Adlerblick

Adlerblick

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00:00:09: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Adlerblick, dem Impulsgeber-Podcast für Unternehmer und Führungskräfte.

00:00:17: Schön, dass Sie wieder dabei sind.

00:00:22: Herzlich willkommen zu unserer heutigen Ausgabe.

00:00:26: Ich freue mich mal wieder, einen unserer Experten begrüßen zu dürfen.

00:00:31: Wir haben ja unser Experten-Team mit Gesprächspartnern, die regelmäßig immer wieder bei uns im Atmerblick zuhören sind, deren Expertise ich aufs höchste schätze, die immer mehr Werte bieten, immer gute Beiträge haben und vor allem immer am Impulse der Zeit sind.

00:00:46: Und deswegen freue ich mich heute ganz besonders, wieder mal Benjamin Schwarz bei uns im Adler Big Podcast begrüßen zu dürfen.

00:00:52: Wir hatten tatsächlich jetzt ein bisschen Pause.

00:00:55: Es sind einige Monate vergangen, dass wir uns zum letzten Mal hier ausgetauscht haben.

00:01:00: Deswegen bin ich sehr gespannt, was er heute zu berichten hat.

00:01:03: Es gibt sicherlich wieder viele aktuelle Dinge rund um das Thema der Gesundheit unserer Mitarbeitenden und deswegen viel Impulse bei der heutigen Ausgabe.

00:01:31: Lieber Benjamin, herzlich willkommen.

00:01:34: Ich freue mich, dass wir mal wieder miteinander sprechen können.

00:01:36: Im neuen Atlartik-Podcast-Format bist du jetzt zum ersten Wahl wieder dabei.

00:01:41: Ich muss

00:01:42: mich hier schon einmal umgucken, sieht alles ganz anders aus, fühlt sich anders an, aber ich freue mich dabei zu sein.

00:01:46: Ja, genauso ist es.

00:01:47: Neues

00:01:47: C.I.,

00:01:48: neue Formate, ja und so weiter.

00:01:52: oftmals natürlich auch die Experten, die wir seit Jahren ja auch wieder bei uns hier im Team auch haben.

00:01:58: Und wir haben eben im Vorgespräch ja schon gesagt, wir reden mal wieder über unser Lieblingsthema, nämlich die Krankentagequote in Deutschland.

00:02:07: Und ist ja schon echt spannend, was da so gerade los ist in den Unternehmen und wie sich das ganze Thema entwickelt.

00:02:13: Wir haben gerade ein großes Mandat ja aus der Schweiz dazu gewonnen.

00:02:17: Und den Haber haben wir noch die ketzerische Frage gestellt und haben gesagt, Herr Schmaler, was ist bei Ihnen los in Deutschland?

00:02:25: Warum wollen die Leute nicht mehr arbeiten?

00:02:28: Warum sind die Leute alle krank?

00:02:30: Und können wir stolz darauf sein, Weltmeister zu sein in der Krankentagequote?

00:02:36: Darüber möchte ich heute mit dir sprechen und vor allen Dingen, wie wir es ändern können.

00:02:39: Da hast du ja paar gute Ideen und deswegen steigen wir da ein.

00:02:43: Du warst auch gerade beim Tag der deutschen Bauwirtschaft.

00:02:46: Da bin ich auch sehr gespannt, was es darüber zu berichten gibt, wie da die Stimmungslage ist.

00:02:50: Und deswegen, ich denke, viele, viele unserer Hörenden kennen dich, aber es gibt paar wenige, die ich bestimmt nicht kennen.

00:02:56: Deswegen stelle dich nochmal kurz vor, lieber Benjamin, und dann geht's los.

00:03:01: Das mache ich.

00:03:02: Ja, Benjamin Schwarz, das hast du schon gesagt.

00:03:03: Ich bin der Gründer und Geschäftsführer von Doktor.

00:03:06: Doktor ist ein Psychologie- und Facharzt-Service.

00:03:09: Ja, wir sind Unternehmen tätig als der externe, anonyme Ansprechpartner für alle psychischen, medizinischen familiären sozialen Belastungen.

00:03:19: Jetzt bin ich selber kein Psychologe, sondern ich habe mal Industriekaufmann gelernt und habe auch in einem ganz klassischen deutschen Mittelständler gearbeitet, was mich geprägt hat, was mir bis heute hilft.

00:03:29: Und dann bin ich den Weg weitergegangen.

00:03:31: Medienwissenschaften und dann vor allem in dem Themenbereich, wo wir heute arbeiten, in der gesunden Arbeitswelt verankert als Experte.

00:03:37: Und deswegen sind sich auch heute, ich danke, dass ich dabei sein darf.

00:03:40: Lieber Benjamin, vielleicht auch ganz kurz nochmal, du beschäftigst dich ja nun seit vielen Jahren mit dem Thema, wie du die Menschen gesund kriegst oder beziehungsweise welchen Beitrag du dazu leisten kannst und ihr seid ja auch über viele Bronzen auch unterwegs.

00:03:53: Also deswegen vielleicht sag doch mal ganz kurz, was dazu mit wieviel... Unternehmen, die da zusammenarbeitet, welche Branchen da so miteinander verglichen werden, wie groß sie als Team seid und so.

00:04:03: Vielleicht, dass wir da noch mal zumindest ein bisschen nochmal Informationen reinbringen in das Thema.

00:04:09: Ja, also was machen wir konkret?

00:04:12: Unternehmen, vorrangig der Mittelstand, bucht uns als fester, dauerhafter Partner.

00:04:18: Partner heißt in dem Fall belastete Mitarbeiter, Mitarbeiterinnen und Führungskräfte in ihrer Funktion als Führungskraft können auf uns zukommen, über ein Chat, übers Telefon, über den Videocall, per Mail völlig egal und erhalten von uns eine unmittelbare Entlastung.

00:04:36: Das kann simpelstenfalls der... weiß ich, der Facharzttermin sein, den ich brauche im ländlichen Raum aber nicht finde.

00:04:42: Und statt drei Monaten oder vier Monaten Wartezeit ist das im besten Fall nächste Woche.

00:04:47: Ja, das ist unser klassischer Fall, einfachster Fall.

00:04:49: In der Regel brauchen die Hilfe suchenden aber erstmal Beratung zur medizinischen, vor allem aber auch psychischen Belastungslage.

00:04:57: Da ist ganz viel Orientierungslosigkeit, ganz viel Hilflosigkeit und deswegen fangen wir die Menschen auf.

00:05:03: entlasten Sie, stabilisieren Sie und geben Sie dann in die passende Versorgung, die Ihnen eben gut tut.

00:05:09: Das heißt, das kann eine Psychotherapie sein, das können aber auch viele gute Alternativen sein, alles, was da Sinn macht, auch aus dem Bereich so Schuldensucht, Pflege der Eltern, alles Themen, die die Menschen belasten.

00:05:21: Das schauen wir ja gleich auch noch mal drauf.

00:05:22: Woher kommen denn die Ausfallzeit und Belastung?

00:05:24: Und da spielt die Familie natürlich auch eine große Rolle.

00:05:28: Jetzt hast du gerade gesagt, wer sind wir sonst von der Größe her?

00:05:32: Wer macht das?

00:05:32: Das sind natürlich Psychologe, Psychotherapeuten, Mediziner, Gesundheitsmanager usw.

00:05:37: Team aus über vierzig.

00:05:39: Köpfen in Köln am Hauptstandort, aber auch super dezentral.

00:05:43: Und wer bucht uns, das ist ja der Mittelstand aus unterschiedlichen Branchen, so einen kleinen Fokus auf, ich sag mal, die angestaubten, vielleicht konservativen Branchen, haben wir mit Bau zum Beispiel, Produktion haben wir einiges, aber auch aus dem Bereich IT.

00:05:56: Wir haben ein paar Agenturen dabei und auch so ein paar große Leuchtturmkunden wie Apollo Optik mit ihren über vierhundert Filialen, fünfhundert Filialen auch in Österreich, zum Beispiel, wo wir jetzt tätig sind.

00:06:08: von bekannten Marker so.

00:06:10: Brands sind natürlich auch mit dabei und buchen so ein Service wie uns.

00:06:14: Und natürlich auch... ... mehrere mittelständische Unternehmen, ... ... die wir beide kennen, ... ... ernehmert uns zusammenarbeiten, ... ... haben ja zum Beispiel auch ... ... das eine oder andere Bauunternehmen, ... ... die euch sehr, sehr gerne auch ... ... nutzen oder konsultieren, ... ... die ich eben gerade auch wieder bei den Strategietagen, ... ... also ist jetzt nicht das Erfolgsbeispiel, ... ... sondern wir könnten auch viele weitere noch erzählen, ... ... aber wo ich jetzt gerade bei den Strategietagen wieder ... ... auch deine Statistiken gesehen habe ... ... und wie viel Kontakt es da gab, ... ... wie viel der Mitarbeitenden ... ... es sich da Hilfe geholt hat.

00:06:45: haben und die es im Unternehmen wirklich sehr schätzen, dass es funktioniert, wie es funktioniert und sehen ganz klar auch den Nutzen daraus.

00:06:52: Also von daher, das sei an der Stelle auch nochmal gesagt.

00:06:55: Und ja, das Thema, wir wollen mal einsteigen, wollen es mal beleuchten.

00:06:59: Also ich könnte jetzt sogar theoretisch mit einem Fallbeispiel beginnen, bin selber da auch Betroffener sozusagen.

00:07:06: Wenn ich, wenn ich sehe, einen Terminkalender kennen ja doch die meisten, die mit mir zu tun haben und das mir nicht langweilig ist.

00:07:13: Und jetzt habe ich zum Beispiel das Thema, was meine Eltern an beide Intensivpläge bedürftig sind und dann auch immer wieder mal einen Termin beim Arzt brauchen.

