00:03:56: Ich bin auf das Thema gekommen, weil man in einschlägigen Social Media immer öfter sieht wie das Thema Produktivität eigentlich verlifestylelt wird.

00:04:06: Also jeder der was auf sich hält bei Instagram, bei LinkedIn hat ja mindestens fünf Produktivitätstechniken, die er jeden Tag nutzt.

00:04:14: ob das ist Tagebuch zu führen und sich selber Mann drin aufzusagen andere digitale Techniken zu nutzen, sieben-dreißig Apps auf dem Handy zu haben um sich selber produktiverzumachen.

00:04:24: Am Ende des Tages kommt bei den Allermeisten dabei raus dass man zwei bis drei Stunden wertvolle Arbeits und Lebenszeit am Tag damit zubringt irgendwelche Listen auszufüllen und Apps zu benutzen die einen gar nicht produktiver machen die einem nur die Illusion geben das man ganz viel getan hat ohne tatsächlich Leistung erbracht zu haben.

00:04:43: Damit wollte ich aufräumen, da habe ich mich erst mal aus Sicht des typischen Wissenschaftlers mit beschäftigt.

00:04:49: Also wo kommt Produktivität eigentlich her?

00:04:52: Welche historische Ansätze gibt es schon?

00:04:55: Norbert Wiener und so weiter... Was hat Kübernetik damit zu tun?

00:04:59: Und dann diese typischen BWL-Ansätze der Produktivität also typischerweise achtzig oder neunzeig Jahre BWF Studium was ja viele auch noch so erlebt haben um dann zu schauen wie hat sich das eigentlich im Leibsteilsegment verselbstständigt um am Ende eben dazu zu kommen, dass diese ganzen Techniken eigentlich nur was bringen wenn man sie A versteht B reflektiert und C für sich selber rausfindet.

00:05:21: Was brauche ich eigentlich wirklich?

00:05:23: Um die Leistung zu erbringen, die ich erbringen will und mit der ich mich gut fühle und wo am Ende wirklich etwas herauskommt?

00:05:33: Ich habe ja nun immer wieder das Thema, dass ich sage wenn du dein Weih gefunden hast.

00:05:38: Wenn du deinen Sinn für dich wahrgenommen hast, sei es für dich persönlich, sei in dem was du in einem Team machst oder in einer Mannschaft machst oder sei es in einer Organisation, dass du dann automatisch morgens natürlich angetrieben bist und Lust hast aufzustehen sich da einzubringen.

00:05:55: Wie weit ist das aus deiner Sicht?

00:05:58: dann die Voraussetzung dafür überhaupt sich mit Techniken etc.

00:06:01: auseinanderzusetzen, also wenn du diesen Sinn nicht gefunden hast oder diese Sin-Dimension ja nicht hast was nützt dir die beste Technik?

00:06:06: Oder anderswo brauchst du eine Technik wenn du angetrieben bist durch das was du als Vision siehst was du erreichen möchtest.

00:06:14: Du hast eigentlich gerade die beiden Klammern schon sehr gut gesetzt.

00:06:16: Also wenn du das Big Why gefunden hast Dann sind diese ganzen Techniken und Technologien Hilfsmittel um deinen Arbeitsalltag einfacher zu machen Und nichts anderes sollten diese Maßnahmen auch sein.

00:06:29: Wenn du eigentlich keinen Sinn hast in dem was du tust oder keinen Sinn siehst, dann gibst du dir eine Art von Illusion.

00:06:37: das durch dieses ganze Produktivitätszeug dass man sich kaufen kann und was man sich kostenfrei runterladen anschauen kann Dann erschaffst du so eine Illusion von Sinn, weil du ja total viel gemacht hast.

00:06:49: und du hörst dann zu dieser großen ständig wachsenden Bubble die mit Bullet Journaling aufsteht.

00:06:54: Danach erstmal Pomodoro anwendet, dann beim Kaffee den letzten Tag reflektiert und dann irgendwann um elf Uhr denkt, jetzt könnte ich mal nach vier Stunden Produktivitätstechniken auch mal was tun.

00:07:05: aber eigentlich habe ich da gar keinen Bock drauf, das ist nicht der tiefere Sinn, den ich spüre.

00:07:10: Dann können wir

00:07:11: abends wieder reflektieren, was man am nächsten Tag besser machen kann um den Sinn vielleicht doch zu haben.

00:07:16: Um zurückzukommen hat man den Sinn gefunden in seiner Tätigkeit durch Unternehmenskultur ja durch eine eigene Verantwortung und durch eine eigenen Ethik.

00:07:25: dann sind das gute Hilfsmittel um sich die Arbeit leichter zu machen.

00:07:29: aber die Motivation kommt natürlich ganz woanders her.

00:07:33: Wir hatten vor Jahren immer mal so eine Grafik, wir werden ja viele kennen mit diesem plus plus minus plus minus und minus plus.

00:07:39: Und da hatte ich seinerzeit mal auf die Achsen... Auf die eine Seite geschrieben wenn du eine Klarheit hast zu deiner Vision, zu deinem Why?

00:07:46: Ja!

00:07:46: Und dann auf der anderen Achse hat dich geschrieben Du hast ne Arbeitsdetaktik und hast ne Professionalität in dem was du tust um ne hohe Effizienz letztendlich zu bekommen.

00:07:57: Und dann hatte ich natürlich das Idealbild ist, wenn du eine Klarheit hast zu dem, wo du hin willst.

00:08:02: Also eine Vision Y und hast natürlich Arbeitsdetaktik und auch nur vielleicht Disziplin in dem was du tust.

00:08:07: Dann wirst du immer der Gewinner des Lebens sein.

00:08:09: Wenn du keine Vision hast und hast auch keine Arbeitsdetakte, da wirst Du halt sehr gechillt oder wie auch immer durch dein Leben kommen.

00:08:16: Ja es gibt ja, wie Mirabó gesagt hat, verschiedene Möglichkeiten etwas zu erreichen also etwas zu leisten, zu betteln oder zu stehlen.

00:08:22: aber das wäre dann eher an die Wunderen Quadranten.

00:08:24: Wir werden vielleicht bettelt und stehen zu Hause Und dann gibt es aber Leute und das finde ich sind die beiden spannenden Szenarien.

00:08:31: Deswegen bin ich gespannt, was du dazu sagst.

00:08:32: ja?

00:08:33: Wenn auf der einen Seite Leute ein Y haben und schon etwas erreichen wollen, aber nicht diszipliniert sind in dem, was sie tun und wie sie's tun, da werden Sie ja... Ich sage dann immer dazu dass sind dann im Laufe des Lebens die Menschen nicht als Visionäre bezeichnen.

00:08:44: also wir reden immer von morgen, die reden immer vor einer tollen Zukunft, aber in der Gegenwart sind sie erfolglos Ja!

00:08:49: Und auf der anderen Seite, die Du ja gerade beschreibst, das sind ja die, die eine tolle Arbeitstechnik haben, die wissen die in der Detaktik machen, die diszipliniert sind.

00:08:58: Aber das ist eigentlich ohne Sinn machen und das sind ja für mich eigentlich dann die klassischen Burnout-Kandidaten oder?

00:09:03: Du hast ja keinen Drive, du hast keine Energie mehr weil du ja gar nicht weißt wozu du es tuest und du bist vielleicht sogar millionär nachher geworden aber bis trotzdem unglücklich.

00:09:12: Bei dem letzten Satz würde ich sogar widersprechen.

00:09:14: Ich glaube dass die allermeisten gar nicht zum Millionär sich entwickeln können Weil aus diesem Ganzen... Aus diesem Gansten ich nenne es mal Produktivitätslifestyle oder diese Selbstoptimierungswahn kommt ja ganz oft gar nix bei raus.

00:09:29: Sieht ja, da muss man nur die Einschläge der Social-Media beobachten auf die Accounts und da stößt man ganz schnell dass hinter diesem ganzen Selbstoptimierungswahn häufig geschäftliche Nullnummern stecken.

00:09:44: Ich

00:09:45: glaube, dass diese Selbstoptimierung bei hocherfolgreichen oder generell erfolgreichen Persönlichkeiten kann durchaus zum Burnout führen.

00:09:53: Weil man denkt jetzt will ich es noch besser machen und noch besser.

00:09:56: Und da habe ich was Neues gefunden und das lege ich noch oben drauf.

00:09:59: Dann ist das aber keine Illusion von Produktivität sondern eine maximale Übersteigerung und sich selber vergessen.

00:10:07: Genau.

00:10:07: Das sind typische Burnout-Kandidaten die wahrscheinlich auch schon einen hinter sich hatten vielleicht mit gemerkt oder ohne es zu merken.

00:10:14: Die steigert sich noch mehr rein, weil immer was Neues kommt und dann hat man das achte Kommunikationstool, was noch ein bisschen besser ist.

00:10:21: die anderen sieben vergisst man aber auch nicht und hat man irgendwie acht Kanäle über die man zugeschüttet wird.

00:10:27: Das ist natürlich ganz typisch Burnout-Kandidat.

00:10:30: Die anderen geben sich eine Illusion total viel zu erreichen und total viel machen.

00:10:35: Aber eigentlich machen Sie nichts Außer eben sich selber die Illusion zu geben, dass man durch Listen führen.

00:10:41: Durch Apps haben und durch Produktivitäts-Podcast hören.

00:10:45: Durch YouTube gucken den halben Tag, das man dadurch erfolgreicher wird.

00:10:49: Aber der Spruch also dieses Erfolg hat drei Buchstaben ja nämlich tun wird hier wechselweise verschieden großen Denkern zugeschrieben.

00:10:56: Gürte war es nachweislich nicht.

00:10:57: dem ist gerne zugesprochen wird aber egal wer es war die Besonderheit.

00:11:00: er hat natürlich recht.

00:11:01: ich muss ja mal was machen und was schaffen um dann wirklich Produktivität zu sein.

00:11:06: Nur weil mir jemand erzählt, wie ich produktiv bin, bin ich ja gar nicht!

00:11:10: Und das ist eben diese Produktivitätslüge in der viele Leute feststecken womit sich auch andere schon beschäftigt haben tatsächlich also diesen Selbstoptimierungswahn Diese Optimierungslüge die sie gerne auch bezeichnen wird.

00:11:22: damit gilt es meines Erachtens aufzuräumen Weil da gibt eine Illusion von Tätigkeit Die glaube ich auch in ganz vielen Unternehmen herrscht.