00:07:21: Und jetzt setze ich mich hin und schaue, wann und wo und wie kriege ich den Termin möglichst schnell beim Thermautologen und ich weiß gar nicht, wie viel Zeit ich da reingesteckt habe, um den zu finden, wenn ich den über dich in kürzester Zeit kriegen könnte.

00:07:37: Das habe ich auch noch mal gesagt, dass es ja nicht nur um einen selber geht, sondern wirklich, du hast eben so einen Nebensatz gesagt, natürlich auch die Unterstützung natürlich der Familienangehörigen der Eltern und so weiter.

00:07:47: Ja, oftmals auch gerade für Menschen, die dann engagiert sind oder vielleicht gar nicht da sind, ja weg sind.

00:07:52: Die Eltern sind woanders am Standort und dann wird Hilfe gebraucht.

00:07:56: Das ist schon ein gutes Beispiel, weil wir das natürlich erleben.

00:08:02: Viele Unternehmen, die uns buchen, ziehen auch, weil sie vieles richtig machen, Menschen aus anderen Regionen an.

00:08:07: Das heißt, du hast einmal deinen Standort verlagert und hast deine Familie woanders.

00:08:11: Und du willst aber, musst dich ja auch entsprechend kümmern, wenn da was ist.

00:08:16: Und das ist ja wahnsinnig schwer.

00:08:17: Und das ist auf Distanz der immer auch Stress.

00:08:20: Also ich müsste eigentlich und ich hätte und ich ... Ich bin eh nicht genug da und jetzt will ich was tun und schaff's aber nicht und erleben Leute so Dinge wie du das jetzt auch gemacht hast ja vielleicht aus Distanz im ländlichen Raum nach einem passenden Termin zu suchen für eine gesetzliche versicherte Person und das ist einfach schwierig und das ist schon auch eine Krankheit des Systemes so oberflächlich wie es jetzt klingen mag.

00:08:43: aber das ist tatsächlich so das ist eine echte Herausforderung.

00:08:46: Du kriegst den Termin noch nicht mal, wenn du privat versichert bist.

00:08:48: Das ist ja das dramatische mittlerweile.

00:08:51: Ich weiß nicht, wie viel Telefonhörer ich in der Hand hatte.

00:08:53: Von daher ist so ein Service, wie der, den ihr bietet, natürlich schon überragend.

00:08:59: Ja, total stabilisiert einfach, selbst wenn es eben nicht, das ist gut, dass du mit dem Beispiel anstiegst, auch selbst wenn es der Mitarbeiter, Mitarbeiterin selber gar nicht ist, betrifft es dich in der Familie natürlich auch, führt vielleicht in dem Moment nicht zu klaren Ausfallzeiten für dich, aber das ist dann schon mal die verlängerte Mittagspause, weil du doch noch mal nach telefonieren musst.

00:09:17: Das ist doch das nicht ganz bei der Sache sein, weil du eigentlich ja gerade am Handy versucht, irgendwas zu lösen und so.

00:09:23: Also, dass das Produktivitätsverlust ist, völlig klar.

00:09:27: Ja klar.

00:09:27: Ja und wie du schon gesagt hast, also natürlich die Verpflichtung, die man ja auch spürt, ich will ja helfen in dem Moment oder ich bin verpflichtet zu helfen, weil sie haben ja dann gar niemanden anders, der dann helfen kann und in dem Moment beschäftigt es einen natürlich.

00:09:39: Also bis zu dem Moment, wo der Termin dann stattgefunden hat, ja ist das ja präsent.

00:09:43: Ja, man ist ja die ganze Zeit gedankt, sich damit verwoben.

00:09:46: Und dann rufe ich jetzt das Nächstes an und wo klicke ich den her?

00:09:48: und so weiter.

00:09:49: Also von daher, ja ist das schon auf jeden Fall sehr, sehr hilfreich.

00:09:53: Aber Benjamin, lass uns doch bitte noch mal ganz kurz da einsteigen.

00:09:56: in die faktische Situation.

00:09:58: Also wir sehen ja irgendwo dieses große schwarze Thema auf uns zukommen und wir hören dann immer wieder auch oder sehen immer wieder auch dann irgendwelche Meldungen in den entsprechenden Medien, was mit den Krankentagen ist.

00:10:13: Bringt du nochmal bitte Klarheit da rein.

00:10:15: Wie ist es denn wirklich?

00:10:15: Also du kennst ja alle Zahlen, du hast alle Analysen vor dir liegen, weil du dich ja nun damit intensiv beschäftigst.

00:10:22: Wie sind die Zahlen jetzt wirklich?

00:10:36: Also das, was wir wahrnehmen, ist ja alles, was die Ausfallzeiten angeht, ist auf dem historischen Höchststand.

00:10:45: Das ist auch das, was man in überschriftend üblicherweise liest.

00:10:48: Und das ist auch so.

00:10:50: ist das mit Corona, nach Corona natürlich alles angestiegen und dann aber auf einem sehr hohen Niveau geblieben.

00:10:56: Das heißt also, wenn wir in den Krankenstand per Quote schauen, liegen wir irgendwo immer noch bei fünf, fünf, sechs, sechsundhalb Prozent, je nach Messmethode und Krankenkassen muss man ein bisschen gucken.

00:11:07: Aber das ist jetzt mittlerweile ... ein Plateau, ein Sockel, aber der ist besonders hoch.

00:11:11: Also es hat sich eigentlich nichts gebessert.

00:11:14: Wir hatten ja immer so ein bisschen gehofft, diese Corona nach Corona-Phase, die dafür gesorgt hat, dass es überwiegend hoch geht, die ist ja irgendwann vorbei und geht wieder runter, tut es aber nicht.

00:11:24: Eigentlich warten alle drauf, hey, es muss doch jetzt mal zurückgehen, tut es nicht.

00:11:28: Also das ist weiterhin echt... Anspruchsvolle Ausgangslage, ja, also rund sechs Prozent im Schnitt.

00:11:36: Etwas mehr heißt also sechs Mitarbeitende bei hundert, sechs von hundert Mitarbeitenden fehlen pro Ausfahrtag oder pro Arbeitstag.

00:11:44: Das ist immer noch viel.

00:11:45: Was aber eigentlich noch krasser ist, ist ja die Fehltage pro Kopf.

00:11:50: Also wie viele Tage resultieren jetzt daraus?

00:11:54: Und dann haben vielleicht die anderen noch so tal im Kopf so um die fünfzehn.

00:12:00: Da legen wir aber ja eher an den zwanzig Arbeitstagen pro Kopf.

00:12:05: Teilweise auch, je nachdem, wo man die extremer hinlegt, auch dann sogar bei zweiundzwanzig.

00:12:09: Und das ist schon wirklich krass.

00:12:11: Es ist ja einfach extrem teuer.

00:12:13: Das ist extrem.

00:12:13: Und das ist vor allem extrem unkalkulierbar für die Unternehmen.

00:12:17: Das ist ja so eine lange Zeit.

00:12:18: Also ersetzen wir die Personen, wir kriegen was überbrückt.

00:12:22: Wenn sie denn dann wiederkommt, dann haben wir vielleicht jemand anders nachgezogen.

00:12:26: Das ist eindrucksvoll.

00:12:32: Das heißt aber, weil die eine Zahl, die war mir jetzt tatsächlich so im Bewusstsein noch nicht präsent, deswegen finde ich die auch noch mal spannend, wie du die eben gesagt, ich habe gesagt, was will er jetzt für den sechs Prozent, wir sind noch viel höher, ich habe schon gerechnet.

00:12:42: Eigentlich sind wir doch bei acht, neun Prozent oder gehen Richtung zehn Prozent, fast manchmal auch.

00:12:48: Und dann hast du ja die Zahl erklärt und hast gesagt, Wir haben von von hundert Mitarbeitenden haben wir sechs bis sieben Mitarbeitende gleichzeitig nicht da.

00:12:58: Also wir haben eine Auswahlquote von Mitarbeitenden von sechs, sieben Prozent, die nicht da sind.

00:13:05: Ja, ja.

00:13:06: Immer.

00:13:07: Wow, die Zahl war mir tatsächlich neu, oder ist mir neu.

00:13:12: Wir müssen ja dann andersherum kalkulieren, wenn unsere Mitarbeiter so aufgestellt sind, dass wir die Mitarbeiter nicht mit irgendwelchen Überhangkapazitäten geplant haben.

00:13:21: Das heißt, fahren wir ja permanent mit, mit, äh, drei Neunzig Prozent unserer Säulstärke, um hundert Prozent unserer Leistung herzubringen.

00:13:30: Oder andersherum, ich müsste ja hundert, sieben Prozent Personalkosten kalkulieren, um hundert Prozent Leistung zu kriegen.

00:13:36: Absolut.

00:13:37: Absolut.

00:13:38: Ja, das ist ja schon mal krass.

00:13:38: Also das finde ich eine sehr beachtenswerte These oder sehr beachtenswerte Zahl.

00:13:42: Die werde ich natürlich zukünftig in jegliche Formen des strategischen Managements.

00:13:46: Das ist ja klar.

00:13:48: Als KPI mal reflektieren, weil das finde ich natürlich sehr spannend.

00:13:51: Ja, weil das sehr viele Unternehmen in Prozessen.

00:13:53: Ja, ich bleibe mal nochmal bei der Baubranche, wenn in den Kolonnen genau diese Personen fehlen und die anderen das mitleisten müssen.

00:14:01: Es ist natürlich ja schon natürlich wieder, hat es ja einen Dominoeffekt.

00:14:05: logischerweise

00:14:07: total.

00:14:07: und nächste krasse zahl ist ja auch die dauer eines krankheitsfalles.

00:14:12: also symptom.