00:11:29: Also nur wenn man ganz viele Excel-Tabellen führt In ganz viel Meeting sitzt und bei Slack die meisten Nachrichten hat, ist man ja nicht produktiv oder leistungsfähig.

00:11:38: Man kann auch ein totaler Null-Performer sein aber nach außen in Ausstrahlen dass man total busy ist also ich halte mir mal jetzt zwei Geräte ans Ohr das ist ja so eine Suggestion von Leistungen die ich gar nicht erbringe.

00:11:52: Das haltet uns auf einen ganz gefährlichen Trend und ich glaube daher kommt dann doch diese preußisch deutsche Abscheuze zum Beispiel der vier Tage Woche Wenn man vier Tage arbeitet, der kann ja nichts machen.

00:12:06: Ich bin aber sicher dass in unserem Hörerkreis und in unserem Netzwerk viele Leute sind die in zwei Tagen mehr tun als andere an fünf.

00:12:12: Das ist wohl so, ja.

00:12:14: Und dann spielt auch keine Rolle ob ich da vier Tage sitze oder zwei oder fünf oder sieben.

00:12:19: Was schaffe ich wirklich?

00:12:21: Welche messbares Ergebnis kommt dabei raus?

00:12:23: sowohl also klassisch betriebswirtschaftlich messbar, aber auch im weichen Sinne messbar Denn ich kann ja auch einen Social Benefit, ein Social Impact oder eine Art von ethischen Impact liefern.

00:12:35: Die aus meiner Performance, aus meiner Leistungsfähigkeit herauskommt.

00:12:38: Aber wie muss klar sein?

00:12:39: Warum tue ich das und wie will ich selber dabei sein?

00:12:43: Här ich das mir in meinem Büchlein auszufüllen und Apps zu benutzen?

00:12:47: Oder möchte ich dass ich am Ende des Tages sage heute habe ich wirklich was gemacht.

00:12:50: Heute hab' ich den Impuls nach draußen gegeben.

00:12:52: heute habe mich darum gekümmert Dass wir einen guten Kunden aufschließen können oder was auch immer.

00:12:58: Oder reicht es mir zu sagen, heute habe ich drei Stunden bei YouTube gesehen wie andere Leute produktiv sind.

00:13:07: Und das ist wirklich Autokritik an der Viertagewoche!

00:13:09: Dass man sich das Gefühl hat dass die Leute, die sagen oh ich will aber nur vier Tage arbeiten, dass die nämlich genau in dieser Produktivitätslüge drinstecken.

00:13:16: Das sie auch an den vier Tagen eigentlich nichts machen, aber ein Tag wenig ans Büro kommen wollen.

00:13:21: Werbung Betriebliches Gesundheitsmanagement und betriebliche Gesundheitsvorsorge sind natürlich ein ganz zentrales Thema, an dem ich als modernes gut aufgestelltes Unternehmen nicht wirklich vorbeikomme.

00:13:39: Und wie mache ich das jetzt in meinem Unternehmen?

00:13:41: Also wie führe ich einen System und Angebote ein die für meine Mitarbeiter wirklich die richtigen sind?

00:13:49: Und dass es nicht damit getan ist, mal eine Rückenschule zu machen oder den Lauftreff zu organisieren und vielleicht auch dann die Bombons, die da sonst immer stehen durch ne Obstschale auszutauschen.

00:14:01: Ich glaube das haben viele mittlerweile verstanden aber trotzdem sind ihnen die richtigen dauerhaften Lösungen noch nicht eingefallen und dass das Ganze natürlich auch eine professionelle Analyse braucht, dass es natürlich dann eine entsprechende Begleitung auch brauche Und das kommt aus meinem Mund ja nicht so von ungefähr.

00:14:21: Das ist auch ein Prozessbrauch, um natürlich dann auch über eine entsprechende Zeitdauer diese Dinge natürlich auch umzusetzen in Nachhaltigkeit zu bringen die Mitarbeiter immer wieder zu diesen Themen abzuholen, zu überprüfen ob die Maßnahmen auch ankommen welchen Nutzen sie bringen welche Wirkungen sie erzielen und so weiter.

00:14:38: Dazu braucht es natürlich eine professionelle Begleitung und einen entsprechenden Partner.

00:14:44: Und deswegen, wir arbeiten da sehr gerne mit der Nicole Thomas zusammen.

00:14:48: von Kinetik ja und Kinetick hat er wirklich sehr, sehr gute Expertise.

00:14:53: Wer den Podcast gehört hat, den ich mit ihr vor einiger Zeit aufgenommen habe oder ihren Vortrag bei unserer Veranstaltung in Frankenberg der weiß, dass Nicole Thomas da aufgrund ihrer langjährigen beruflichen Erfahrungen genau weiß wovon sie spricht und sie geht so tief in die Unternehmen, in die Organisationen rein.

00:15:13: Analysiert hier ganz genau... was da zu tun ist und warum vielleicht auch manche Themen so entstanden sind, wie sie jetzt sind.

00:15:19: Und dass das Ganze natürlich dann mit einem entsprechenden dauerhaften Maßnahmenplan in eine Veränderung kommen kann und dass es natürlich auch sehr gut harmoniert wenn das ganze über unseren Strategieprozess oder Kulturprozess auch entsprechend flankiert wird.

00:15:33: Deswegen kann ich es nur empfehlen sich mal Nicole in Verbindung zu setzen, mal die aktuelle Situation zu beleuchten und dann natürlich zu sehen wie man die Gesundheit aller Beteiligten im Unternehmen verbessern kann.

00:15:46: Und dass natürlich dadurch alle Effekte, für die wir ja alle zusammen antreten, natürlich nochmal flankierend und unterstützend optimiert werden ist selbstredend.

00:15:55: Nämlich das die Leistungsstärke der Mitarbeiter, die Motivationen der Antrieb, natürlich die Folge sind, dass die Krankentagequote natürlich dementsprechend sinkt und daraus natürlich wenn die Menschen mit entsprechender Motivations- und Gesundheit agieren, dadurch natürlich auch die Produktivität Eine größere wird um die Strahlkraft des Unternehmens nach außen, egal ob es die Empfehlungen sind oder ob der Kontakt natürlich auch zum Kunden ist.

00:16:20: Also von daher einfach mal mit Nicole in Kontakt treten und ich bin sehr gespannt wer mir dennächst berichten wird dass er das Thema BGM und BGF jetzt nochmal mit einem ganz anderen Reifegrad versehen will und hier den richtigen Partner gefunden hat.

00:16:37: Werbung Ende Ja, ich finde diese ganze Thematik muss ich sagen schon irgendwo sehr gaga oder schizzo wie man so schön ja auch sagt.

00:16:47: Ich kann es doch wirklich nicht nachvollziehen.

00:16:48: deswegen jetzt habe ich hier einen hoch dekorierten Professor für Wirtschaftsethik sitzen.

00:16:53: vielleicht kannst du mir das erklären?

00:16:56: Also diese Gemengelage.

00:16:57: Ich habe auf der einen Seite, wenn ich egal wo Gespräche zuhöre und wenn es irgendwann in der Bäckerei ist morgens normale Menschen also die nicht jetzt auch irgendwie in Führungsposition oder so sind ja Die alle sich damit brüsten wie sie doch genervt und gestresst sind wie viele zu tun haben.

00:17:11: Ja also jeder den du zuhörst ja sagt euch hab so viel zu tun.

00:17:16: ich weiß gar nicht wie ich das schaffen soll.

00:17:18: also Vermittt ihr immer dieses Gefühl von ich bin überlastet.

00:17:21: ja So auf der anderen seite haben wir natürlich die faktische Situation.

00:17:25: Das war ja so wenig arbeiten, wie noch nie.

00:17:28: Also dass wir Produktivitätsstunden haben irgendwo in Deutschland ja Größenordnung.

00:17:31: Vierzehnhundert Stunden das im internationalen Vergleich ja irgendwo.

00:17:35: Sechzehntinhalb, siebzehnte Stunden sogar Achtzehnundneunzehnten Stunden eher normal wären.

00:17:40: Ja zwei Hundertzwanzig mal acht ist auch gar nicht so schwer zu rechnen.

00:17:44: Wir haben auf der anderen Seite mittlerweile sind wir Weltmeistern der Krankentagequote.

00:17:48: Wir haben zwanzig Fehl-Tage im Durchschnitt, wir haben dreißig Tage Urlaub und so weiter.

00:17:53: Also wie passt das zusammen?

00:17:55: Warum meint ein Mensch der jetzt nicht unbedingt Geschäftsführer anzunehmen ist die eben von dir beschrieben, die wir alle kennen, die auch wirklich viel leisten?

00:18:04: Warum ist es für jeden auf der einen Seite so wichtig um sich zu profilieren, zu sagen ich bin gestresst Ich weiß gar nicht wie's hingehen soll aber auf der anderen Seite passt das doch alles irgendwie nicht zusammen.

00:18:14: oder

00:18:17: Es sind ganz viele Aspekte, die du völlig richtig ansprichst.

00:18:21: Diese Illusion, dass man selber geschresset ist und am meisten zu tun hat.

00:18:26: Dass man deres, der alles für andere ausbaden muss.

00:18:28: Und das dann halt dann samstags morgens beim Bäcker allen erzählt, ob sie es hören wollen oder nicht.

00:18:33: Das liegt meines Erachtens.

00:18:35: Und empirisch nachweisen können daran, dass alle Menschen einfach in ihren Jobs unzufrieden sind.

00:18:41: Wenn ich Dinge nicht gerne mache, fühle mich natürlich schnell gestresst.

00:18:44: Wenn ich jetzt den ganzen Tag Excel-Tabellen führen müsste oder irgendwelche mathematischen Formeln nachvollziehen müsste, dann wäre ich auch noch zwei Stunden gestresst.

00:18:52: Ja wenn man es keinen Spaß macht weil ich das nicht gut kann ja weil ich was nicht gerne mache.

00:18:55: Wenn ich aber etwas habe was ich gerne tue Dann dann empfinde ich das gar nicht.

00:19:00: also natürlich denkt jeder von uns Also die letzte Woche mit achtzig Stunden hätte noch zehn weniger sein können.

00:19:06: Aber da geht's eher so um die Menge die man arbeitet aber nicht dass man sich irgendwie mental ausgebrannt fühlt.

00:19:11: Es gibt ja hier gleichen Statistiken die zeigen dass die Mehrheit der Deutschen in ihren Jobs unzufrieden ist.