00:14:14: was wir alle auch nicht mögen ist montags krank quasi und jeden montag oder jeden dritten montag wie auch immer so einzeltage.

00:14:21: das ist das eine.

00:14:22: das nervt uns auch.

00:14:24: Aber richtig blöd wird es ja, wenn der einzelne Krankheitsfall dann lang wird.

00:14:28: Heißt also, wenn die Person zwei Wochen, drei Wochen, vier Wochen ausfällt, dann wird sie unkalkulierbar.

00:14:32: Aber wenn sie irgendwie mit dem Workload umgehen, eine Woche kriegen bei Brück, länger wird es dann irgendwann schwierig.

00:14:38: Also echt herausfordernd fürs Unternehmen.

00:14:42: Und da liegen wir ja so bei gehen zwölf Tage durchschnittliche Ausfallzeit, also Dauer pro Krankheitsfall.

00:14:50: Je mehr Psyche da rein spielt, desto länger wird das.

00:14:53: Also, Ausfalldauer bei psychischer Erkrankung ist ja ein Vielfaches.

00:14:57: Es geht in Richtung ... Ja.

00:14:58: ... thirty-fünfunddreißigvierzig Tage.

00:15:01: Ja, also Arbeitstage, nicht ... Ja,

00:15:03: ja.

00:15:03: ...

00:15:04: Wochen Tage.

00:15:05: Ähm, und ... Das ist natürlich noch krasser.

00:15:07: Das

00:15:08: ist schon Brett Benjamin.

00:15:09: Das heißt, also doch mal, wir haben, dass die die achtzehn bis zwanzig Arbeitstage ist ja das große Thema.

00:15:15: Wir haben es ja nun auch durch die Medien aktuell, die Regierung thematisiert sich am Moment auch sehr stark, erntet nicht überall dazu positives Feedback, wenn da entsprechende Dinge jetzt auch kommuniziert werden.

00:15:26: Das ist ja auch eine sehr spannende Diskussion, warum das auch einmal auf so kritischen Nährboden fällt, wenn jetzt genau dieses Thema doch endlich mal thematisiert wird auch.

00:15:35: Wenn wir jetzt sagen, Es hat ein durchschnittlicher Mitarbeiter in Deutschland.

00:15:40: Fünfundzwanzig bis achtundzwanzig Urlaubstage.

00:15:43: Ja, bloß manche auch neunzwanzig oder so, dreißig.

00:15:46: So aber fünfundseinhalb bis achtundund Urlaubstage.

00:15:48: Und dann kommen nochmal zwanzig Tage Krankheit dazu.

00:15:52: Ja, dann fehlt dieser Mitarbeiter fünfzig Tage im Jahr oder ist fünfzig Tage im Jahr nicht da.

00:15:57: Also im Prinzip ein Viertel seiner Arbeitszeit, der Fastenviertel seiner Arbeitszeit ist er durch Urlaub und Krankheit nicht da.

00:16:04: Fünfundzwanzig.

00:16:05: Prozent mehr Lohnkosten.

00:16:08: Ja, ja.

00:16:09: Schön, dass du das nochmal so deutlich sagst.

00:16:11: Aber genau so ist es.

00:16:12: Ja, so musst du kalkulieren, wenn du es ehrlich machst.

00:16:14: Ja,

00:16:16: viele haben gesagt, ich wäre ökonom.

00:16:17: Also, von daher, bei mir triggert sofort, ja, bei mir triggert sofort, dass ich sage, wer soll das bezahlen?

00:16:24: Wie soll das gehen?

00:16:25: Ja, wie will ich eine Wertschöpfung, wie will ich eine Wertschöpfung hinkriegen, wenn ich das mit bezahlen soll?

00:16:32: Ja, also viele Unternehmen, wo wir auch gerade jetzt in den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, viele Branchen, die bei permanent steigenden Kosten aus sonstigen Dingen eh schon spitze auf Knopf sind in der Wertschöpfung, plus dieser Entwicklung noch dazu.

00:16:46: Wie geht das?

00:16:47: Ja,

00:16:48: und das ist also erleben wir natürlich in unseren knapp hundert Kundenunternehmen auch.

00:16:52: Da ist, also wir sind auch nicht gebucht als Teil der Wellness Roase, sondern als strategischer Partner, um irgendwie diesen Paar-Ausfallkosten kalkulierbar oder zu senken, ja, auch um das irgendwie, um irgendwie produktiv zu sein, ja, um marktfähig zu sein, um langfristig planen zu können, ja.

00:17:12: Benjamin, ihr seid ja nun sehr, sehr stark am analysieren und deswegen bin ich da auch nochmal auf deine Aussagen gespannt.

00:17:20: Wie haben sich die Kranken-Tage in den Themen entwickelt?

00:17:24: Also, wenn wir vor Jahren ja gesagt haben, Rückenschmerzen sind das Thema Nummer eins, dann irgendwann kam das Psyche-Thema ja immer stärker hoch.

00:17:33: Wie sieht es denn aus?

00:17:34: Also, wie seht ihr die Ursachen?

00:17:36: Also, wo sind die Kategorien?

00:17:40: Also, sind schon immer noch zwei Haupt- Themen, und das bleiben auch die Atemwegserkrankungen, dürfen wir nicht klein, auch mit oder ohne Corona, völlig egal.

00:17:51: Atemwegserkrankungen, die ja irgendwie in einer Kategorie auch zusammenfassend sind.

00:17:56: Also diese Wellen, wie wir sie auch jetzt gerade vielleicht zuletzt wieder erlebt, dann letzten zwei, drei Wochen, wo wirklich auch noch mal ein klassisches Influencer, also Krippe und Varianten, durch die Flure gewählt ist.

00:18:09: Das wird krasser und krasser spürbar.

00:18:12: Also Atemwegserkrankungen nicht als klassische Symptom, sondern in Wellen ist eher die neue Normalität und völlig unabhängig von Corona.

00:18:23: Da muss man sich auch auch mal mit beschäftigen.

00:18:26: Was heißt das denn?

00:18:26: Also sind vielleicht die alten Hygienekonzepte, die wir mal in den Schubladen hatten aus Corona, vielleicht manchmal gar nicht so schlecht, auch wenn es Krippe ist oder völlig egal was.

00:18:37: kann durchaus Sinn machen.

00:18:38: Das merken wir auf jeden Fall.

00:18:39: Und Thema Psyche ist weiterhin noch nicht ganz auf den Pieck.

00:18:42: Also der Anstieg war ja krass in den in den Nachcoronahjahren.

00:18:47: Und der ist auf dem hohen Level geblieben und steigt auch weiterhin noch.

00:18:50: Wir messen die Prognosen.

00:18:51: Ganz finalen Zahlen von zwanzig, fünfzwanzig haben wir noch nicht.

00:18:53: Das dauert ja bei den Krankenkassen immer ein bisschen länger.

00:18:58: Wird es immer noch ansteigen?

00:19:00: Steigt es langsamer an gut.

00:19:02: Aber es steigt immer noch an.

00:19:03: Und das liegt natürlich auch daran nicht nur, dass die zu merken, wir das zumindest, dass die Belastung noch höher wird, sondern dass sich immer mehr und mehr Leute trauen, sich auch damit zu beschäftigen.

00:19:14: Das hat auch Side Effects von Leuten, die da jetzt nicht unbedingt hinpassen, das wissen wir auch.

00:19:19: Aber da ist als Grundaussage der Peak noch nicht ganz erreicht, dass wir wirklich alle, die es tatsächlich brauchen, die tatsächlich erkrankt sind, dass die sich melden, versorgt werden, da ist noch nicht der Erhöhepunkt erreicht.

00:19:34: Ja, sehr, sehr spannend.

00:19:35: Ich weiß, dass jetzt die nächste Frage, da wird das Eis dünn.

00:19:38: Aber ich will es trotzdem stellen.

00:19:42: Ich habe ja immer eine These, wenn ich in der Nähe bin, weil wir ja nun auch über alle Branchen und daneben auch begleiten, die ja durchaus eine Krankentagequote haben, die wesentlich niedriger ist als das, was der Durchschnitt ist, dass ich immer wieder behaupte und dann gucke mich die Leute immer an und sagen, woher wollen sie das wissen?

00:19:59: oder warum sagen sie das, können sie das belegen?

00:20:01: und so weiter.

00:20:02: Ich sage das eine... realistische Krankentagequote, jetzt mal, da ist gebranschen, spezifika, keine Frage, aber das ist eine realistische Krankentagequote, wenn alle anderen Dinge gut laufen, irgendwo in der Größenordnung unter drei Prozent liegt.

00:20:15: Also das sind die Tage, wo ein Mitarbeiter wirklich krank ist und auch krank mit Fieber, ich sage mal, mit forty-fünf Fieber, zu Hause bleiben sollte, wo wir auch eine Fürsorge haben, wenn er krank ist, ist er krank und dann muss er auch zu Hause bleiben.

00:20:28: Aber alles, was über drei Prozent ist, ist für mich eine Bettkantenentscheidung.

00:20:32: hat andere Ursachen.

00:20:34: Würdest du das unterreichen jetzt aufgrund deiner Erfahrung oder würdest du sagen, da bin ich verkehrt unterwegs?

00:20:41: Wir müssen Bettkartenentscheidung definieren, aber ich wäre glaube ich mutig und würde sogar deutlich unter drei Prozent sogar sagen.

00:20:50: Also natürlich, also wir müssen einfach drüber sprechen, was heißt Bettkartenentscheidung?

00:20:54: Heißt das habe ich Bock oder kein Bock?

00:20:57: Oder heißt das scheiße, hier sind so viele Themen privat, die Wenn ich das heute nicht regel, dann fliegt mir ja alles um die Ohren zum Beispiel.