00:19:19: Die Mehrheit ja sind Zeilen Quitter, die eigentlich schon innerlich gekündigt haben aber da trotzdem sind weil sie Miete bezahlen müssen alles so was dazugehört und das sind natürlich auch die, die sich gestresst fühlen.

00:19:30: Und dann kommt noch etwas dazu.

00:19:31: Dann haben wir jetzt ohne dass ich Generation Z oder Y oder Millennium oder wie noch immer kritisieren möchte eine Haltung in Deutschland bekommen, die natürlich sehr auf Vollkaskoflege und der Arbeitsplatz ist der Freizeitpark zwischen Wochenend und Urlaub abgestimmt ist.

00:19:53: Dass einfach diese Leistungsmotivation, die ältere Generation stärker haben das die wegfällt.

00:20:04: Und daher kommt nämlich auch diese häufige Kritik an vier Tage Woche.

00:20:06: dann kommen junge Menschen, die erste Stellen nach dem Studium sagen, na ich möchte aber nur vier Tage arbeiten.

00:20:12: Nach einem halben Jahr brauche ich mindestens acht Wochen sabbatical.

00:20:16: Ich hatte erstmal was zu tun und zu zeigen.

00:20:18: Jo!

00:20:18: Die Vier-Tage-Woche hast du dir auch verdient weil du kannst fünf Tage leistungsfähig sein... ...und dann schaffst du dir aber doch in vier Tagen.

00:20:24: Da kommen viele nicht mehr drauf.

00:20:26: Ich glaube das ist auch das Kernproblem dass uns diese internen, ja diese innere Haltung dieses Mindset für echte Leistungen, für das Verständnis, was Leistung eigentlich heißt dass die weggegangen ist.

00:20:39: Es gab früher, das kennst du wahrscheinlich aufgrund deiner längeren Buchserfahrung ist ich noch besser, die bei den nachts am längsten das Licht brannte, die haben wir am meisten getan.

00:20:48: zumindest war das durch die Auffassung oder Sacco hängt lassen im Flur damit Leute denken man sei noch da ja diese ganzen Spielereien oder irgendwie zum dreien Büro sein dann um sechs Uhr wieder kommen und hat ja so furchtbar viel zu tun.

00:21:02: Das ist natürlich eine alte Haltung.

00:21:05: Die muss es auch nicht sein.

00:21:07: nur beim Thema Unternehmenskultur, Ethik sind auch nichts mit ethischen Wohlfall zu tun.

00:21:11: Weil Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz ja natürlich auch dazu.

00:21:15: Aber gebe jetzt ein Beispiel aus der Praxis eines Netzwerkpartners.

00:21:19: ich nenne keine Branche, keine Stadt damit so anonym wie möglich bleibt.

00:21:23: Ein junge Dame bei ihm angefangen hat sich beworben von einem der sehr größeren deutschen Unternehmen heraus Ich sage wie gesagt nicht welche Börsensuchigkeit und so weiter hat sich dort beworben, wollte in ein kleines Unternehmen.

00:21:38: Hatte ihren ersten Tag nach Vertragsunterschrift ganz normal um acht Uhr angefangen ging um vier Uhr nach Hause kam er also um sechzehn Uhr nach hause inklusive acht Stunden inklusive Pause.

00:21:50: Also eine durchaus gestaltbare Arbeit sagt kaum ist es wieder kündigte morgens um zehn nach acht mit den Worten ich muss dann einen Tag bei ihnen so viel arbeiten wie sonst in zwei Wochen im Großunternehmen nicht zusammen das schaffe ich nicht

00:22:05: Okay.

00:22:07: Und ganz ehrlich, da muss ich sagen also der Netzwerkpartner den ich sehr lange kenne dem ich keine Unwalt unterstelle.

00:22:13: sie musste zwei Akten durcharbeiten und zwölf E-Mails schreiben.

00:22:17: das war zu viel.

00:22:19: Ja ja aber woher kommt das?

00:22:22: Also ich finde es halt auch.

00:22:23: ich muss sagen ich find's wirklich sehr sehr spannend und ich bin natürlich auch sehr daran interessiert schaffen wir da diese mentale Veränderung?

00:22:35: Also, wo ist das regulativ?

00:22:37: oder was muss passieren damit dieser... dass diese Wachheit wieder entsteht.

00:22:42: dass dazu sich was ändert oder was ändern muss.

00:22:45: Also heute Abend werde ich auf dem Weg nach Freiburg sein und ich habe da ein größeres Mandat mit der Hälfte der Mitarbeitern, die aus der Schweiz kommen und Hälften der Mitarbeiter, die Deutsche sind.

00:22:56: Und es ist ungefähr insgesamt der Fünfzehnhundert Mitarbeiter und wie gesagt die eine Hälfe da, die andere hälfte da.

00:23:02: Die Geschäftsführung, die Geschäftsleitung sind Schweizer ja?

00:23:06: Ich kann leider den Schweizer Dialekt nicht so gut nachmachen, fragen mich jedes Mal was bei uns in Deutschland los ist, warum in Deutschland die Mitarbeiter nicht mehr arbeiten wollen.

00:23:16: Krank sind nur noch freizeitorientierte Schonhaltung einnehmen und so weiter.

00:23:20: Gleiche Branche, gleiches mit je, gleiche Rahmenbedingungen, gleich das Unternehmen.

00:23:26: aber die Schweizer Mitarbeiter haben ein anderes Mindset, was Zuverlässigkeit, was Leistungsbereitschaft angeht und wie die gleichen Mitarbeiter die in Deutschland sind gemischte Workshops haben, wenn Schweizer auf Deutsche treffen.

00:23:39: Ja wir hatten das jetzt bei Führungskräften dann können die Schweizer Führungskräfte nicht verstehen welche Themen die deutschen Führingskräfte haben.

00:23:45: ja und die Schweizerschaum mich an und sagen was ist hier in Deutschland passiert so?

00:23:51: Und jetzt müssen wir uns ja fragen wie gesagt noch mal ich freue mich dass sich mit jeder drüber sprechen kann.

00:23:55: du beschäftigst dich genau mit diesen Themen.

00:23:58: Das ist deine Professor.

00:23:59: Du bist mit Wirtschaftsethik den ganzen Tag zugange.

00:24:03: Was ist da passiert?

00:24:05: oder passieren, dass wir das wieder in den Change kriegen?

00:24:11: Wir haben meines Erachtens in Deutschland eine falsche Anreizkultur über die Jahre entwickelt.

00:24:18: Also wir müssen ein bisschen zurückgehen.

00:24:19: nach der Finanzkrise two eight zwei neun lief es ja eigentlich ab zwei tausend zehn bis Corona.

00:24:24: in der Wirtschaft ja gab nur einen Weg keine Zinsen keine Inflation super Börsenentwicklung alle haben gut verdient Die allermeisten Branchen liefen richtig gut und da haben sich viele Menschen Zurückgelehnt, Jobwunder, kaum Arbeitslosigkeit.

00:24:38: Dann kam Corona und dann hat der Staat alles geregelt.

00:24:42: Der Staat war auf einmal da.

00:24:43: egal was passierte... ...der Staat war da!

00:24:46: Der Staat hat Unternehmen in Branchen gestützt die es eigentlich ja schon nicht mehr geben sollte Insolvenzantragspflicht aussetzen usw.

00:24:54: Und da hat man gemerkt das merke ich auch in Gesprächen mit Unternehmenspartnern, Netzwerkpartnerinnen, früheren Kunden bestehenden Kunden und auch im Gespräch mit Studierenden beispielsweise, dass sich da so eine ja so eine Vollversorgermentadität eingeschlichen hat.

00:25:08: Der Staat wird es schon richten.

00:25:11: Das heißt wir sind hier auch in einem Umfeld, aber wenn man sich jetzt aktuelle politische Debatten anhört... Ich bin überhaupt kein Gegner von Solidarität!

00:25:20: ich möchte mich dann nicht missverstanden wissen.

00:25:22: Wir brauchen Solidarität, ich bin froh das wir die soziale Marktwirtschaft haben, das ist eine ganz große Errungenschaft.

00:25:28: Aber wenn ich mir aktuelle Debatten anhöre immer mehr Personen und die aktuelle Debatte zieht natürlich auf Leistungsträger, die nicht im gesetzlichen Rahmen zum Beispiel Pflicht versichert sind.

00:25:40: Die sollen natürlich dafür einzahlen für Solidargemeinschaft.

00:25:43: das heißt die anderen müssen.

00:25:44: aber da sind wieder andere.

00:25:46: auf die kann ich mich verlassen was dazukommt.

00:25:50: du sagst ja selber ungefähr fünfzehnunderte Personen weiß ich nicht wie hoch der Anteil Deutschen ist Hälfte helft aber das spielt glaube ich auch keine Rolle.

00:25:58: von diesen sagen wir mal fünfzig Prozent der Deutschen und sagen wir allein von den zehn ab, von denen zehn Prozent egal welche Quote die nicht leistungsfähig sind oder sein wollen haben ja offensichtlich noch keine Konsequenzen gespürt.

00:26:10: Warum?

00:26:10: Weil die Unternehmen immer noch offensicht darauf angewiesen sind auch die Leute mitzunehmen oder sagen naja aus ähnlichen Gründen wollen wir den nicht kündigen oder was arbeitsrechtlich zu aufwendig ist oder was auch immer.

00:26:21: das heißt auch die die mitgeschleppt werden sind ja trotzdem noch da.

00:26:26: ich habe vergangene Woche langjährigen Unternehmenspartnern, ja mittlerweile auch Freund über das gleiche Thema gesprochen.

00:26:32: Da ging es wiederum immer wieder nach, dass KI so und so viel Prozent der Jobs ersetzen wird.

00:26:38: Das mag sein aber da muss man vielleicht auch ganz ketzerisch sagen die Jobs sie da ersetzt werden, werden doch eh gerade von Leuten gemacht, die genau das widerspiegeln was du schilderst.

00:26:49: Die ja die Performer, die richtig Lust haben, die auch das weit spüren wie sollen die denn dadurch ersetzt?

00:26:57: Wenn wir mal bei der technologischen Singularität angekommen sind, dann mag das wieder anders aussehen.

00:27:02: Aber die Leute, die richtig Gas geben... ...die Schweizer Führungskräfte, die Schweizer Haltbeformer,... ...warum soll man denen denn da ein ChatGPT vor den Nase setzen?

00:27:10: Das würde nicht passieren!

00:27:12: Und das ist der Punkt weil es immer noch funktioniert hat.

00:27:15: und was man auch sagen muss.... Da muss ich vielleicht auch Medien- und Kommunikatoren und auch Politik bisschen die Pflicht nehmen.

00:27:24: Es wird ja immer noch suggeriert dass wir in Deutschland Offensichtlich in einem eklatanten Fachkräftemangel stecken und in der Vollbeschäftigung, die wir gar nicht mehr stemmen können.

00:27:34: Das heißt es wird ja immer gezeigt du bist Arbeitnehmerin, du darfst fordern nach deiner Nase geht's!

00:27:42: Und das haben gerade Jüngere ganz tief verinnerlicht.

00:27:45: Ganz ganz tief wenn ich höre mit was für Gehaltsforderungen zum Beispiel im Jahr zwanzig-dreiundzwanzig Jahre hier um die Ecke gekommen.

00:27:51: Da muss ich unserem Publikum aber hier sagen, da stand bei mir aber schon die Dreißig vorne.

00:27:56: Bevor ich das erste Mal irgendwie in der Nähe war über so einen Gehalt nachdenken zu können.

00:28:02: Ja, natürlich macht

00:28:05: man schon weiter... Das ist halt eine Gemengelage, die dann dazu führt dass Leute da sitzen, in der Regel relativ gut bezahlt werden und dann sagen ja, So eine Vier-Tage-Woche wäre schon besser und richtig.

00:28:17: was tun will ich auch nicht, weil da sind ja so ein paar andere Deppen.

00:28:20: So Schmaler und Peters

00:28:21: usw.,

00:28:22: die machen das schon.

00:28:26: Und viel Back von der Schweizer Geschäftsleitung!

00:28:28: Aber Haus gemacht tatsächlich, weil wir die Leute aus so erzogen haben.

00:28:33: Ja und wenn man auf der anderen Seite natürlich sieht... ... der ganzen Thematik natürlich auch unsere politischen Amtsträger, die dann ja doch irgendeine Veränderung erzeugen müssen.

00:28:45: Dann durchaus mal mit Thesen kommen in öffentlichen Medien dazu Stellung beziehen ist auf der anderen Seite.

00:28:52: jetzt sind wir fast schon bei dem Thema was machen die Medien?

00:28:55: Was machen offene PR dazu?

00:28:58: Dass da ganz kritische Spiegel vorgehalten werden wie kann ihr das sagen und was fordert der da?

00:29:04: Und so weiter.

00:29:05: also sind wir dazu liberal Arbeitnehmer orientiert und freundlich, dass das gar keine Thesen mehr sind, die ich bringen darf.

00:29:13: Dass sich Leistung einfordern darf, dass ich sage wir müssen wieder mehr arbeiten!

00:29:17: Die Rente muss nach hinten verschoben werden, wir brauchen wieder weniger Krankentage, wir müssen weiter mehr Leistungen bringen

00:29:23: usw.,

00:29:23: also es ist ja nicht populär.

00:29:24: Also ich meine Friedrich Merz hat sich da mit einigen Äußerungen gerade jetzt in den letzten Wochen nicht unbedingt ein positives Feedback veraltet.

00:29:32: Ist das gar nicht mehr gewollt, dass sowas gesagt wird?

00:29:46: Sag mal was so, wenn du bei allen beliebt bist dann hast du sowieso etwas falsch gemacht.

00:29:50: Das ist glaube ich das erste also ein bisschen Gegenwindmuster aus sein und sollten gerade Amtsträgerinnen und Amtssträger auch vertragen können.

00:29:57: Also ich muss gestehen Ich finde diesen größten Lifestyle Teilzeit exzellent denn er besagt nämlich genau das Problem.

00:30:05: Es geht nicht um Teilzeitmodelle für Menschen die nicht anders können.

00:30:09: Ich war froh dass meine Frau Teilzeit arbeiten konnte als unser Kind klein war.

00:30:13: Ja klar muss es die Regelung geben, wenn ich einen Angehörigen pflegen muss.

00:30:17: Wenn ich aus gesundheitlichen Gründen nicht Vollzeit arbeiten kann dann muss das ganz dringend sein denn das gehört zur sozialen Marktwirtschaft und zur Solidargemeinschaft.

00:30:26: solche Menschen bestmöglich zu unterstützen Live-Style-Teil sein, da geht es ja nur darum.

00:30:31: Ah nee aber Namitas ab drei, da habe ich aber Minigolf und dann muss ich mit meiner Katze spielen und da möchte ich auch noch ins Kino.

00:30:39: Aber Donnerstag um vier kommt immer eine Theateraufführung das sind die Karten billiger als zum sechs.

00:30:44: Neh, da kann nicht so lange arbeiten.

00:30:46: Das ist die Lifestyle-Teilzeit, die auch genau so bezeichnet wird.

00:30:49: Die dann aber kritisiert wird und dann heißt ja wieder, oh, die wollen nur mehr Leistung und wollen Arbeitnehmer unterdrücken.

00:30:56: Nein, darum geht es gar nicht!

00:30:56: Es geht genau darum, wieder so ein Leistungsmindset herzustellen, dass eben Arbeit nicht der Vernührungspark zwischen den Urlauben ist.

00:31:06: Darum muss es gehen... Und wenn Lifestyle Teilzeit kritisieren wird, da machen Leute das absichtlich, weil sie es missverstehen wollen?

00:31:14: oder weil sie nicht richtig hingehört haben, was damit eigentlich gemeint ist.

00:31:18: Es geht eben genau um die... Ich bin vierundzwanzig ich bin Akademiker, ich bin fit, ich könnte etwas tun wollen aber mehr als achtundzwanzeig Stunden pro Woche... Sorry da fehlt mir ja total viel Freizeit.

00:31:32: Da hat bei dir kein Haar nachgekräht und ihr Freizeiti fehlt, da hat bei mir keinen Haar noch gekräht.

00:31:36: wenn wir unsere Achtzig Neunzig Jahrhundertstundenwoche haben inklusive Dienstreisen Aber warum?

00:31:41: Weil wir immer gesehen sind warum wir das eigentlich machen und was dabei rauskommt.

00:31:46: Jesus meint, warum tue ich das eigentlich?

00:31:49: Das fehlt mir!

00:31:50: Und wenn ich der Meinung bin, meinen Arbeitsplatz den halte ich nur achtundzwanzig Stunden pro Woche durch dann muss sich sofort kündigen weil dann bin ich da falsch.

00:32:00: Ich muss doch den Anspruch haben, produktiv sein zu wollen... das gibt auch eine innere Befriedigung.

00:32:05: aber diese Befriedigungen zu wecken dass Leistung Spaß macht und mal ganz abgesehen vom Gehalt Das gibt ja auch eine Internation.

00:32:13: Heute habe ich richtig was geschafft, waren zwar zwölf Stunden aber ich hab richtig etwas gemacht, ich habe geile Gespräche geführt Ich habe mit super Kunden gesprochen und ich habe richtig was geleistet.

00:32:22: Ich habe einen Impact geleistete Und damit fühle ich mich da auch bestärkt.

00:32:28: Die Frage ist halt, ich kann es mit einem konkreten Beispiel noch mal unterstreichen.

00:32:36: Ich habe ja jetzt nun zwei Söhne die auch genau mitten in dem Alter sind wo wir genau dieses Thema sehr stark haben, das sind jetzt fünfundzwanzig und neunzwanzigt die beiden und die haben, woher kommt's auch immer für sich angenommen dass sie mindestens mal setzig acht Stunden die Woche arbeiten und Vollgas geben Und das wird von ihren Freundeskreisen sehr stark kritisiert.

00:32:56: Ja, also wieso hast du keine Zeit?

00:32:59: Wieso können wir heute Abend nicht das machen oder dass machen?

00:33:01: und jetzt wirst du schon bald wieder ein Vater hat sich jetzt einer anhören dürfen ja und so.

00:33:07: Also mir wurde das berichtet.

00:33:09: Von daher ist es scheinbar auch in den Freundeskreisen nicht unbedingt State of the Art sozusagen oder der Mainstream da mit entsprechendem Aufwand Performat zu sein.

00:33:23: oder ich gehe mal jetzt eine Stufe weiter.

00:33:25: Ich habe ja nun viele Führungsgespräche mit jungen Führungskräften in den Unternehmen, ich hatte jetzt jemanden der ist Mitte dreißig und der möchte ganz so dreizig bis fünf drei Stunden arbeiten in der Woche und er hat was drauf, der könnte auch fünfundvierzig auf fünfzig Stunden die Woche arbeiten.

00:33:39: und als ich ihn dann gefragt habe wieso er denn nicht mehr Stunden macht und da vielleicht auch entsprechend jetzt dann auch einmal eine Führingsverantwortung noch mehr übernimmt in der Steuer- und Wirtschaftsprüfungskanzlei, Inbrunst entgegnet, Herr Schmaler.

00:33:53: Ich arbeite dann wenn es mein sonstiges Leben zulässt und der hat seine Prioritäten ganz klar auf seinen Hobbys, auf seiner jungen Familie, auf was weiß ich war's und er will nach einem Mini Max-Prinzip arbeiten und möglichst viel Zeit für sein Leben machen außer der Arbeit.

00:34:09: also von daher irgendwas ist doch da verrutscht.

00:34:11: ja und die Frage ist ja gehts uns gesellschaftlich nach wie vor immer noch zu gut?

00:34:18: Also haben wir noch zuviel Wohlstand?

00:34:20: Ja, dass der Notstand noch nicht so groß ist.

00:34:23: Dass die Leute wieder erkennen.

00:34:24: ich muss was tun weil es fällt halt nicht vom Himmel.

00:34:28: Es gibt in der Wirtschaftsethik den Kernbegriff der sogenannten Anreizkompatibilität.

00:34:32: das heißt Ich muss immer etwas davon haben ja wenn ich etwas tue Wenn ich aber merke dass sich mit minimalst Einsatz Alles das bekomme was ich so brauche und habe möchte zum Leben Dann werden die allermeisten sagen Weil der Mensch ist ja eigentlich per se ein voller Hund ... wenn wir die allermeisten sagen, warum soll ich denn noch mehr machen?

00:34:51: Du hast völlig recht.

00:34:52: Uns geht es weiterhin zu gut... als das da ein wirklicher Mentalitätswandel kommen kann.