00:21:08: Also

00:21:08: wenn wir das so ein bisschen mit einbeziehen, was ja auch eine Geschichte hat und wo man rechtzeitig was hätte machen können, wo der Betrieb gar nicht so viel tun kann, als Raum dafür zu schaffen, damit man sich rechtzeitig organisiert und Hilfe bekommt.

00:21:23: Wenn wir das mal mit einberechtigt, dann sind die nicht vermeidbaren kann ganz sagen, leben wir sicherlich bei der Kurde eher bei zwei, bei glatten zwei Prozent.

00:21:32: Also wo du wirklich sagst, da hat jemand eine Atemwegserkrankung, da hat jemand irgendwas und er muss einfach, der muss zum Arzt, der muss zu Hause bleiben, er kann wirklich nicht arbeiten.

00:21:40: Ja.

00:21:41: Okay, also ich bin mit dem Thema, das möchte ich auch noch mal sagen, das habe ich jetzt auch gerade wieder gehabt, wenn mich einer meiner Mitarbeitenden anruft und sagt, du Andreas, zu Hause ist bei uns gerade die Hölle los, weil die Kinder können nicht in die Schule wegen Glatteis, das hatten wir jetzt gerade hier und ich muss da heute zu Hause bleiben und müssen mich um die Kinder kümmern.

00:21:59: Ich mache paar Stunden dazwischen Homeoffice oder Arbeiter da, dann habe ich natürlich komplettes Verständnis dafür.

00:22:04: Also da brauchen wir ja gar nicht darüber reden.

00:22:06: Also sowas kann ja passieren.

00:22:08: Aber logisch, wenn das natürlich bei vielen die Dauerthematik ist, weil sie es darin nicht geregelt kriegen und deswegen sich um Kinder, Eltern, sonst irgendwas kümmern müssen, Partner und deswegen auch Fehl Tage produzieren, ist das sicherlich ein Prozentsatz, den man berücksichtigen muss, keine Frage.

00:22:22: Ja und auch, dass wir jetzt ganz oberflächlich, aber es gehört auch zur Gesamtbetrachtung mit dazu.

00:22:28: Wir spüren schon auch, dass so eine instabile Weltlage den Leuten irgendwie zusetzt, das ist am Ende nicht entscheidend, wenn ich morgens am Tisch sitzen und sagen, gehe ich jetzt zur Arbeit oder nicht, dann sage ich nicht, aha, irgendein Krieg belastet mich oder so.

00:22:41: Aber es ist einer der Tropfen, der das fast um Überlaufen gebracht hat.

00:22:45: Und deswegen sehen sich die Leute auch nach Stabilität, monetärer Stabilität, aber auch Stabilität in Systemen, so wie ihr es ja vortrefflich schafft in den Unternehmen.

00:22:56: Das ist das, was den Leuten gut.

00:22:57: Und deswegen sind auch die Krankenkoten mich fest von überzeugt, niedriger in den Unternehmen, wo ihr die Systeme aufsetzt, weil das Sicherheit gibt.

00:23:05: Und es ist jetzt Zusammen dieser Themenbereich, was ist denn da außerhalb der Unternehmen sonst noch los?

00:23:10: Und das wird zu Krankheiten führen und wird an jedem Fall zu Belastungen, Störungen führen, die auch zu Ausfahrzeichen führen.

00:23:18: Ja, das mag sicherlich so sein.

00:23:20: Ich edle ja auch immer gerne dann an der Stelle über das Thema eine resiliente Organisation und dass unser Prozess ein Resilienzprozess ist, dass wir dafür sorgen, dass eine optimistische Grundhaltung in einem Unternehmen vorhanden ist.

00:23:34: Und ja, es ist ja so und ein positives Zukunftsbild.

00:23:36: Das ist eine wesentliche Punkte der Resilienz.

00:23:38: Ja, habe ich eine positive Zukunftsgestaltung und habe ich eine optimistische Grundeinstellung.

00:23:44: Und in den Unternehmen, wo wir agieren, ist beides sicherlich gegeben.

00:23:47: Also von daher ist das natürlich vielleicht ein anderes Arbeitsumfeld, wo jemand auch gerne hingeht, wie in einem Unternehmen, wo halt genau diese Dinge, wo man eher weiß, nicht weiß, wie es überhaupt in die Zukunft geht, was die Zukunft bringt und dass eher die Dinge negativ geredet werden wie ein.

00:24:03: positives Zukunftsbilder präsent ist.

00:24:05: Also das mag sicherlich sehr viel ausmachen.

00:24:07: Ja, und auch die Großen nehmen es nicht heute unseres, aber Wirksamkeit oder Selbstwirksamkeit wieder erleben zu können in einer völlig digitalisierten Welt.

00:24:14: Ja, ich muss erleben, dass meine Arbeit etwas wert ist, dass sie ein Ergebnis bekommen und all das.

00:24:19: Aber das ist ja in der Regel auch so, in den Unternehmenswuchs halt gesehen und angesprochen werden.

00:24:23: Und deswegen fand ich das immer so toll, wie wenn ihr in den Unternehmen tätigt, dass das auch einfach gesehen wird.

00:24:28: Das ändert sich überhaupt nichts, aber es wird wahrgenommen, es wird wertgeschätzt.

00:24:30: Die Leute sehen, ich bin wirksam.

00:24:32: Es macht Sinn, dass ich hier mit dabei bin.

00:24:34: Und das macht Spaß und damit kann man auch die großen Krisen, glaube ich, ganz gut durchstehen.

00:24:39: Werbung.

00:24:40: Natürlich geht es nur neben immer darum, Umsätze zu steigern, größer zu werden, zu wachsen.

00:24:47: Aber wer wirtschaftlich erfolgreich sein will, der kommt nicht umhin, sich auch mit den Kosten auseinanderzusetzen und zu fragen, ob er hier effizient und gut aufgestellt ist.

00:24:59: Und wir haben sehr viele professionelle Unternehmen, die mit uns zusammenarbeiten.

00:25:04: Und ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass die Unternehmen, die mit uns zusammenarbeiten, gerade in dem Bereich, sehr, sehr gut aufgestellt sind, muss sich aber da auch eines Besseren belehren lassen.

00:25:15: Die NSC New Solution Consulting, die vor anderthalb Jahren durch Niklas Schmaler gegründet wurde.

00:25:22: ist da auf mich zugekommen und hat gesagt, stell mir einfach mal den Kontakt her und wir sprechen mit den Unternehmern oder mit den kaufmännischen Leitern, die da entsprechend verantwortlich sind, darüber, was sie da machen in dem Bereich und ob wir hier eine Optimierung erzielen können.

00:25:39: Und ich muss sagen, ich bin mehr als beeindruckt bei aller kritischen Grundeinstellung, die ich dazu hatte, welche Ergebnisse da erzielt werden.

00:25:47: Und es vergeht im Moment kaum ein Quartals-Meeting oder ein Gespräch mit einem Unternehmer, wo ich nicht das Feedback bekomme, dass hier in Unternehmen oder in Branchen, wo man es bisher kaum vermutet hat, hohe Summen eingespart werden konnten bei Strom und Gaseinkauf.

00:26:04: Und wenn ich in einem Industrieunternehmen einen hohen, sechsstelligen Betrag vielleicht noch für Möglichkeiten hätte aufgrund des Volumens und der Größe des Unternehmens, was dann auch erzielt wurde, so überraschter.

00:26:17: bin ich und war ich in kleineren Dienstleistungen daneben, zum Beispiel der Fitness- und Freizeitbranche oder Hotellerie und Gastronomie betrieben, dass auf einmal hier auch hohe fünfstellige Begräge in einen Standortunternehmen eingespart werden konnten.

00:26:31: Und die Ergebnisse sprechen für sich und von daher kann ich es natürlich absolut jetzt aus eigener Erfahrung und Erfahrung zu den Klienten Nur empfehlen, mal mit der New Solution Consulting Kontakt aufzunehmen.

00:26:44: Und es geht nicht nur um den Energieeinkauf, sondern es geht auch um andere Themenbereiche wie Müllensorgung, wie dann auch Mobilitätsverbesserungen, wo auch natürlich da Optimierung möglich sind und viele weitere Themen.

00:26:58: Ich denke, es macht auf jeden Fall Sinn, ja, mit der NSC, mit der New Solution Consulting mal Kontakt aufzunehmen, mal zu sprechen und sich wirklich anzuhören, welche New Solutions, neue Lösungen, neue Ansätze hier möglich sind.

00:27:14: Werbung Ende.

00:27:19: Ich würde gerne noch mal auf das Thema Bettkantenentscheidung noch mal hingehen.

00:27:25: Mein klar, wir sind ja beide nun Fußballer in unserer Historie und haben den Sport ja irgendwo im Herzen.

00:27:30: Und ich bring auch gerne immer das Beispiel, dass ich sage, es gibt zwei Dinge, die eine Rolle spielen, worum ein Mitarbeiter gerne ins Unternehmen geht.

00:27:38: Und das war wie früher beim Fußball auch.

00:27:40: Also entweder bin ich zum Training und zum Spiel gegangen, weil ich mit meinen Kumpels zusammen spielen wollte, also weil ich Bock hatte auf die Mannschaft, auf das Team, weil wir uns committed haben, dass wir das zusammenreisen und zusammen den Klassenhalt schaffen oder den Aufstieg oder was auch immer.

00:27:52: Wenn das nicht gegeben war, dann habe ich vielleicht eventuell für den Dreh gespielt.

00:27:55: Also weil ich mich mit dem Trainer committed habe und weil ich lehnen unterstützen wollte, weil ich Bock auf den hatte.

00:28:00: Aber wenn ich mit dem Trainer nicht klar kam, ja, und kein Bock auf die Mannschaft hatte und da vielleicht auch noch meine Konflikte in der Truppe drin waren.