00:34:58: Ich hatte persönlich gedacht,... dass spätestens durch den Ukraine-Krieg sowas kommt.

00:35:04: Also alles teurer wurde.

00:35:06: Inflation stieg, rasant, man hatte Angst wegen Energiepreisen und so weiter.

00:35:10: Dann kamen das ganze Thema.

00:35:12: Oh!

00:35:13: Die Preise steigen noch mehr.

00:35:14: Wir werden Wohlstand verlieren weil schwaches Wirtschaftswachstum bzw.

00:35:18: ja sogar Rückgang in der Wirtschaftsleistung.

00:35:23: Alle maulen, dass man sich kaum noch was leisten kann.

00:35:26: aber geh mal abends an Restaurants vorbei auch an gar nicht so guten da stehst du an um Platz zu kriegen

00:35:31: absolut

00:35:33: also dann da passt irgendwas nicht zusammen da haben sich Maßstäbe einfach verschoben das es trotz allem immer noch so gut geht dass man mit weniger Leistungen sich doch das leisten kann was man eigentlich möchte zumindest für den Moment Ob das langfristig tragfähig ist, dass er da hingestellt.

00:35:50: Aber für den Moment kann ich auch mit dreißig Stunden in Urlaub fahren die Kinder versorgen essen gehen und mir weiß ich nicht noch meinen Winter-Schrenrad auf dem Flohrmarkt kaufen wenn ich will am Wochenende.

00:36:02: Das scheint doch zu funktionieren.

00:36:04: Die Frage ist wie lange es noch gut geht Und dann nämlich der harte Aufschlag kommt.

00:36:08: Dann werden sich nämlich viele Leute massiv umstellen müssen Um wieder in das Mindset reinzukommen.

00:36:14: Denn sagen wir mal ehrlich An Bequemlichkeit kann man sich recht schnell gewöhnen.

00:36:18: Ich weiß ja, du bist Läufer aber sicherlich gefällt es dir besser gefallen in Chocochroissant zu essen und Milchcafé zu trinken als morgens joggen zu gehen.

00:36:27: Bist du verrückt?

00:36:27: Nein auf keinen Fall!

00:36:28: Wie war's

00:36:29: denn?

00:36:29: Da ist der Mensch auch drauf gepohlt.

00:36:31: Das würde beim Ethik-Codex überhaupt nicht funktionen.

00:36:34: Die allermeisten sitzen lieber auf der Couch als was zu tun.

00:36:36: das ist

00:36:37: schon...

00:36:40: Ich hatte ein Hauler Hund des von seiner Grundanlage.

00:36:43: Also da habe ich jetzt gerade, ich hatte ja nun Geburtstag vor allen Dingen Tagen und da hab' ich schon vielen Seiten viel Feedback bekommt dass das was ich mache eh nicht nachvollziehbar ist.

00:36:52: also von daher ich würde tatsächlich nie mal laufen gehen als ein Schuhbett.

00:36:57: Der Mensch versucht hier Jürgen Kapazität so weit wie möglich zu reduzieren einfach aber das Jürchen viele Energie verbraucht um der Körper gepultes Energie zu sparen.

00:37:05: Ich erzähle

00:37:06: euch auch, warum bei den Allermeisten beim Denken ja nicht mehr viel rauskommt.

00:37:09: Aber deswegen ist der Mensch natürlich auf Bequemlichkeit irgendwie gepohlt um seine Gehirnleistung soweit es geht zu reduzieren und den Energieverbrauch niedrigzuhalten.

00:37:18: Aber da muss man auch rauskommen.

00:37:19: Man muss es halt schaffen!

00:37:21: Und das hat auch wieder was mit Ethik... Auch mit Führungsethik zu tun.

00:37:25: Wie motiviere ich denn dazu?

00:37:28: Ohne den typischen Druck weiß ich nicht, wenn du das und dass nicht machst dann kriegst du keine Bonny oder Gehaltgeschichte.

00:37:33: Wenn wir davon ja von Sanktionen weggehen Wie schaffe ich es mit Wohlverhalten und Wertschätzung dem anderen gegenüber?

00:37:41: Und der Achtung Von Freiheit Gerechtigkeit allen was dazu gehört diese Leistungsfähigkeit wieder hervor zu holen?

00:37:50: Da brauche ich uns häufig ja keine Politik.

00:37:52: Dafür brauchte dieses erst mal.

00:37:54: dieses wollen Also dieses persönliche Wollen ist, ich sage ja das will ich jetzt tun.

00:37:59: Ich möchte jetzt Gas geben und dann auf der Gegenseite auch ein Sparringspartner zum Beispiel als Führungskraft die mich darin auch bestärkt Die auch zeigt pass auf wir machen das gemeinsam Wir schaffen jetzt hier auch die Mechanismen Dass du produktiv sein kannst dass du leistungsfähig sein kannst Und wenn wir das sehen das geht vom Mond aus besonders des abends Welche, dann stellt sich ja die Frage gar nicht ob du Freitags kommen musst.

00:38:23: Dann ist doch die vier Tage Woche in Ordnung wenn du sonst leistungsfähig bist aber nichts zu sagen Wenn ich nicht nur dreißig schon arbeite dann bin ich nicht leistungspfähig.

00:38:32: das ist nämlich ein Trugschluss.

00:38:34: Bin mir sicher dass die allermeisten da draußen wenn nicht tatsächlich körperlich oder andere Einschränkungen vorliegen durchaus in der Lage sein sollten mehr als dreißige Stunden pro Woche zu arbeiten.

00:38:44: Absolut ja.

00:38:45: Und ich meine, ich bin natürlich bei dir beim Thema Effektivität und Effizienz.

00:38:49: Ich mein dafür sind wir lang genug im Prozessbereich unterwegs und dass die meisten eine hohe Produktivität auch leisten könnten wenn sie konzentriert und fokussiert arbeiten.

00:38:58: Wenn in der Zeit wo sie normalerweise über vierzig Stunden arbeiten, könnten Sie das auch ein paar und dreißig Stunden machen hätten damit mehr Zeit für andere Dinge.

00:39:05: also da würde kein Unternehmer produktivität verlieren wenn alle noch fokusierter sind und konzentrierte Dinge machen.

00:39:10: Da gibt es sehr schöne positive Beispiele.

00:39:13: aber Ich will doch noch mal ein anderes Thema da weiter nochmal in die Tiefe betrachten, auch weil ich es halt wirklich sehr, sehr spannend finde.

00:39:19: Auch gerade unter einem ethischen Aspekt sehr spannend, was da gerade passiert.

00:39:22: Wir haben gerade gesagt okay, die Leuten geht's kurzherzlich doch zu gut!

00:39:25: Deswegen ist also noch kein Leidensdruck da Dinge zu ändern und vielleicht auch wirklich wieder aufzuwachen um zu sagen hey wenn wenn ich jetzt persönlich wieder mehr haben möchte muss ich auch mehr tun, weil sonst gehts mir einfach schlechter.

00:39:35: Dann kann ich vielleicht nicht mehr im Urlaub fahren, ich kann mir nicht mehr lassen das leistet usw.

00:39:38: Also ich muss wieder einfach selber mehr Initiative ergreifen um mich wieder zu belohnen mich belohnen zu können, weil sonst belohgt nicht das Leben.

00:39:45: aber ich habe nichts dafür getan.

00:39:46: Und auf der anderen Seite haben wir zum Beispiel ja auch Klienten oder Unternehmen die seit vielen Jahren begleiten Die sehr, sehr gute oder sehr wirtschaftlich.

00:39:57: Sehr, sehr erfolgreiche Jahre hinter sich gebracht haben und damit natürlich auch viel für die Mitarbeiter tun konnten.

00:40:01: auch ja also zwar viele Möglichkeiten auch da Und jetzt auf einmal bronchen bedingt haben diese Unternehmen auf einmal Jetzt doch sehr anspruchsvolle Zeiten weil Aufträge ausbleiben Hochbau zum Beispiel und ich habe die Mitarbeiter über jahre an allen teilhaben lassen framing gezahlt alles mögliche gemacht und jetzt fordere ich von den Mitarbeitern in einer Krisensituation.

00:40:24: Natürlich trotzdem Engagement ein, ich forderte Bindung ein also keine Fluktuation, keine Krakentagequote und so weiter sondern dass wir gemeinsam sozusagen durch diese Krise durchkommen.

00:40:35: Wie es ja so schön heißt eine Krise zeigt sich der wahre Charakter.

00:40:38: Also wo sind wir da bei der Ethik?

00:40:40: Das sind dem Moment die Menschen die jahrelang vorher alles bekommen haben den Erfolg mit erlebt haben jetzt auf einmal merken wenn's weniger gibt wenn weniger Möglichkeiten da sind Da muss ich halt jetzt gehen, da suche ich mal etwas anderes.

00:40:52: Also warum sind die Menschen nicht bereit?

00:40:54: Also wieder von dem was ich vorher bekommen habe auch wieder was zurückzugeben und so sagen wir kommen gemeinsam

00:41:01: dadurch.".

00:41:02: Das ist natürlich ein Kernthema der Wirtschaftsethik denn bei Ethik sprechen wir darüber dass wir genau das Mittelmaß finden zwischen Eignutzoptimierung und Fremdenutzenoptimierungen.

00:41:11: auf der anderen Seite Passende Beispiel für maximale Eigennutzorientierung, dass es nur um mich geht.

00:41:21: Also wie ein Fünfjahrer der sagt ich-ich-ich und niemand anderes weil nur was Ich will ist richtig naja das Unternehmen ja die mussten das doch für uns tun und denen den geht's doch so gut da müssen wir auch etwas für uns tun aber von sich selber fordert man das eben nicht.

00:41:34: und das natürlich wirklich ein wunderbares Thema für die individuelle Ethik.

00:41:37: wo sehe ich mich eigentlich selber?

00:41:38: Was ist eigentlich der Anspruch an mich selbst?

00:41:41: Und dann muss jeder, der ehrlich ist wie gesagt.

00:41:44: Eigentlich habe ich meinen Selbstanspruch damit auch negiert denn ich hab alles genommen weil ich es bekommen habe.

00:41:51: aber jetzt gebe ich dafür nichts zurück.

00:41:52: und warum soll ich dir mehr arbeiten als in meinem Vertrag steht?

00:41:55: Warum nicht?

00:41:56: Sollen die da oben das doch erst mal machen?

00:41:58: Die haben sich doch die Taschenfolge gemacht.

00:42:01: Das passiert natürlich ganz schnell.

00:42:03: Es gibt die sogenannte goldene Regel der ökonomischen Ethik.

00:42:07: Die heißt sinngemäß dass man Bedingungen der gesellschaftlichen Zusammenarbeit investieren soll.

00:42:13: Das heißt, es ist anderes als das von allen Seiten Kooperationsbereitschaft erwartet wird wie wir ja schon bekannt im kategorischen Imperativ haben.

00:42:20: Handle so dass deine Handlung zum allgemeinen Naturgesetze werden kann.

00:42:25: Das heisst, so wie ich handle handeln alle, das heißt es fällt auf mich zurück.

00:42:29: also muss ich mich fragen wenn ich mich jetzt so unsolidarisch und unfair gegenüber meinem Arbeitgebern auch den Kolleginnen Kollegen verhalte?

00:42:37: Ist es das die ich sein will wie ich behandelt werden?

00:42:40: Denn am langen Ende, egal ob man religiöses ist, egal welche Weltanschauung man hat.

00:42:47: Irgendwann werden Sachen zurückkommen und im Zweifel, wenn man von irgendeinem anders mal so behandelt wird wie man selber vorher gehandelt hat.

00:42:56: Und dann werde ich mich fragen will ich es so behandeln werden?

00:42:59: Wenn ich jetzt Arbeitgeber wäre möchte ich dieses Verhalten haben, würde ich sagen klar kein Problem da muss du sagen okay Ich bin gerne ein ARSH.

00:43:08: dann muss ich damit klarkommen.

00:43:10: Aber wenn ich irgendwo in mir noch sowas wie Anstand, Solidarität und so weiter in mich habe, da muss ich mich fragen ist das das Handeln was ich haben will aber auch?

00:43:21: Was tun denn die Führungskräfte dafür um dieses Handeln auch nochmal rauszuholen um diese Solidaritäts-, diese Kooperationsbereitschaft einmal zu wecken.

00:43:34: Ich finde es extrem spannend.

00:43:35: Also ich habe einen Fall gerade im Kopf, wo ich auch schon lange begleite und wo ich ganz da sehe dass die Unternehmer sind für mich ethisch in jeglichen Sinne die absoluten Vorbilder.

00:43:49: Also wie, die haben sich nicht einen Euro zu viel gezahlt in den Jahren auch wo es dem Unternehmen sehr gut ging, die sehr demütig agieren, die alles ins Unternehmen investieren, Die für die Mitarbeiter da sind, die Alles mögliche tun um die Mitarbeitern zu helfen sie zu unterstützen und so weiter.

00:44:04: also wirklich völlig exemplarisch ja.

00:44:07: und aber Genau selbst die jetzt in der Zeit ja viele, viele Enttäuschungen erleben von Menschen wo man vorher gesagt hätte, digensierlich auch durch eine Krise mit oder die werden auch das wieder genau wie du sagst.

00:44:20: Auch wieder zurückzahlen was sie vorher bekommen haben wenn es dem Unternehmen vielleicht auch nicht so gut geht.

00:44:25: aber wo man jetzt einfach sieht dass dieses was du vorhin schon beschrieben hast das egozentrierte Verhalten so stark ist ja dass die Leute sagen okay wenn ich das jetzt nicht bekomme mehr und ich fordere trotzdem noch weiter und wenn ich mich kriege dann gehe ich halt Und dass sie sich dann einfach andere Unternehmen suchen, die vielleicht eine andere Wirtschaft oder andere Branchen suchen.

00:44:41: Die in anderen Möglichkeiten im Moment sind und das dann da wieder zu bekommen was jetzt da im Moment temporär nicht mehr haben weil auch völlig offen kommuniziert wird sobald die Wirtschaftssituationen sich wieder verändert.

00:44:50: Sobald das Unternehmen auch wieder sich weiter positiv auch wirtschaftlich wieder entwickeln werden diese Dinge sofort alle wieder gemacht.

00:44:56: also es geht nur darum die Zeit jetzt gemeinsam zu bestehen zu überbrücken um dann wieder natürlich in anderen blühenden Wiesen unterwegs zu sein und dass selbst die Leute nicht bereit sind jetzt ihren Teil dazu beizutragen, vielleicht mal für zwei, drei Jahre ein Stück zurückzustecken.

00:45:11: Vielleicht auf eine Prämie zu verzichten und so weiter um trotzdem dann mitzuhelfen.

00:45:15: Für das was man gemeinsam ja da aufgebaut hat es auch wieder weiterzuführen.

00:45:19: also ich finde es ethisch schon hoch spannend sowas zu reflektieren.

00:45:23: Dann sollen deine Klienten doch froh sein solche Mitarbeitungen los geworden zu sein?

00:45:27: Ja das ist so!

00:45:28: Das ist auch der

00:45:30: Unabfindung zahlen zu müssen ohne sich vorgeregt zu treffen dass sie freiwillig gegangen sind.

00:45:34: denn das sind einfach Menschen die die respektieren und akzeptieren nicht, worauf unser Wirtschaftssystem beruht.

00:45:41: Nämlich eben auf Solidarität, Auf Achtung, auf Kooperation, auf sozialem Miteinander.

00:45:47: Und da sind wir beim Thema Freiheit.

00:45:50: Das sind ja Mitarbeiter oder Personen, die erwarten für sich maximale Freiheit.

00:45:54: Also ich darf alles und ich kriege alles weil Ich bin der größte!

00:45:58: Ich mache hier alles richtig Meine persönliche Freiheit geht aber natürlich immer nur bis dahin wo ich die Freiheit des anderen ja nicht beeinflusse.

00:46:06: weiter kann meine freiheit ja nicht reichen sobald ich mit meiner freien entscheidung deine freiheit einschränke.

00:46:11: soweit darf ich nicht gehen weil das ist da das von preis muss ich nicht gedeckt.

00:46:15: aber dass sind leute die sagen jetzt ich will das so und schränken damit natürlich symbolisch die freiheit des anderen ein weil sie ihm diktieren wollen wie er mit ihnen umzugehen hat und damit werden grenzen überschritten die auch die sich auch nicht mehr erklären oder entschuldigen oder legitimieren lassen, weil einfach die persönliche Freiheit, die die persönlichen grundlegenden Rechte des anderen damit massiv beschnitten werden.

00:46:43: Jetzt nicht im strafrechtlichen Sinne oder dass man sagt so, damit kommst du an den Pranger ja wenn du sowas machst aber schon das man zeigt, dass mir das Gegenüber ziemlich egal ist und es nur darum geht, dass ich meine freiheit, meine Grenze maximal ausdäne um mir egal ist, was mit dem anderen passiert.

00:47:01: Also den ist völlig der, der so eine moralische Kompass verloren gegangen dieser Moral Point of View also der Standpunkt von dem ich aus Entscheidungen treffe bei denen ich aber immer die Auswirkung auf den Anderen mit bedenke das fehlt solchen Leuten völlig und ich möchte in meinem Umfeld mit solchen Menschen nichts zu tun haben.

00:47:19: Ja, sehr spannend auf jeden Fall.

00:47:21: Das ist immer ein Bereinigungsprozess das ist ganz klar.

00:47:23: also wenn die Halbgötter gehen des Platz für die Götter und ja in der Krise zeigt sich der wahre Charakter wobei

00:47:29: man auch sagen muss von der Leistung.

00:47:31: hier sind es ja meistens nicht mal Viertelgöttern die sich so aufführen.

00:47:35: Ja teils teils muss ich sagen wir reflektieren dann auch von den Mitarbeitern die gegangen sind.

00:47:41: wieviel von denen waren wirklich Leistungsträger?

00:47:44: Bei all unseren Klienten, also wenn man die Mitarbeiterflugtuation mal kritisch reflektiert.

00:47:47: Ich habe Klientinnen, die haben eine sehr, sehr niedrige Mitarbeiterflogtuations.

00:47:50: Es gibt manche Branche, die am zwischenhöherem Mitarbeiterfloktuation.

00:47:54: Aber dass man immer reflektieren will von denen, die gegangen sind hätte man gerne gehalten.

00:47:57: Also waren es Menschen, die man verloren hat?

00:47:59: Waren es Leistungsträger, die wir gerne gehalten hätten oder ist man eigentlich dankbar dass sie dann doch sich was anderes gesucht haben und nicht quasi mehr zum Team dieses Unternehmens auch gehören.

00:48:09: Und von daher also in der Regel gebe ich dir schon recht ist es so.

00:48:12: aber manchmal verliert man auch Leute wo man sagt wie was jetzt da passiert warum ist der jetzt gegangen?

00:48:17: das hätte man eigentlich nicht vermögliche gehalten.

00:48:18: ja also schon diese Enttäuschung die dann kommt

00:48:22: Ich bin auch schon mal gegangen aus einer Stelle bei denen der Arbeitgeber gedacht hat, dass ich da bis Ultimo bleibe.

00:48:28: Das hat aber Gründe, die ich erklären konnte und wir arbeiten trotzdem weiter zusammen eben auf frei beruflicher Basis.

00:48:34: Ja klar das gibt es ja immer.

00:48:39: Wir wissen beide niemand ist unersetzbar man kann alles kompensieren.

00:48:42: Es geht da aber immer im Sinn der Ethik auch um eine offene Kommunikation.

00:48:46: Ich sage dann warum gehe ich denn jetzt?

00:48:49: Gehe ich tatsächlich weil ich mir gedacht habe so Eigentlich bin ich doch kein guter Mensch und wenn nicht keine Bonnie kriege, dann gehe ich oder gibt es andere Gründe.

00:48:57: Es ist ja auch häufig so dass auch Führungskriter-Leistungskrieger sich doch nicht trauen den tatsächlichen Grund zu nennen.

00:49:05: vielleicht ist irgendwas anderes vorgefallen warum die Person einfach nur sagt Ja läuft gerade sich gut?

00:49:09: Ich habe ein anderes Angebot aber es ist irgendetwas anderes.

00:49:12: also da ist natürlich immer die Frage wie kommuniziert das Individuum?

00:49:16: Also was gibt es wirklich von sich preis und wie offen ist denn da tatsächlich auch die Kommunikation ohne irgendwelche Hintergründe zu kennen.

00:49:24: Am Ende des Tages ist es wahrscheinlich eine Mischung, bei der Meer ist man aber froh dass sie doch tatsächlich weg sind weil wir dann mit denen die da sind auch nach vorne gehen kann.