00:28:06: Warum soll ich dann zum Training gehen?

00:28:07: Warum soll ich sonntags meine Tasche packen?

00:28:10: Oder dann spiele ich A nur Halbgas, ja, wird mich auch nicht kämpfen und grätschen, ja, und gehe vielleicht auch nicht mehr hin und suche mir vielleicht den Milzt auch neuen Verein.

00:28:18: Also und das ist ja heute in unserer Arbeitswelt nichts anderes.

00:28:20: Also welches Verhältnis habe ich zur Führungskraft, welches Verhältnis habe ich zu meiner Mannschaft?

00:28:25: und das macht nachher aus, ob ich da bin oder ob ich nicht da bin, um in welcher Leistung ich da bin.

00:28:30: Ja, ich glaube sogar, dass es nie leichter war, wie jetzt mit dabei der Bindung durchzuführen, weil es eigentlich, weil es die basalsten Bedürfnisse sind, die wir jetzt erfüllen können und das ist eigentlich relativ leicht.

00:28:47: Wir müssen sie nur sehen, ja, aber also Wirksamkeit zu zeigen.

00:28:53: Es macht alles Sinn, was du hier tust, weil wir für ein gemeinsames Ziel, aber das wird anstrengend.

00:28:57: Aber es macht Spaß und es macht Sinn.

00:29:00: Und deshalb, weil du dich deshalb kommittest, geben wir dir Sicherheit, ist so ein extrem hohes, aber ja doch einfaches Gut, was wir geben können.

00:29:08: Deswegen glaube ich, also die Unternehmen, die das jetzt sehen, werden einen sofortigen Effekt erleben.

00:29:13: Ja, ganz klar.

00:29:14: Also, der Unterschied ist ja auch das, wenn ich mit meinen Freunden mich abends unterhalte irgendwo, für wen arbeite ich und wie ist die Stimmung bei mir im Unternehmen.

00:29:21: Da werden die natürlich, die genau das erleben.

00:29:24: Ja, wenn sagen, das ist bei uns anders und bei uns sieht so und so aus.

00:29:28: Und die anderen, die es nicht haben, werden natürlich sagen, ja, bei uns ist aber und dann ist es so logisch, dass die Begehrlichkeit da wird.

00:29:34: Und deswegen sind wir nach wie vor dabei, dass die Mitarbeiter Empfehlungsquote und die Einstellung eines neuen Mitarbeiters über die Empfehlung eines bestehenden Mitarbeiters.

00:29:42: man auch der beste Werk ist, wenn der hoch ist und das ist doch ganz klar.

00:29:46: Also wo in welchem Unternehmen ist die Stimmung so, dass die Freunde mitkommen und dann ist da auch die Krankentagequote niedrig, die Empfehlungsquote ist hoch, die Bindungsquote ist hoch und so weiter und die Ergebnisse sind auch da.

00:30:00: Ganz klar und das muss ich jetzt auch sagen, wir erleben immer wieder, wenn wir in einem Unternehmen starten, ach ja, die jungen Leute, die wollen alle nicht mehr und die melden sich sofort krank und so weiter.

00:30:14: Auch dazu vielleicht eine Zahl, ja, die Jüngeren melden sich häufiger krank, tatsächlich Jüngere melden sich häufiger krank als Ältere.

00:30:21: Also nicht nur von der Tendenz her, sondern in echten Zahlen.

00:30:27: Dafür sind die Älteren natürlich deutlich länger krank.

00:30:31: Das ist jetzt nicht verwunderlich, das erste vielleicht in der Klarheit zumindest.

00:30:38: Aber erleben wir schon auch immer, dass es eine extrem hohe Bereitschaft zu dieser Wirksamkeit gibt, also auch zu Leistung.

00:30:47: Es geht nicht um eine grundsätzliche Ablehnung gegen Überleistung, das erlebe ich wirklich eher selten, sondern... Erklär mir das, es muss Sinn machen und ich muss ja gesunde Arbeitsbedingungen haben, gar keine Frage, ja.

00:31:00: Aber dann habe ich richtig Bock, Ziele zu erreichen, endlich was umzusetzen, auch weil das jetzt ganz großes gesellschaftliches Thema, vielleicht heute nicht der richtige Platz dafür, aber zu erleben gemeinsam, ja, komm, wir bestellen heute Abend die Pizza und jetzt ziehen wir durch und dann machen wir den Pitch fertig und morgen... Rocken will das zusammen.

00:31:16: Das erleben die Jüngeren ja sonst eher an wenig Stellen und das in der Firma erleben zu können, wirklich als Gruppe ein Ziel zu erreichen, Leistung gebracht zu haben und sich das, dass sich das lohnt, erlebe ich immer noch als sehr, sehr wertvoll, dass die Leute da Bock

00:31:31: drauf haben.

00:31:32: Ja, absolut.

00:31:32: Ich meine, da, bei dem Thema gehe ich auch gerne steil.

00:31:37: Ja, ist absolut, weil ich kann das, ich kann es wirklich nicht mehr hören, ja, von wegen Gen Z. Und je jünger die Mitarbeiter, desto höher die, die Krankentagequote und so weiter, das kann so sein.

00:31:47: Aber da gilt genau das, was ich eben gesagt habe.

00:31:50: Wenn ich, wenn ich es aber anders mache und anders will, werde ich genau das Gegenteil haben.

00:31:54: Und wir haben durch unsere Azubi-Workshops, ja, wo wir mit den Azubis genau diese Dinge zusammen machen, wo wir die integrieren, wo wir die Mitarbeitergespräche gut mit denen machen, wo wir zusammen die in Zwei reinholen, wo wir die ... mit Kulturthemen, ... ... mit Projekten, ... ... mit was weiß.

00:32:09: ich weiß, ... ... also wo die Azubis wirklich ... ... fester Part of the Game sind in den Unternehmen, ... ... wir haben Klienten ja im Fünfzig-Azubis ... ... und die haben eine ... ... Krankentagequote von drei Prozent ... ... oder noch weniger ... ... und bei den Azubis ... ... und also genug explizit gemessen ... ... bei den Azubis ... ... und wenn ich irgendwo bei anderen Unternehmen höre, ... ... was die für Krankentagequote haben, ... ... wo Azubis dann bei zwölf, dreizehn Prozent liegen, ... ... da sage ich, das ist nur ein ... ... Spiegelbild dafür, ... ... wie ihr mit den Azubis arbeitet.

00:32:33: Also das kann komplett anders sein.

00:32:36: Natürlich, alles ein bisschen speziell geworden, gar keine Frage, man muss sich darauf einlassen und so will ich gar nicht darüber diskutieren, aber es ist nicht diese Pauschalaussage, die dazu trifft.

00:32:48: Nee, ganz klar.

00:32:48: Und ich bleibe bei der These, jedes Mal neben jede Führungskraft bekommt die Mitarbeiter, die er verdient.

00:32:53: Aber das ist wiederum ein anderes Thema.

00:32:57: Ja, ist doch so.

00:32:59: Ich kriege nur das zurückgespiegelt, was ich tue.

00:33:01: Und verantwortlich ist die Führung und was die Führung dafür macht.

00:33:03: Und wenn die Führung das darum jammert und schimpft über die Krankentagequote und über die Dinge, die es da hat, warum ändert es sich denn nicht?

00:33:10: Und also das darüber zu meckern, ist nicht die Lösung des Ganzen, wenn ja, oder?

00:33:16: Ja, ja, absolut.

00:33:17: Entschuldigung

00:33:18: für den kleine emotionalen Ausbruch hier.

00:33:21: Aber ich finde das Thema schon irgendwo so krass.

00:33:24: Benjamin, wenn du es mal reflektierst und einschätzt, wie viele der Krankentage sind zurückzuführen auf wirklich interne Themen, also genau das, dass der Mitarbeiter sagt, ich bleib zu Hause, weil ich habe einfach keinen Bock mehr auf das, was Meda- passiert oder wie damit mir umgegangen wird, respektlos, keine Wertschätzung, Mobbing und Team, whatever.

00:33:44: Also was glaubst du, wie viel Prozent der Krankentage sind wirklich Unternehmensthemen?

00:33:48: Und wie viel Prozent der Krankentage kommen wirklich durch Außenstehende Themen?

00:33:52: Also durch tatsliche Krankheit ist klar oder eher durch Außenstehende Themen, wie wir es eben beschrieben haben?

00:33:57: Ja, es ist nicht ganz trennschaf, auseinanderzuhalten.

00:34:00: Habe ich mich jetzt auch letzte Woche noch mal mit beschäftigt, weil wir da auch eine konkrete Anfrage zu haben.

00:34:06: Also wenn wir versuchen, originär den Ausgangspunkt der Belastungslage zu betrachten, dann liegt er sogar in siebzig Prozent der Fällen außerhalb des Unternehmens.

00:34:18: Natürlich potenziert oder multipliziert es sicher auch mit Arbeitsbelastungen, internen Thematiken.

00:34:27: Ganz klar.

00:34:28: Aber wenn wir die Ursprünge betrachten, ist das innerbetriebliche wirklich ein deutlich geringerer Teil, also eher nur bei dreißig Prozent.

00:34:38: Aber immerhin dreißig Prozent.

00:34:39: Also wenn wir sagen würden, wir können die Krankentagequote um dreißig Prozent senken, wenn wir die inhaltbedürflichen Themen anders machen, das wäre ja auch schon mal eine bekannte Sprung.

00:34:47: Ja, gehören aber auch Arbeitsunfälle dazu.

00:34:48: Und wenn wir überlegen, dass wir acht bis zehn Stunden am Tag arbeiten, dann ist rein statistisch passiert das da, muss man schon auch sagen.

00:34:57: Gut, aber das ist jetzt auch wieder ein Thema, wenn Arbeitsunfälle passieren.