00:49:35: und jede Krise ist ja auch ein Veränderungsprozess.

00:49:38: Und im Veränderungen haben wir die Startphase, dann haben wir den tiefen Fall wenn wir nach Kurt Levien gehen und dann geht's wieder aufwärts immer im Sinne von Ethik und Kommunikation und ein paar bleiben eben auf der Strecke.

00:49:49: Das ist bei dir als Läufer beinem Marathon auch.

00:49:52: Da bleibt immer ein paar auf der Strecke, obwohl gut sei.

00:49:55: also weniger gute

00:49:57: Werbung.

00:49:59: Führung ist einem in die Wiege gelegt.

00:50:04: Führungen hat man genetisch bedingend mitbekommen.

00:50:09: Fführung hat man natürlich durch seine Eltern oder durch Vorbilder, die man in seinem Leben hatte gelernt.

00:50:18: so funktioniert Führungs- oder kann man Führung heute, wenn man noch keine Führungskraft ist oder wenn man schon eine Führingskraft ist in der ersten Führungensebene als Unternehmer, als Geschäftsführer bis natürlich hin zu einem Polier auf einer Baustelle.

00:50:36: Kann man Fährung lernen?

00:50:38: Kann manFührung weiterentwickeln?

00:50:41: Kann führung in sich auch verwässern?

00:50:45: und wir sagen von CEC eindeutig ja!

00:50:48: zu diesem Thema.

00:50:50: Und wir beschäftigen uns viele, viele Jahre schon mit dem Thema Reifegrad einer Führungskraft weiterentwickeln und was es heißt natürlich in einem Organisations-Entwicklungssystem als Führungskraft ja zu glänzen Wirkung zu erzielen und sie als Fährungskrafter natürlich auch permanent weiterzuentwickeln.

00:51:10: das wollen wir unterstützen und dazu haben wir eine Führungenskräfte Akademie entwickelt Und die kann man entweder so, wie man es für sich möchte in einzelnen Modulen besuchen.

00:51:22: Man kann auch die komplette Führungsakademie durchlaufen – in vierzehn Modulen!

00:51:27: Man kann diese Führungsaakademie mit den jeweiligen Führunkräften in seinen Unternehmen etablieren oder man kann natürlich nur in einzelne Modulen situativ einer Führungenkraft Unterstützung geben.

00:51:41: Und wenn darüber mehr wissen möchte, wer sich mit uns am besten mal in Verbindung unser Head of Product Stefan Kraus freut sich natürlich hier über spannende Gespräche um nochmal zu erklären was man da auch sinnvoll einsetzen kann.

00:51:55: und natürlich unsere CEC Prozesskonsultens sind natürlich hier auch die richtigen Ansprechpartner Wenn es darum geht ja Führung weiterzuentwickeln.

00:52:06: Werbung Ende Ja, damit er kein Missverständnis entsteht bin ich auch komplett fein.

00:52:13: Es gibt immer Konstellationen warum Mitarbeiter auch erhobenen Haupt ist und mit offener Kommunikation ein Unternehmen verlassen Und dann sogar vielleicht natürlich auch.

00:52:21: wir hatten jetzt auch zwei Fälle bei uns im letzten Jahr das Mitarbeiter die über uns vor Jahren gegangen sind Die auch paar Jahre bei uns waren aber dann einfach mal was andere sehen wollten andere Lebenserfahrungen sammeln wollten usw.

00:52:33: Und die beide Im letzen jahr als Führungskräfte wieder zurückgekommen sind Und jetzt hier bei uns eine Super Performance liefern.

00:52:40: Wie es ja immer so schön heißt, man sieht sie im Leben immer zweimal und wenn man sich sauber verabschiedet und alles Gute wünscht und sagt... Bei uns steht ihr die Tür immer offen, wenn du wieder zurück willst.

00:52:51: Und wie gesagt, ich bin beide nach Jahren zurückgekommen und ich bin jeden Tag dankbar.

00:52:55: Die haben viel gelernt, die waren unterwegs.

00:52:56: Sie haben andere Unternehmenserfahrungen gesammelt und sind jetzt hier mit uns absolute Performer und übernehmen Verantwortung hier.

00:53:03: Ich weiß, wenn nichts passiert, dann bleiben auch die nächsten zehn Jahre hier.

00:53:07: Und von daher, das gehört auch dazu, man will ja vielleicht eine andere Erfahrung sammeln und mal andere Dinge kennenlernen

00:53:14: usw.,

00:53:14: und zwar ist es manchmal noch manche Sachen nicht zu wertschätzen...

00:53:17: Das ist ja auch wieder ne Frage der Führungskultur und der Föhrungsethik.

00:53:20: auch.

00:53:20: wie stehe ich zum anderen?

00:53:22: Wie gehe ich damit um dass mir nur ein Mitarbeiter sagt du Andreas oder sie Herr Schmaler?

00:53:27: Ich habe für mich festgestellt, ich möchte was anderes sehen.

00:53:29: Es war eine super Zeit aber ich kündige!

00:53:32: Wie gehe Und was zeige ich dem anderen auf?

00:53:35: Jetzt du gesagt, ja dann geh doch.

00:53:36: Du kannst heute Abend ... Ja brauchst nicht mehr wiederkommen!

00:53:38: Dann hätten die sich garantiert nicht nochmal bei euch beforben.

00:53:41: Auf der Flussposition.

00:53:43: Das geht auch ums eigene Menschenbild aber das muss eben beide Seiten betreffen also diese Kooperationsbereitschaft und diese Investitionsbereitsschaft in diese Kooperation untereinander.

00:53:56: Die darf nicht einseitig sein.

00:53:57: Also es ist nur monodirektional.

00:53:59: Es muss immer bidirektional sein

00:54:01: Ja.

00:54:02: Das muss ich auch als Unternehmer, also ein Unternehmer von meinen Mitarbeitenden einfordern dürfen.

00:54:07: Ja auf jeden Fall.

00:54:08: Das hat nichts damit zu tun mit... Also irgendwie das mir einer sagt ja ne er ist Unternehmer du musst aber nur Arbeitnehmer zentriert sein.

00:54:16: Das kann nicht funktionieren.

00:54:17: so funktioniert Wirtschaft nicht.

00:54:19: Sonst brauche ich einen Unternehmer zu sein weil sonst habe ich keinen Anreiz.

00:54:23: Pettig ich finde es natürlich sehr spannend um nochmal da noch mal vom ja nochmal von oben drauf zu schauen.

00:54:29: was kann passieren damit ein Change entsteht.

00:54:33: Also in meinem begrenzten Kosmos oder im überschaubaren Kosmos weiß ich natürlich, was ich in einem Unternehmen machen kann um eine Aufbruchstimmung zu erzeugen und Neues Why zu entwickeln usw.

00:54:44: Aber was mache ich an einem Land?

00:54:46: Was mache ich in einer Gesellschaft?

00:54:49: Braucht Deutschland ne neue Vision?

00:54:52: Brauche Deutschland Neues why?

00:54:55: Was muss hier passieren, damit wieder ein Change eintreten kann, dass die Leute wach werden müssen... Muss es wirklich erst ganz runter gehen, muss es wirklich grausche Klocke.

00:55:04: Also im Fußball würde man sagen, muss ich bis in die dritte Liga absteigen um wieder neu aufzubauen und wieder nach oben zu kommen.

00:55:10: Ich meine wir haben genug Beispiele auch, die sind ja die Weg gegangen sind, die abgestiegen sind sich restrukturiert haben und gestärkt zurückgekommen sind.

00:55:19: also VfB Stuttgart ist ein schönes Beispiel momentaktuell, die da wieder zeigen was das heißt über den Umweg zweite Liga sich wieder nachhaltig für Europa zu qualifizieren.

00:55:29: kann das ein Land auch machen, muss ein Land sich komplett neu erfinden können und aus den Daunen wieder aufbauen können.

00:55:37: Ich meine da muss man ja natürlich in der Geschichte sagen was ist es dann?

00:55:40: sind Kriegsszenarien?

00:55:41: oder was kann so etwas auslösen dass ein Land wirklich pleite ist um wieder über Dekaden wieder sich neu zu finden?

00:55:49: Also ich glaube so weit werden wir in Deutschland nicht kommen, weil die fleuchswirtschaftliche Substanz ja hier noch viel zu stark ist.

00:55:55: Wir sind natürlich gerade in einer schwierigen Phase und viele Branchen sind im Transformationsprozess.

00:56:00: aber Deutschland ist obwohl es manchmal nicht so aussieht nach meiner Auffassung, wobei ich bin kein Volkswirt das möchte ich auch sagen strukturell intakt also strukturell funktioniertes Jahr.

00:56:11: Wir hatten vor vielen Jahren mal die Agenda- Herr Schröder abgewählt worden, dabei war das das größte Geschenk, dass diese SPD-Regierung dem Land machen konnte.

00:56:22: Denn da hat ein nachhaltiger Wandel stattgefunden.

00:56:25: Meines Erachtens brauchen wir jetzt auf technischer Seite eine Agenda, weiß ich nicht, wenn man die zwanzig, dreißig, zwanzich, vierzig wie auch immer, die zeigt wo das Land hingehen soll und dass man technische Reformen dafür braucht Sozialversicherung alles was dazu wird.

00:56:39: Das ist aber nur die eine Seite mit der ich wenig auskenne Die Seite wo ich, glaube ich mehr zu sagen kann und in der ihr auch stärker unterwegs seid ist die sich nennt es mal normative Seite.

00:56:50: Du hast gesagt, brauchen wir eine neue Vision für Deutschland?

00:56:53: Ja, wir brauchen eine Agenda, nennen wir sie zwanzig dreißig aber auch ne Vision zwanzigtreißig Und zwar nicht nur.

00:56:59: Wir wollen im nächsten Jahr eins Komma Sieben Prozent Wirtschaftswachstum haben anstatt Eins Komma Vier Prozent.

00:57:05: das kommt sowieso wenn die Vision stimmt dass man sich Mal wieder Dass Man Sich Mal Wieder Darauf Einstimmt.

00:57:10: Wo will man Was Will man Eigentlich Sein Als Deutschland?

00:57:14: jetzt nicht im nationalen Sinne, sondern eben im gesellschaftlichen, wirtschaftlichen Sinne in nutzendstiftenden Sinne.

00:57:21: Wir hatten bei einem anderen Bundeskanzler Kohl, hatten wir damals die Rede von der geistig moralischen Wende.

00:57:31: So weit möchte ich nicht gehen um diesen historischen Begriff zu bemühen aber in die Richtung muss es gehen dass man sagt okay wofür stehen wir eigentlich?

00:57:37: Was sind denn etablierte deutsche...ich nennen sie mal Tugenden Wie Erfindergeist, Innovationskraft.

00:57:46: Vielleicht auch Effizienz und Produktivität.

00:57:48: Vielleicht eine Mischung aus langweiliger Effizience.

00:57:52: Wir sind hier kein Silicon Valley Das waren wir nie.

00:57:56: Aber wenn die deutschen Ingenieure was gemacht haben in der Vergangenheit Dann hat das länger gedauert aber dann war es immer auf den Punkt.

00:58:04: Die Mercedes S-Klasse ist die Mercedes S Klasse.

00:58:07: Können Chinesen und Elon Musk dieser Welt können so viele Autos bauen wie sie wollen.

00:58:12: Die S-Klasse ist die S- Klasse.

00:58:14: Und wer was auf sich hält international wird auch weiter im Mercedes S-klasse fahren und nicht nur Tesla, wie die auch immer Hessen mögen, die Modelle...

00:58:22: BYD!

00:58:23: Ja oder

00:58:24: irgendwas anderes?

00:58:25: Jetzt geht es nämlich um Markenbashing.

00:58:26: aber ich glaube die Hörerinnen und Hörern verstehen ja worauf wir hinaus...

00:58:29: Absolut.

00:58:30: Das

00:58:30: ist das Ergebnis eines langjährigen Entwicklungsprozesses mit hoch präziser Arbeit.

00:58:35: Dann müssen wir zurücklassen und sagen wir wollen hier wieder etwas schaffen.

00:58:38: Das muss aber wirklich von ganz oben kommen.

00:58:40: Und da geht nicht rum, ja klar ist Lifestyle-Teilzeit ist ein Aspekt davon, aber das ist nicht die Rettung.

00:58:47: Also Leute zu vierzehn Stunden pro Woche zu zwingen, dann arbeiten die halt genauso wenig wie wenn sie da reiß schon die Woche sitzen in den weiteren zehn Stunden oder

00:58:55: zwei Jahre länger.

00:58:57: Oder was auch immer genau und sagen wir müssen das Renteneintrittsalter erhöhen auf siebzig.

00:59:01: Wer richtig gut drauf ist der geht sowieso nicht in Rente, wenn er darf.

00:59:04: Der will doch sowieso dabei bleiben und was tun.

00:59:07: Und die, die sagen, ich will aber nicht.

00:59:09: Ja, die kannst du doch auch schon mit zweiundsechzig Jahren zweifel weg schicken weil da kommt ja nichts mehr aus.

00:59:13: Muss man schon eine Trennung machen zwischen dem dazwischen der technischen Umsetzung?

00:59:17: Ich nenn's mal technisch alles was juristisch finanzielles und eben dieser Mentalitätsumsetzung.

00:59:23: Aber dafür muss wirklich auch etwas von oben kommen.

00:59:25: Dafür müsste auch jetzt wird es ein bisschen billiges Politik-Bashing Die Politik auch mal wieder etwas mehr Leistungsfähigkeit zeigen.

00:59:33: Also so eine Performance der Ampel beispielsweise Sprich ist ja nicht gerade für ein Leistungsmeinset.

00:59:39: Das ist so, ganz klar.

00:59:40: Das muss

00:59:40: leider sagen und auch was gerade in der Schwarz-Roten Koalition passiert würde man bei den allermeisten Ministern abgesehen davon dass die gar keiner kennt weil ich nicht in Erscheinung treten jetzt auch nicht sagen das die Deutschland was Leistungen angeht ganz weit nach vorne bringen.

00:59:55: Das müssen wir leider sagen ohne jetzt billig Probleme zu haben.

00:59:59: Ja, ich meine das ist ja nun die Grundlage der Psychologie und wie gesagt habe ich immer gerne die Bilder zum Sport oder die Brücken zum Sport.

01:00:07: Wir sehen ja warum eine Mannschaft performt und eine Mannenschaft nicht performt.

01:00:10: Und warum wird durch den Auswechsel einer Führungskraft?

01:00:14: Ja meinst du es jetzt gerade wieder ein sehr gutes Beispiel da kommt neuer Trainer auf einmal performen.

01:00:20: Das ist der gleiche Kader.

01:00:21: Es sind die gleichen Rahmenbedingungen und uns jeder wusste wenn der kommen Ja, geht es so nach oben.

01:00:27: Und aus Fischer auf seine urbesonne Art und Weise mit seiner Schweizer Führungskwalität bringt diese Mannschaft in eine kontinuierliche Performance rein.

01:00:37: Ich bin mir sicher, Mainz wird nächstes Jahr wieder um die internationalen Plätze mitspielen.

01:00:41: Das ist ein super Beispiel!

01:00:41: Da sind wir auch bei unserem Lückensverein Mein Heimatverein Deiner etwas weiter entfernt von der Heimat.

01:00:47: Da sind ja auch Spieler, die haben ja nicht Jesus war spielen verlernt.

01:00:51: Die vergessen aber von einer auf die andere Woche ihr Mindset.

01:00:54: Die Gewinnin zu Hause vor drei Wochen,

01:00:58: vier Null und

01:00:58: dann fünf Null oder Fünf

01:01:03: Eins Vier.

01:01:04: Die gleichen Leute zeigen ein völlig anderes Bild und das ist nur Haltung.

01:01:10: Hat ja

01:01:11: keiner die Schuhe auf links angezogen und ihr Schlüsselingel zusammengeknotet.

01:01:14: Die hatten die gleichen Bedingungen wie immer, Hoffenheimer hat auch einen ordentlichen Rasen, die haben Aufluhtlicht der Ball war der gleiche, die Luft in Hoffenheim ist nicht viel schlechter als den Glabbach oder viel besser oder höher oder tiefer was auch immer.

01:01:26: es waren die gleichen Leute unter gleichen Rahmenbedingungen wie die anderen Elf übrigens auch.

01:01:30: Ja wenn er rasenscheiße gewesen wäre hätten hoffenheimer auch ein Problem gehabt.

01:01:34: aber nicht.

01:01:38: Ja, ich schau mit Schrecken schon wieder auf die Uhr.

01:01:41: Und wir wollten eigentlich heute noch mal ein ganz anderes Thema besprechen als beim nächsten Podcast.

01:01:45: aber dann müssen wir ja da hinmünden dass wir sagen wie schaffen wir es insgesamt in einem Land wie Deutschland wieder uns in der Haltung zu verändern?

01:01:54: Wenn ich dann das Schlusswort dazu haben könnte muss ich sagen Wir müssen bei uns selber anfangen.

01:01:59: Wir müssen für uns selbst eine positive, den anderen Wertschätzende aber immer auch leistungsorientierte Grundhaltung für uns entwickeln und dann nehmen wir den anderen mit weil dann kann ich Vorbild sein auch dem anderen im Alltag gegenüber.

01:02:13: das geht doch schon bei den eigenen Kindern los.

01:02:15: wenn nicht nur auf der Couch rumdärmelt mir in der Joggingrose warum soll mein Kind gut in der Schule sein um zu sagen so will ich nicht werden da kommen die allermeisten zehnjährigen nicht drauf Sondern das positive Mindset weiterzugeben.

01:02:28: Und das kannst du im Unternehmen, das kannst Du als Berater, das versuche ich an Hochschulen, das Versuch hier als Berator und so kann das wieder was werden weil es gibt mehr als nur wir zwei Gott sei Dank die so denken.

01:02:41: Patrick, vielen Dank für deine Worte in der Stelle.

01:02:46: Normalerweise hast du das Schlusswort aber ich muss da ein Gedanken dazu fügen.

01:02:54: Ich kann nicht anders als zu wirken!

01:02:56: Und das ist halt genau, dass.

01:02:58: ich kann nicht anders als zu wirken.

01:03:00: Wenn ich älteren Teil bin dann wirklich mit allem was ich lebe, was ich tue für was ich stehe und meine Kinder können nicht anderes als das zu imitieren.

01:03:07: Ich kann mich da nachher fragen ob ich ein gutes Vorbild war aber der Apfel fällt halt nicht so weit vom Stamm.

01:03:15: Also meine Tochter ist deutlich besser an der Schule als ich hier wenn ich unsere Zeugnisse vergleiche was auch ganz gut ist.

01:03:22: Da bin ich ja mal sehr gespannt, was da passiert.

01:03:25: Lieber Patrick!

01:03:26: Vielen vielen Dank für'n... fair, intensives Gespräch.

01:03:30: Und wie gesagt ich habe doch ein anderes Thema was ich gerne mit dir besprechen möchte.

01:03:33: das wollten wir heute eigentlich auch drüber platzieren aber das machen wir bei letzter Gelegenheit.

01:03:37: also die vierte Ausgabe ist damit schon auf jeden Fall gebucht.

01:03:41: Vielen Dank!

01:03:41: Ich wünsche dir eine gute Zeit und ja allen anderen bin ich mal gespannt was ich als Feedback bekomme von unserem heutigen Gespräch?

01:03:49: Ich hoffe der eine oder andere wird sich da noch mal intensiv Gedanken darüber machen und wenn ihr oder wenn Sie Lust haben lassen sie mich gerne es wissen sind und freue mich natürlich auf jede Form des Feedbacks, egal auf welchem Kanal.

01:04:03: Und sage viel, viel Haltung, viel Wirkung und viel Gutes bei dem was sie sich in den nächsten Tagen vorgenommen haben.

01:04:10: Bis bald ihr euer Andreas Schmader!

01:04:15: Das war Adlerblick der Impulsgeber Podcast für Unternehmer-

01:04:19: und Führungskräfte.

01:04:21: Schön dass Sie dabei waren.

01:04:23: wenn Ihnen die Folge gefallen hat freuen wir uns über Ihre Bewertung Und natürlich, wenn Sie auch das nächste Mal wieder einschalten.

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Über diesen Podcast

CIC-Adlerblick – Der Leadership Podcast für wirksame Unternehmensführung

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Hier geht es nicht um Buzzwords – sondern um wirksame Unternehmensführung. Kurz: CIC-Adlerblick ist der Business Podcast über Führung, Leadership & Unternehmensstrategie mit praxisnahen Impulsen für Unternehmer & Führungskräfte im Mittelstand.

von und mit Andreas Schmaler

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