00:35:00: Klar, es gibt manche Sachen, die sind nicht zu verhindern, aber wir sind beide in Branchen tätig, wo das natürlich ein Thema ist.

00:35:06: Und da muss ich natürlich gucken, wie ich durch die entsprechenden Prozessmaßnahmen natürlich hier Abhilfe schaffe.

00:35:11: Und da ist es ja auch nur die Frage, wie geht man damit um, um die aus den Themen zu lernen und die Dinge zu optimieren?

00:35:16: Also das kann ich ja proaktiv verändern oder sehr proaktiv verändern.

00:35:19: Also da haben wir auch Ergebnisse, wo wir sehen können, dass wir in Branchen die Krankentagequote sehr, sehr gut runtergekriegt haben, weil wir die Zahl der Arbeitsunfälle verbessert haben, weil wir einfach anders agiert haben und andere Dinge da initiiert haben.

00:35:33: Ja, glaube ich auch, da ist auch immer noch viel Potenzial, dass.

00:35:37: das klingt für mich also noch relativ jungen Menschen, auch immer wie aus einer vergangenen Zeit, dass wirklich die physische, der physische Arbeitsunfall immer noch so ein großes Thema ist, wo man denkt, da hat ja eigentlich alle Health and Safety Themen, müsste eigentlich so klar sein, dass da nichts mehr passiert, aber ist... absolut noch viel Potenzial da.

00:35:58: Trotzdem finde ich die Zahl eher niedrig in meiner Wahrnehmung.

00:36:02: Wenn man jetzt auch alle stressbedingten Erkrankungen dazu zählt, dann finde ich dreißig Prozent immer noch wenig, weil natürlich anspruchsvolle Arbeit immer auch Stress auslöst, also auch den motivierenden Stress, den wir ja gut finden, indem wir uns gerne aussetzen, aber eben auch Den negativen Stress, was auch zu einem gewissen Teil auch dazu gehört.

00:36:28: Und wenn wir das noch mit dazurechnen, dann finde ich den Wert gar nicht so hoch.

00:36:31: Also es ist noch Potenzial.

00:36:33: Aber was man wahrscheinlich so stammtischmäßig hören würde, ja, die Arbeit macht uns kranke überall.

00:36:39: Das ist ja nur mit Nichten so, sondern wenn der Wert über siebzig Prozent bis der im privaten Umfeld liegt, dann ist das schon ganz okay.

00:36:47: Werbung Wie beginne ich oft genau den Punkt, wenn ich über Werte, ja, Spreche in Prozessen oder bei Vorträgen.

00:37:00: Wer hat in seinem Leben schon mal ein zwischenmenschliches Problem gehabt?

00:37:06: Und wir lachen immer alle und sagen, wer hat keins gehabt?

00:37:10: Das ist natürlich richtig.

00:37:12: Das Leben besteht immer wieder, egal ob es im persönlichen privaten Bereich ist oder auch natürlich in privaten Dingen, in Hobbys oder auch im Unternehmen daraus, dass es zu Harmonie-Situationen kommen zwischen Menschen, aber auch dass es zu Konflikt-Situationen kommt zwischen Menschen.

00:37:29: Und Grundlage dafür als außerarmannender Kommunikation oder Missverständnissen oder Zielkonflikten fast immer eine unterschiedliche Definition von Werten.

00:37:40: Und was bedeuten in Werte für eine Gemeinschaft?

00:37:43: Was bedeuten Werte für ein Team?

00:37:46: Wie werden Werte definiert?

00:37:47: Wie werden Werte gelebt?

00:37:48: Und das ist nicht damit getan, es einfach in prosa Texten mal paar Werte zu formulieren.

00:37:56: Und das sind dann die neuen Unternehmenswerte.

00:37:58: Und die stehen dann auch auf der Homepage oder auch in der Imagebroschüre oder hängen auch irgendwo in der Wand.

00:38:02: Dass es genauso nicht funktioniert, machen wir in unserem Leitbilden-Kulturprozess sehr deutlich.

00:38:09: ganz besondere Dedaktik entwickelt haben, wie Werte überhaupt erstmal in einem Unternehmen entwickelt werden, wie sie mit konkreten Beispielen belegt werden und wie sie dann anschließend über Jahre in der Umsetzung von allen Beteiligten vom gesamten Team immer wieder und von jedem gemessen werden und wie daraus dann die entsprechenden Veränderungen ausgelöst werden können, dass man mehr mit Werten in einem Unternehmen.

00:38:34: wirklich in eine Verhaltensveränderung aller Beteiligten kommt und wie daraus ein Leitbild- und Kulturprozess begleitet wird, was es heißt, einen Leitbild- und Kulturbeauftragten unternehmen zu haben und wie es heißt, nachhaltig an Leitbild- und Kultur dann auch wirklich zu arbeiten.

00:38:52: Wer da mehr wissen möchte darüber, der kann sich gerne mit unseren Prozesskonsulten austauschen, der kann sich gerne mit unseren Spezialisten im Team verbinden.

00:39:01: Und unser Head of Product im Bereich Leitbild Kihon Kokli freut sich natürlich hier auf viele, viele spannende Fragen, die er dann auch beantworten kann und wie man darüber sprechen kann, wie man ein Leitbild- und Kulturprozess im Unternehmen besser umsetzen kann.

00:39:22: Du hast ja unterschiedliche Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und ich finde es auch nochmal spannend, wenn du die Branchen nochmal dir anschaust, wie ist da die Divergenz im Moment und ich würde einen Aspekt da nochmal gerne reinbringen, inwieweit beeinflusst die Krankentagequote.

00:39:38: die Unternehmen, die remote arbeiten.

00:39:41: Also gibt es da einen Zusammenhang, dass man sagen kann, wenn die Mitarbeiter mit einem größeren Anteil eher auch im Homeoffice-Tätigkeiten sind, geht die Krankheit-Tagequote dann auch runter, weil sie dann halt einfach einen Tag eher zu Hause halt... weniger arbeiten, den Rechner anstellen, aber halt dann ja in dem Moment halt krank sind und die Produktivität dann vielleicht nicht gegeben ist, aber sie sind nicht krank.

00:40:05: Oder was, was, was erkennst du da?

00:40:07: Das wird mich auch nochmal sehr, für dich nochmal sehr spannend finden.

00:40:10: Also ich würde sagen, es gleicht sich aus, das Thema... Homeoffice und Leistungsfähigkeit bzw.

00:40:17: Homeoffice und Krankenstand.

00:40:19: Das, was wir wahrnehmen, ist schon die Unternehmen, also sagen wir mal IT oder so, wo viele Homeoffice-Lastigkeit möglich ist.

00:40:30: Da liegen die Werte häufig zwei, drei Prozent niedriger.

00:40:36: Ja, wir haben schon auch diese... Zeit-Effekts mit, ja, da wird mal die Waschmaschine angestellt während der Arbeitszeit.

00:40:43: Auf der anderen Seite wird aber auch mal noch der Dreiviertel-Tag gearbeitet, obwohl der Halskranz so, ne?

00:40:50: Und das scheint sich in Zahlen tatsächlich auszugleichen, wo mit man ja leben könnte.

00:40:56: Ja,

00:40:57: deswegen ist die Frage, ob sich das die Balance hält dann in dem Moment.

00:41:00: Ja, und die Zahlen sagen es, also, ne?

00:41:02: Die Ausfallzeiten sind in der Tendenz so rund zwei bis drei Prozent niedriger.

00:41:07: in Branchen wie IT zum Beispiel, also da wo es viele Homeoffice gibt.

00:41:11: Auf der anderen Seite hast du natürlich die anderen Effekte von Homeoffice, die wir auch alle kennen.

00:41:18: Ja, ich finde es sehr spannend, weil wie gesagt ihr ja da auch Zahlen vergleicht und Zahlen analysiert, weil ich habe ja da auch immer wieder die diversen Craigslist to Work Auswertungen dabei, wenn ich dann sehe, genau bei diesen Unterschiedlichkeiten, Branchen, Themen, Remote Arbeiten und so weiter, beeinflusst das die Ergebnisse bei Craigslist to Work und dass wir da halt auch sehen, dass alle Dinge letztendlich über alles betrachtet letztendlich egal sind, dass der Unterschied aber ist.

00:41:44: Das, was uns ja bestätigt, wenn ich mit einem Führungsprozess und mit einem Kulturprozess etc.

00:41:49: arbeite, dann bin ich in diesen Ergebnissen überall gut und niedrig, egal ob ich remote arbeite, egal ob ich im Bau bin oder ob ich ein Tierunternehmen habe und so weiter.

00:41:56: Also der Nukleus der Führung und des Kulturprozesses ist letztendlich Ausschlag geben für das, was in dem Bereich passiert oder nicht.

00:42:04: Selbst in denen, und dann hast du ja auch gerade gefragt, welche Branchen und Unterschiede sich denn?

00:42:08: Also eine Pflege ist weiterhin ganz, ganz weit vorne.

00:42:12: Also im negativen Sinne, da sind die Ausfallzeiten doch mit am stärksten.

00:42:15: Und auch da... Kann es durchaus Sinn machen, sich mit Kultur zu befassen, wo wir, du hast das eine Klassikerbeispiel, wo wir extrem positive Ergebnisse sehen, dass es auch da möglich ist.

00:42:27: Absolut, absolut.

00:42:29: Die haben Bestwert in allem.

00:42:31: Die sind mit siebenhundert Mitarbeitern in der Krankentagequote bei drei Prozent im Pflegebereich.

00:42:37: Also von daher geht es auch da.

00:42:40: Ja, und in der Tendenz liegen die alle über sieben.

00:42:41: Ja,

00:42:42: genau.

00:42:45: Ja, in der Baubranche erleben wir es ja auch.

00:42:46: Ich habe es ja vorhin schon gesagt, du warst ja gerade auf dem Tag der deutschen Bauwirtschaft.

00:42:51: Ich bin im Schneestecken geblieben.

00:42:53: Es

00:42:54: war ein herausfordernder Tag für viele.

00:42:55: Ja, du wusstest uns komplett vertreten.

00:43:01: Wir haben ja Bauunternehmen, gleiche Rahmenbedingungen, gleiche Branche, gleiche Tätigkeiten.

00:43:07: Die haben acht Prozent und wir haben Bauunternehmen ja vier Prozent.

00:43:10: Von daher ist es ja auch da eindeutig.

00:43:15: Ja, das darf

00:43:15: ja auch nur motivieren, dass man sieht, dass es geht und man sich eigentlich nicht zurücklehnen kann und sagt, das liegt halt an der Branche, an den Rahmenbedingungen.

00:43:22: Nee, nee, also es geht, wenn du möchtest.

00:43:25: Und es geht auch teilweise mit kleinerem Aufwand, muss man ja auch ehrlicherweise sagen.

00:43:31: Ja, wenn er mir noch mal ein bisschen vielleicht aus dem Nähkästchen auch, was so im Moment aktuell eure, ich sag jetzt mal, krassesten Erlebnisse sind oder wo ihr sagt, da konnten wir vielleicht auch wirklich super Hilfestellungen leisten oder so.

00:43:45: Also was sind so die Themen, die euch im Moment gerade beschäftigen?

00:43:48: Was beschäftigt Doktor Moment?

00:43:50: Wo seid ihr, wo seid ihr dran?

00:43:51: Also

00:43:52: wenn wir jetzt wirklich in unseren klassischen Service schauen, ja, dann haben wir uns ja darauf fokussiert, mit Wirksamkeit zu arbeiten.

00:44:02: Also es gibt vielleicht andere Leistungen, die du buchst und dir ins Regal stellst und sich das irgendwie gut anfühlt, ist aber keiner nutzt oder so, sondern wir haben den mutigen Weg gewählt über Wirksamkeit.

00:44:13: Das heißt, wir brauchen eine gewisse Nutzung, damit sich das auch entsprechend auswirkt in der Stimmung, in der Kultur, in den... Zahlen in der Produktivität.

00:44:23: Und das wird jetzt immer mehr sichtbar.

00:44:25: Wir sind jetzt im sechsten Jahr und jetzt kriegt man mittlerweile auch hat man Kundenbeziehungen, die drei, vier, fünf Jahre dauern und das kann man wunderbar vergleichen.

00:44:30: Und deswegen sind wir gerade in dieser Phase nochmal viel, viel mehr Daten analysieren zu können.

00:44:35: Was hat unsere Arbeit denn ausgemacht?

00:44:37: Wie haben sich die Rahmenbedingungen verändert und so weiter?

00:44:39: Das ist ein großes Thema von uns auch, um daraus quasi einen Vorkast zu machen.

00:44:44: Also wir haben Ende letzten Jahres dann Vorgespräche geführt und gesagt, wir matchen jetzt die Branchenstudie zu Belastungen mit der medizinischen Studie und unseren Daten und können dir Traumvorstellung von deinen fünftausend Mitarbeitern, siebenundzwanzig nennen, die im Folgejahr eine kardiologische Erkrankung haben werden muss.

00:45:04: Ganz so granular ist es nicht, aber das ist das Ziel, dass wir wirklich Prävention im Extremen machen können, weil wir sehr genau sagen können, Wer ist belastet und wo macht es den frühzeitig etwas zu tun?

00:45:19: Das ist sowas, was uns entwicklungstechnisch begleitet.

00:45:23: Was da draußen, also in unseren Fällen los ist, ist häufig eher der Klassiker.

00:45:29: Also ländlicher Raum, schlechte Facharztversorgung, Menschen, die wegen einem vermeintlich simplen MRT wochenlang krankgeschrieben sind, keine Genesung erfahren, keine, weil nicht klar ist, ist es jetzt... War es ein benderes Jahr oder nein?

00:45:44: Weil wenn es einer ist, dann müssen wir vielleicht die OP machen.

00:45:47: Wenn es keiner ist, muss man so viel vereinfacht gesagt.

00:45:50: Und da staut sich gerade was auf, was wirklich teuer wird für alle Beteiligten.

00:45:55: Das muss man wirklich sagen.

00:45:56: Und deswegen sind wir im ländlichen Raum sehr, sehr aktiv, die Menschen da frühzeitig in Versorgung zu bringen, arbeiten mit festen Kooperationen, weil auch Praxen sagen.

00:46:05: Bei uns auch Chaos.

00:46:06: Die Leute machen sich irgendwo, irgendwelche Termine, Hauptsache, sie kriegen ein.

00:46:11: Das führt dazu, dass dann die völlig unvorbereibeten falschen Leute zu uns kommen, dass wir beim MRT nicht wissen, kriegt der gleiche Kontrastmittel gespritzt und liegt drei Stunden da oder ist er nach zwanzig Minuten unterwegs.

00:46:21: Also super unkalkulär.

00:46:23: Die sowieso schon überlasteten Systeme leiden darunter noch mehr, also schwierig.

00:46:28: Deswegen haben wir den großen Vorteil, wir sind dann eher der Erleichterer in dem System, der Sortierer und helfen diese wenigen Kapazitäten noch zu stabilisieren.

00:46:39: Auf der anderen Seite Themenblock, Psyche ist natürlich massiv und ist in den meisten Unternehmen von uns auch der am stärksten genutzte Bereich.

00:46:51: Das wird nicht weniger und das wird auch nicht weniger extrem.

00:46:54: Also hatte vor zwei Jahren zum ersten Mal die Aussage getroffen, dass wir jetzt wirklich live Leben gerettet haben.

00:47:03: Fand das krass und es ist aber eher zur Normalität geworden.

00:47:07: Also nicht jede Woche.

00:47:08: Aber es schockt uns jetzt nicht mehr, wenn es passiert.

00:47:12: Dann begegnen uns Menschen, die... den klaren Entschluss getroffen haben, die gesagt haben, dass sie wissen, wie sie es machen werden, dass sie Hilfsmittel gekauft haben, also wirklich den letzten Schritt davor stehen.

00:47:23: zum Beispiel, macht mich stolz, dass wir es schaffen, solche Menschen zu retten und dass wir ausgebildet sind, dazu helfen.

00:47:30: Aber ich will eigentlich nicht in jedem unserer Kunden unternehmen, die Mental Health First Aider ausbilden, weil ich möchte, dass es das nicht braucht.

00:47:42: Deswegen möchte ich eigentlich strategisch gerne wieder etwas früher ansetzen und nicht hinten noch ausbügeln müssen.

00:47:50: Ja, aus der Spannung, wenn du sagst, dass ja auch Unternehmen jetzt schon über mehrere Jahre dann auch mit euch zusammenarbeiten, ist es denn so, dass ihr erkennen könnt, dass der Reifegrad letztendlich der Nutzung bei euch bei den Kunden über die Jahre auch an Durchdringungen bekommt?

00:48:08: ... pendelt es sich dann auf so einem festen Niveau ein ... ... oder geht es immer weiter ... ... oder gibt es so eine Piek ... ... und dann geht es wieder runter.

00:48:15: Also wie ist so eine Kurve sozusagen ... ... der Aktie der Nutzung eurer ... ... also spricht sich das im Unternehmen rum, ... ... dass ihr da helft und dass ihr da ... ... entsprechend auch schnell Termine ... ... auch dann entsprechend vermitteln könnt ... ... und deswegen das gute Beispiel ... ... spricht sich rum und deswegen nutzt es mehr ... ... oder wie ist das bei euch?

00:48:35: Welche Erfahrungen habt ihr da gemacht?

00:48:37: Also eigentlich haben wir den Ansatz und in der Regel, in zwei Drittel funktioniert es auch, dass wir so gut kommunizieren, dass es nicht nicht erst rumsprechen muss, sondern die Nutzung von Anfang an relativ hoch ist.

00:48:46: Also Traumvorstellung von uns ist ja immer, oder Ansatz ist, wir starten im Unternehmen, lassen den angestauerten Druck ab und es pendelt sich auf einem niedrigen Niveau ein, weil wir gar nicht wollen, dass es sich wieder aufstaut, sondern die Menschen sich fast präventiv melden, sodass es eben nicht wieder ansteigen muss.

00:49:03: Klappt natürlich nicht überall.

00:49:05: Gerade auch Unternehmen, wo die Kommunikation schwierig ist, weil super dezentral.

00:49:09: Wir haben ein sehr großes Sauerländer-Bauunternehmen oder Handwerksunternehmen dabei.

00:49:15: Da sind die in zweier, dreier Teams unterwegs.

00:49:18: Da ist die Kommunikation natürlich einfach schwierig.

00:49:21: Da dauert es ein bisschen und da hast du schon das, dass du siehst, wie die Welle sich aufbaut eher, bis man ein bisschen einmal durchgerauscht ist.

00:49:29: Die baut sich langsamer auf, ist dafür vielleicht aber ein bisschen heftiger und danach pendelt es sich in der Tat bei dieser Basisnutzung ein, wo wir die Leute ja hinbekommen wollen.

00:49:42: Und das überprüfen wir natürlich auch mit immer... Quartalsweise, typischerweise, machen wir eine neue Informationsrunde.

00:49:48: Wir schicken wieder was rein.

00:49:50: Wir erzählen Fallbeispiele.

00:49:51: Wir schulen die Führungskräfte, das zu platzieren.

00:49:54: Und danach bauen sich keine neue Welle auf.

00:49:56: Dann weißt du, du hast die Durchdringung grundsätzlich geschafft.

00:50:00: Wenn gleich, und das gehört zur völligen Ehrlichkeit auch, die Atemwegserkrankungswellen verhageln uns die Zahlen natürlich auch schon mal.

00:50:11: gehört dazu und dann können wir, das tun wir auch grundsätzlich nicht, hey, wenn wir starten, garantieren wir die x-prozent niedriger.

00:50:18: Wir sind uns hundertprozent sicher, dass das einen klaren Einfluss hat, aber wir können es nicht ehrlich sagen, deswegen machen wir das da auch

00:50:25: nicht.

00:50:25: Ja, also da kann ich nur bestätigen, dass bei den TN, wo wir natürlich aktiv sind und ihr auch, dass in den Quartalsberichten der Führungskräfte, also A ist ja die KPI der Krankentagequote, ist bei allen Führungskräften hinterlegt, also jeder Führungskraft beschäftigt sich damit in seinem Verantwortungsbereich und dass eure Berichte auch in fester Bestandteil immer das Reviews sind.

00:50:45: Also wir schauen in jedem Quartal auf eure Berichte und schauen, was da von euch quasi kommt, also wie viel das genutzt haben, was da für ein Report zurückkommt und das hilft natürlich immer.

00:50:55: logischerweise.

00:50:55: Also von daher ist das schon nochmal eine echte Qualitätsverbesserung oder bringt nochmal wie viel mehr Substanz auch in die Aussagen und dann natürlich auch in der Ableitung der Maßnahmen für uns.

00:51:05: Ja, gerade weil du jetzt wieder und auch davor so häufig Führung gesagt hast, der Anteil wird natürlich auch immer noch mehr bei uns, weil wir viele, wir haben viele dynamische, moderne Unternehmen, die auch auf junge Führungskräfte setzen.

00:51:21: denen viel Erfahrung und auch Ausbildung in manchen Bereichen einfach noch fehlt und das geht auch nicht ganz schnell und von denen erleben wir ganz häufig, dass die aber mutig genug sind, sich bei uns zu melden und zu sagen, ich hatte folgende Situation und möchte damit gut umgehen oder ich habe folgende Personen im Team, die es vielleicht sogar älter wie ich, jeder und auch ich.

00:51:39: Wir spüren, der geht es nicht gut, die hat sich aber noch nicht geöffnet.

00:51:42: Also ich möchte die jetzt ansprechen, aber ich weiß nicht, wie.

00:51:45: Und die Symptome, die ich da gesehen habe, die kann ich nicht zuordnen, weil ich will gleich ein gutes Angebot machen, helft mir dabei.

00:51:52: Das ist ein sehr schöner Effekt gerade, muss ich sagen.

00:51:55: Wirkliche Atokunterstützung der Führungskräfte, was auch schwer zu lernen ist.

00:52:01: Da kannst du Tools anwenden, gar keine Frage, aber da braucht es manchmal auch wirklich die Atokhilfe vom... Psychologen, im Zweifelsfall, um das mal einzuordnen.

00:52:12: Ja, Benjamin, ich denke, das ist nochmal ganz ganz wichtig und das ist auch sehr deutlich jetzt geworden, dass das Thema Krankentagequote hat natürlich einen sehr, sehr bedeutsam Charakter für das Thema Wirtschaftlichkeit.

00:52:25: Krankentagequote kann im Unternehmen aktiv beeinflusst werden, ist ein Spielbild natürlich der Dinge, die man macht, die in der Führung und im Team gemacht werden oder der Resilienz, wie wir auch vorhin gesagt haben.

00:52:38: Aber dazu brauchst du Instrumente, die Wirkung erzielen.

00:52:40: Und da liefert ihr auf jeden Fall ein sehr wirkungsvolles Instrument, mit dem der Führungsprozess und der insgesamt der Teamprozess noch mal aktiv verändert werden kann.

00:52:49: aus den Erkenntnissen.

00:52:50: Und ich glaube, wir sind uns alle einig, dass für die Krankentagequote weder das Gehalt, das zentrale Thema.

00:52:56: ist noch der Tischkicker, der auch gestellt wird, sondern dass es hier um Führungsthematiken geht und um wirksame Instrumente, die helfen, an dieses Thema wirklich heranzugehen.

00:53:07: Und wenn wir in Deutschland auch genau auf dem Weg dahin sind, wie wir es gerade beschrieben haben, ich bin gespannt, was da passiert, auch durch die politische Diskussion, die da gerade umsteht.

00:53:16: Ich bin gespannt, aber ich sage jetzt schon, jeder ist für seine Krankentagequote im Unternehmen selber verantwortlich und die heißt es anzugehen und da heißt es zur Und wenn du das tust, was alle tun, wirst du das bekommen, was alle bekommen und von daher, dann macht es einfach anders.

00:53:32: Dann wird es gut.

00:53:33: Und es wird nicht nur gut, sondern es kann der Weg keinen Spaß machen und auch nicht unbedingt so anstrengend sein.

00:53:39: Also wie häufig denke ich, ey du, fünfhundert Mann, Mittelständler, spar dir doch die Arbeit, jetzt die ganz große Gesundheitsabteilung selber aufzubauen.

00:53:49: gibt es einen guten Partner ab, sage ich jetzt ganz vertrieblich, aber aus vollem Herzen, ja, spare dir den Aufwand, weil du sowieso, da kannst du auch, ja, bei guter Kultur öffnest du dich auch intern eher.

00:54:01: Ja, aber dann hast du es den Kollegen erzählt, was erst mal gut tut, aber der Kollege ist eben auch kein Arzt, kein Psychologe und so weiter.

00:54:06: Also da einen festen externen Experten zuzuhaben, tut einfach allen gut und das macht es einfach einfach.

00:54:14: Ja, genau.

00:54:15: Ja, aber du hast es, ich will es auch nur noch mal unterstreichen, da sind wir uns völlig d'accord.

00:54:19: Du musst dich den Thema stellen und du musst mit dem Thema wirklich dich beschäftigen und du musst das Thema aktiv angehen.

00:54:27: Und es ist nicht mit dem Feigenblatt getan und Doktor ist auch nicht irgendein nettes Giveaway oder irgendwas, was man dazu bekommt.

00:54:34: Du sehen es ja auch viele.

00:54:35: Also dann machen wir, ich kann jetzt noch ein paar Namen nennen, aber... Und dann machen wir halt auch noch Doktor und das ist dann auch nicht.

00:54:43: Ja, das ist halt genau nicht, sondern es ist ein Instrument, was ich nutzen kann, um wirklich an diesem Thema Qualität und Tiefe reinzubringen, um mit diesem Thema zu arbeiten, in Prozessen zu arbeiten.

00:54:53: Und das ist, glaube ich, der Unterschied.

00:54:55: Ja, absolut.

00:54:57: Ja, lieber Benjamin.

00:54:59: Ja, das ist der Wahnsinn.

00:55:00: Ich habe gesagt, wir machen eine halbe Stunde.

00:55:02: Jetzt, ja, mir gelingt es einfach nicht.

00:55:04: Das ist so unfassbar, ja.

00:55:06: Aber von daher ist

00:55:07: es auch nicht geholfen bei, muss ich sagen.

00:55:11: Ja, es war wieder sehr, sehr spannend, ja, mit dir zu sprechen.

00:55:15: Und du bist einfach in dem Thema echt gut und tief drin und lieferst da immer wieder nötige Impulse.

00:55:20: Von daher vielen, vielen Dank für deine Zeit, die du dir genommen hast heute wieder.

00:55:25: Und natürlich gehört dir das Schlusswort.

00:55:29: Ich habe das eigentlich schon gerade vorweggenommen.

00:55:32: Jetzt unterhalten wir uns ja immer über Psyche und Belastung und so weiter und das klingt irgendwie alles schwer.

00:55:36: Und ich denke jedes Mal und deswegen mache ich das auch selbst bei unserer Größe.

00:55:39: häufig selber noch, wenn wir im Unternehmen starten und du stehst da oben und kannst den Leuten... mit Hoffnungen, mit klaren Lösungen, lächeln ins Gesicht.

00:55:48: Zaubern tut das total gut und die Leute gehen immer, gehen, gehen webgeschätzt und motiviert daraus und merken immer wieder, dass es Spaß machen kann.

00:55:54: Selbst wenn da die, die junge Psychologin aus meinem Team auf der Bühne steht, die das Ganze aus der tief dunklen Ecke rausholt, das macht den Menschen Spaß, tut den gut und deswegen, ja, möchte ich alle motivieren, die Themen anzugehen.

00:56:06: Es ist eben nicht so schwer, es ist einfach und es hat einen klaren Effekt.

00:56:10: Seit mutig traut euch, jetzt ist die Chance.

00:56:13: Bye bye, bis zum nächsten Mal.

00:56:15: Viel Spaß und viel Erfolg bei allem, was ihr euch in den nächsten Tagen vornehmt und tut alles dafür gesund und fit zu sein.

00:56:22: Bis dann, ciao.

00:56:43: Abonnieren Sie uns gerne auf der Plattform Ihrer Wahl, um keine Episode

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00:56:56: Bis zur nächsten Folge und bleiben Sie zukunftsorientiert.

Über diesen Podcast

CIC-Adlerblick – Der Leadership Podcast für wirksame Unternehmensführung

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Gastgeber Andreas Schmaler – Unternehmensberater, Leadership-Coach, Keynote-Speaker und Sparringspartner für den Mittelstand – spricht über moderne Führung, Strategie, Unternehmenskultur und persönliche Wirksamkeit im Business-Kontext.

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Hier geht es nicht um Buzzwords – sondern um wirksame Unternehmensführung. Kurz: CIC-Adlerblick ist der Business Podcast über Führung, Leadership & Unternehmensstrategie mit praxisnahen Impulsen für Unternehmer & Führungskräfte im Mittelstand.

von und mit Andreas Schmaler

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